Weitere Presseberichte (1997 bis 2009):

Übersicht:
Neuere Presseberichte (2010 bis heute)
  • Weihnachtskonzert des HSO 2009
  • Bundeschorfest 2009
  • Liederkranz Mitgliederversammlung 2009
  • Matinee auf Burg Stettenfels 2009
  • Jubiläumskonzert „125 Jahre Chorverband Heilbronn“
  • Festakt zum 125-jährigen Jubiläum des Chorverband Heilbronn
  • Benefiz-Konzert für den Lions Club Güglingen-Zabergäu in Brackenheim
  • Probesingen
  • Chorwochenende in Pfedelbach-Untersteinbach
  • 153. Mitgliederversammlung
  • Matinee auf Burg Stettenfels 2008
  • Konzertreise nach Gran Canaria 2008
  • Vorankündigung Konzertreise nach Gran Canaria
  • Benefizkonzert zugunsten der Diakonie
  • Ein Blick in die Probenarbeit
  • „Wein, Weib und Gesang“ in Heilbronn
  • „Wein, Weib und Gesang“ in Eppingen
  • „Wein, Weib und Gesang“ in Schwaigern
  • 152. Mitgliederversammlung
  • Matinée auf Burg Stettenfels 2007
  • Benefizkonzert „Unter der Glaspyramide“ für Meseno
  • Matinée auf Burg Stettenfels 2006
  • Kiwanis Club spendet
  • „Wir machen Musik ... da geht euch der Hut hoch!“
  • Vorberichte zum Jubiläumskonzert zum 150jährigen Vereinsjubiläum
  • Konzert im ev. Kindergarten Bonfeld
  • Benefizkonzert „Sunshine“
  • Benefizkonzert „The beat goes on“
  • Spende für Meseno
  • Benefizkonzert „unter der Glaspyramide“
  • Matinée auf Burg Stettenfels 2004
  • Singen für den guten Zweck
  • Dank an Siegfried Liebl
  • Blumensommer 2003, Nordheim
  • Jahreshauptversammlung 2003
  • Jubiläumskonzerte „10 Jahre CHORTEAM 2000“
  • Leserbriefe zum Heilbronn-Lied
  • 10jähriges Jubiläum CHORTEAM 2000
  • 147. Jahreshauptversammlung
  • Wahrscheinlich der längste Handschuh der Welt
  • Unsere Ehrenamtliche
  • Sing-Workshop der Rasselbande
  • Heilbronner Musikbibliothek verleiht Chornoten
  • Benefizkonzert im Arkus 2001
  • Singen und den Kiliansturm retten
  • Jahreshauptversammlung 2001
  • Auftritt in Schwäbisch Gmünd
  • Jahreskonzert „Swinging 2000“
  • Probenwochenende in Tübingen
  • „Chöre in Concert 2000“
  • Winterfeier 2000
  • Spende für die Wohnungslosenhilfe
  • Adventskonzert „Lieder zum Advent“ 1999
  • Benefizkonzert „Dreams of Broadway“ im Arkus
  • „Der auf dem Tisch tanzt, singt Tenor“
  • Konzertauftritt in der Kochana, Oedheim
  • Jahreshauptversammlung 1999
  • „Dreams of Broadway“ in der Weinsberger Baukelter
  • Winterfeier 1999
  • Benefizkonzert „Menschen in Not“
  • Adventskonzert „Lieder zum Advent“ 1998
  • Fernsehaufzeichnung SWR Abendmelodie
  • Jahreskonzert 1998: „Dreams of Broadway“
  • Besuch beim SDR 3 Club Radio
  • Jahreshauptversammlung 1998
  • Semestereröffnung der VHS Langenbrettach
  • Adventskonzert 1997
  • Winterveranstaltung des Gesangverein 1839 Adelsheim
  • Hupfnoten

    Foto: Guido Sawatzki
    Heimspiel für die aus Heilbronn stammende und in Dresden ausgebildete Sopranistin Iris Stefanie Maier. Foto: Guido Sawatzki

    Im Zauberland der Weihnachtsklassiker

    HEILBRONN Sinfonie Orchester, Chorteam 2000 und Kinderchor in der Harmonie

    Von Susanne Walter

    Ein vorweihnachtliches Konzert ohne das musikalische Erbe unserer großen Tonschöpfer wie Bach, Händel, Mozart, Haydn oder Beethoven und doch voll von warmem Glanz und festlicher Vorfreude? Das Heilbronner Sinfonie Orchester unter Peter Braschkat, das Chorteam 2000 unter der Leitung von Siegfried Liebl und ein Projektchor aus Schülern des Zabergäu-Gymnasiums Brackenheim mit Musiklehrerin Miriam Burkhardt an der Spitze setzten lieber auf eine interessante Seitenlinie, als immer die selben klassischen Glanzlichter zur Weihnachtszeit zu bemühen.

    Amerikanisches Licht In der Kombination gestalteten alle drei Parteien in der Harmonie einen Konzertabend, der Weihnachten ganz ins amerikanische Licht der „Christmas Classics“ in verschiedenen Spielarten stellte. Amerikanische Weihnachtslieder als Basis für ein modernes sinfonisches Werk? Vorreiter dafür war der jung verstorbene US-Komponist Victor Hely-Hutchinson.

    Mit seiner Carol Symphony trug er dazu bei, dass die weihnachtlich motivierte Instrumentalkomposition im 20. Jahrhundert eine revolutionäre Renaissance erfuhr. Das Heilbronner Sinfonie Orchester hatte sich dieses von Hely-Hutchinson wohl bekannteste Werk als Opener ausgesucht, als instrumentales Gegengewicht zu den Arrangements des Chorteam-2000-Dirigenten Siegfried Liebl. Unter dem Dirigat von Peter Braschkat liefen die wiederentdeckten Fugati geschmeidig wie Wellen durch die Stimmen. Nur ein in jeder Minute präsentes Orchester allein vermochte es, A Carol Symphony so klangfarbenreich und klar wiederzugeben.

    Klangfülle Denn die weihnachtliche Effektküche brodelte bei Zutaten wie liedhaften Harfenklängen, Geigenstellen con sordino (mit Dämpfer), Becken, Pauken, Klanghölzern. Doch die souveräne Klangfülle des versierten Profiorchesters nahm den großen Festsaal für sich ein, hielt rund 1000 Zuhörer in Atem. Nur die wenigsten wussten, wohin die Reise wirklich gehen sollte. Spannende Vorweihnachtszeit statt „Alle Jahre wieder“.

    Knisternd blieb es auch bei „Gabriellas Sang“ aus dem schwedischen Kinofilm „Wie im Himmel“. Die Ballade von Stefan Nilsson in schwedischer Sprache hatte Siegfried Liebl arrangiert, ebenso sein X-mas Medley in einem Stil, wie er amerikanischer kaum sein könnte. Geschickt schafft er in seinen Umarbeitungen eine Synthese aus feierlicher Weihnachtsstimmung und jazzig angelegtem Broadwaysound.

    Als Publikumsmagnet fungierte Sopranistin Iris Stefanie Maier. Charmant führte sie neben dem Chorteam auch den Projektkinderchor des Zabergäu-Gymnasiums durch Highlights aus Richard Rodgers Musical „The Sound of Music“.


    Zur Person
    Iris Stefanie Maier

    Die 32-jährige Sopranistin Iris Stefanie Maier ist in Heilbronn geboren und studierte Gesang an der Musikhochschule Dresden. 2004 gab sie ihr Debüt als Sopranistin als Königin der Nacht in Mozarts Singspiel „Die Zauberflöte“ bei den Domfestspielen in Bad Gandersheim. Seit 2006 ist Iris Stefanie Maier in lyrischen Solopartien und Koloraturen an der Kammeroper in Dresden zu hören. suw

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 15.12.2009


    Olle Maxe seine Kritik

    Und es begab sich am 13. Dezember 2009, da sich unser Chor aufmachte, in der Harmonie zu Heilbronn weihnachtlich zu musizieren. Zugegebenermaßen habe ich etwas gegen Weihnachten einzuwenden: mir kommt jener „sich einstellende Frieden“, und dann auch noch „im Herzen“ immer etwas verdächtig vor. Was machen die denn das ganze Jahr über? Aber durch dieses festliche Konzert anno 2009 bin ich ausgiebig versöhnt worden. Das Konzert war feierlich, festlich, und es war eine Darbietung voll herzlicher Musikalität.
    Das vom Dirigenten Peter Braschkat eingangs ausgewählte Werk (von Victor Hely-Hutchinson) klang anmutig, unkompliziert frisch, die geneigten Zuhörer wurden nicht durch lautes Blech verunsichert, sondern durch eher zarte Weisen tatsächlich verfriedlicht. Der freundliche und gestimmte Herr Dirigent wurde ja gleich nach dem allerersten Stück durch heftigen Applaus zu wiederholten Verbeugungen veranlasst, zu Recht!
    Gabriellas Sang kam dann sehr angenehm auf die Zuhörer herüber geflossen, wobei das Tempo mir etwas langsam erschien. Die Geigen (bzw. Violinen) konnten wohl dem Dirigat unseres Sigi Liebl nicht ganz folgen, und daran können Schlagwerk und auch das Blech naturgemäß nichts ändern. Unser x-mas-Medley aber hat mich am meisten erstaunt. Der Chor intonierte aus einem Guss, ein wohltemperierter Sound mit voller Dynamik wirbelte durch den Saal – wenngleich das durchaus mit am Arrangement lag. Selbst die im Text positiv erwähnten Schneeflocken rieselten tatsächlich draußen auf das winterkalte Heilbronn hernieder. Und es wurde weder effekthaschend jubiliert noch hervorbrechend tiriliert, sondern flott und kernig der Advent umhüllt.
    Ich gipfele jetzt mal in der Aussage, dass sowohl die damaligen himmlischen Heerscharen als auch die dem Stern folgenden ‚Heiligen drei Könige’ wahre Lust empfunden hätten ob der prächtig vorgetragenen Musik. Das merke ich, Max, ganz einfach daran, dass mich sogar die „alle Jahre wieder“ weihnachtlichen Texte nicht abschreckten (jene an sich bekannten und vom breiten Publikum wohl auch erwarteten Aussagen) – denn mal ehrlich, wer von uns hat zu Weihnachten nur „diesen einzigen Wunsch nach Frieden“ in sich, welcher sich dann auch „noch einstellen soll“, also ich habe da durchaus weitergehende Vorstellungen. Eine volle anmutige musikalische Festlichkeit erklang, weder über- noch untertrieben, nein, selbst in mir altem Kritikus aus Leidenschaft stellte sich Jahres-end-Zufriedenheit ein.

    Meine Schwiegermutter schwärmte von der klaren Schönheit des männlichen Gesanges, also wo wenn mal die Frauen ein Päus-chen (bzw. –le!) in der Partitur hatten. Und meine Gemüsefrau vom Markt fiel mir in der Pause fast in die Arme, weil das Konzert doch sooo toll und super sei.
    Aber Besonders den Alt muss ich loben! Bei den Nonnengesängen in der zweiten Halbzeit gab es ein besonderes Stück, wo der tiefe Alt die tragende Stimme war. Er trug wohlklingend und sicher die gesamte Musik, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Sonst singt immer der Tenor dazwischen, in ähnlicher Tonhöhe, und der Bass setzt immer & stets den richtigen Kontrapunkt. Aber der Alt, der schon von je her die mit schwierigste Tonführung zu erlernen hat, fällt damit nicht einmal positiv auf. Außer wenn die Männer fehlen! Das führt bei mir zu dem Wunsch, vielleicht auch mal für den zweiten Sopran solch Stück zu komponieren (na Sigi?), wo dieser die tragende Stimme führt. Da müsste sich der erste Sopran dann drei- bis viergeteilt drumherum bewegen.
    Aus gut unterrichteten Kreisen wurde mir unlängst bekannt, dass insbesondere der Alt sich bei der Probe durch gackerndes Quatschen negativ bemerkbar gemacht haben soll. Das geht natürlich zu weit bzw. manchem auf die Nerven. Umso schöner war doch die Aufführung, wo solche Aktionen geflissentlich unterlassen wurden. Auch der Kinderchor sang in der zweiten Hälfte sehr flott (do re mi usw.). Der Gag des Soprans mit den Tönen, welche nach so tief unten führten, dass sie dann „abbrach“, mit kräftigem Ruf der Kinder als Schluss, riss mich vom Stuhl. Sowohl die Solistin & Tochter Iris Stefanie Maier als auch Volker Nestrasil sangen wohlkehlig, da kann ich gar nicht meckern.

    Also „ein einziges Lob stellt sich ein“ (und das wundert mich am meisten von mir selber), möge es immer so gelungen bei uns sein. Wo ich Schelm doch gerne immer mal wieder das Haar in der Suppe zu finden trachte, wohl aber noch lieber das Salz der Erde sein möchte. Amen.
    Aber einen habe ich ja doch noch: die zentrale Panne bestand im Abgang des Chores nach der ersten Hälfte, weil nämlich der ganze Applaus dem Chor galt (!) – schon auch dem Orchester und dem Dirigenten, jaja, aber ur-eigentlich doch dem Chor. Das kann man von da oben vielleicht nicht merken (wobei der wohlgeordnete Abgang Zeile für Zeile vorbildlich aussah!), aber man darf ja leider nicht laut nach dem Chore rufen oder gar pfeifen, wegen der festlichen Atmosphäre (da ist es bei den Rockern und bei den Jazzern einfacher).

    mX

    Max, Mitsänger, diesmal im Publikum


    Weihnachtskonzert des HSO

    HEILBRONN Das Heilbronner Sinfonie Orchester (HSO) gibt am Sonntag, 31. November, 19.30 Uhr, in Zusammenarbeit mit dem Chorteam 2000 in der Harmonie ein Weihnachtskonzert. Im Mittelpunkt stehen Ausschnitte aus dem Musical „The Sound of Music“ von Richard Rogers mit Texten von Oscar Hammerstein. Außerdem ist die stimmungsvolle „Carol Symphony“ von Victor Hely-Hutchinson zu hören.

    Der Abend wird abgerundet durch weihnachtliche Stücke, die der Leiter des Chorteams 2000, Siegfried Liebl, ausgesucht und arrangiert hat. Die Leitung hat Peter Braschkat, Solistin des Abends ist die Heilbronner Sopranistin Iris Stefanie Maier.

    Die Eintrittskarte (Vorverkauf: Heilbronn Marketing oder an der Abendkasse) berechtigt ab 16.30 Uhr zur kostenlosen Nutzung aller HNV-Verkehrsmittel. red

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 11. Dezember 2009


    Videobeitrag von „STIMMEaktuell“

    (c) STIMMEaktuell

    STIMMEaktuell“ vom 11. Dezember 2009

    Hupfnoten

    Stetiger Wandel und gute Traditionen

    CHORFEST Das Repertoire vieler Chöre ist in den vergangenenen Jahren gewachsen

    Von Melanie Kräuter

    [...]

    Anderer Stil Einen ganz anderen Stilhat das Chorteam 2000 vom Liederkranz gewählt: Rock, Pop, Musicals, Spirituals, Neue Deutsche Welle, alte Schlager im Stil der Comedian Harmonists, Filmmusik. Gezielt hat sich das Chorteam seit der Gründung vor 15 Jahren auf dieses Genre festgelegt. „Wir könnten mal was Neues machen“, erklärt Pressesprechering Irmgard Maier, „der Liederkranz hat nur Klassik gesungen“. Inzwischen werden die Lieder häufig von Choreografien begleitet.

    [...]

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 09. Juli 2009


    Heilbronn: Bundes-Chor-Fest

    10. Juli 2009

    Ob Rock, Pop, Klassik oder Swing, bei der Eröffnung das Klangfestivals der 10.000 Stimmen im Heilbronner Theater war am vergangenen Donnerstag für jeden etwas Passendes dabei. Zum Auftakt des Chorfestes spiegelte ein Wunschkonzert die musikalischen Vorlieben der Besucher wider und brachte das Obertorzentrum der Stadt zum Klingen.

    Video-Ausschnitt aus L-TV "Wochenrückblick KW 28 2009":   zum Abspielen des Videos bitte auf das Bild klicken!

    Aus: „L-TV“ vom 10. Juli 2009

    Hupfnoten

    Scheidende erste Vorsitzende des Liederkranz Heilbronn Heike Schröer und Jubilarin Marianne Maier

    Liederkranz Heilbronn

    Irmgard Maier neue Vorsitzende

    Die 1. Vorsitzende des Liederkranz Heilbronn, Heike Schröer, stellte ihr Amt zur Verfügung. Sein 1998 hatte sie im Verein verschiedene Ämter inne, seit 2002 das der ersten Vorsitzenden. An Ihre Stelle trat Irmgard Maier, die seit 2003 für die Öffentlichkeitsarbeit und die monatlich erscheinende Chorzeitung zuständig war.  ima

    Eine besondere Ehrung wurde Liederkranzmitglied Marianne Maier zuteil. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt sie die goldene Nadel des Liederkranz Heilbronn.

    Aus: „inTakt.“ (Info-Blatt Chorverband Heilbronn 1884 e.V.), Mai 2009

    Hupfnoten

    Stettenfels in 2009

    Unser Auftritt in Stettenfels war nicht nur großartig, sondern auch epochemachend!

    Weil: wo gab es denn schon mal "standing ovations", na wo denn ? Gar nicht, zumindest nicht hier im Ländle. Nicht dass ich etwas gegen diese üblichen "sitting ovations" hätte, aber unser Christian riss in nicht geahnter Manier - was natürlich nur durch unsere einmalige choristische wie auch instrumentalistische Begleitung so excellent gelingen konnte - einen Großteil der anwesenden Damenwelt von den Stühlen. Sie jubelten ihm zu, ihm und seiner Darbietung, wobei es glücklicherweise (noch?) nicht zu erotischen Ausschreitungen gekommen ist.

    Weiterhin fiel mir noch auf, dass das Publikum deutlich jünger war als noch im vergangenen Jahr. Da muss sich etwas herumgesprochen haben auf der Burg, gut so. Gut so für die Burg, für unseren Chor und für die Kultur schlechthin.

    Wie mickrig nahm sich dagegen die völlig ungekonnte Kritik der ‚Heilbronner Stimme' zu unseren Auftritt unlängst in der Harmonie aus! Na schön, das war das Publikum etwas doppelt so alt wie auf Stettenfels. Aber dass wir lediglich mit einem einzigen Satz erwähnt wurden, und zwar dass wir ‚Musik gemacht hätten', zeugt von der Unfähigkeit des heimischen Blattes, pfui!!

    Auch unser "Bond" war ein Knaller, hätte ich gar nicht so gedacht. Aber das kennen sie alle, und unsere Wucht und auch Präzision des Vortrages hat selbst mich hinten in der dritten Reihe beeindruckt, obwohl ich ja life daran beteiligt war. Ich kann durchaus bekennen, dass mich ein wohliger Schauer ergriffen hatte. Aber auch das "Chikago" mit unserer flotten Damenriege war sehr schmissig in Musik und Mimik. Mir bekannte Personen im Publikum äußerten außerdem, dass es unsere Sangesfreudigkeit war, die mit überzeugte, "ihr singt wohl ausgesprochen gerne, und das kommt dann auch so rüber, Max". Na kann man ein noch höheres Lob ernten. Noch jetzt tropfen Tränen der Anrührung auf meine Tastatur.

    Auch das französische Solo kam sehr gut, wie ich fand, die Tonhöhe war sicher und auch der Lauf abwärts war sehr gefühlvoll gesungen, obwohl er eigentlich sauschwer ist, denke ich jedenfalls. Aber "die Herren sangen wenigstens auf deutsch" - nichts gegen die Integration der Schweden, Franzosen und Amerikaner - so meinte jedenfalls der Teil des mit mir verwandten Publikums, nicht nur meine große Schwester. Wenn wir allerdings den ganzen englischen Teil ins Deutsche übertragen hätten, wäre das vermutlich eher eine Lachnummer geworden, wegen der unverblümten Kitschigkeit.

    Mein Gott, ich bin heute so positiv, und immer noch dankbar bewegt, in diesem Sinne auf zu neuen Taten, es grüßt mit einem busli busli bob, euer Max

    Max, Mitsänger

    Hupfnoten

    [...] reißt das Publikum mit. [...] Das schafft auch das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn, das dem abwechslungsreichen Abend mit einem perfekt choreographierten „Wir machen Musik“ einen weiteren Höhepunkt verlieh.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 23. März 2009

    Hupfnoten

    „Singen ist sexy“

    Beim Festakt zum 125. Geburtstag des Chorverbandes geben die Sänger den Ton an

    Von Stefanie Pfäffle

    [...]

    Das Chorteam 2000 sorgte gleich selber für die Umsetzung und setzte mit einem Medley des Musicals Chicago einen optisch und akustisch fulminanten Schluspunkt unter einen abwechslungsreichen Abend in der Heilbronner Harmonie.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 27. Januar 2009


    Das „Chorteam 2000“ bei seinem Auftritt in der Heilbronner „Harmonie“ anlässlich des Festakts zum 125-jährigen Jubiläum des Chorverbands Heilbronn Foto: Schwäbischer Chorverband e.V.

    125 Jahre Chorverband Heilbronn
    Ein Jahr voll Sang und Klang

    [...] Einen besonderen Höhepunkt aber hatte das CHORTEAM 2000 parat. „Wir machen Musik“ von Peter Igelhoff und ein Medley des Musicals CHICAGO von John Cander wurden kostümiert und choreografiert dargeboten. Profihaft vorgetragen sowohl Gesang als auch Tanz brachte den Akteuren lang anhaltenden Beifall. [...] Gerhard Nagel

    Aus: „Singen“ (Die Zeitung des Schwäbischen Chorverbanes e.V.); Ausgabe 3 / März 2009

    Hupfnoten

    Ein organisches Ganzes

    Von Ulrike Maushake

    Foto: Ulrike Maushake
    Vorweihnachtlich, und doch wohltuend frei von Kitsch und Klischees gestaltete das Chorteam 2000 sein Konzert. Foto: Ulrike Maushake

    Brackenheim - O happy day“: Zweiter Advent in Brackenheim. Der gehört, wie immer, dem Christkindlesmarkt und einem abendlichen Konzert in der Stadtkirche. Dieses wird alljährlich vom Lions-Club Güglingen-Zabergäu organisiert. Ein Benefizkonzert, das die Kirchenbänke füllt und dessen Reinerlös stets gemeinnützigen Zwecken dient.

    Dieses Mal wird das Projekt Klasse 2000 davon profitieren, ein Programm, das Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse begleitet, um sie zu schützen, vor Sucht und Gewalt. Das passt zum Lion, zum Löwen, seinen Nachwuchs zu stärken, darauf zu achten, dass er gesund bleibt, souverän durch das Leben gehen kann und durch all seine Gefahren. Gemeinschaftsfähig sollen die Kinder werden, und ein Beispiel für die Leistung, zu der eine Gemeinschaft fähig ist, ist der Chorgesang. Besonders, wenn es sich um so einen hervorragenden Chor handelt, wie das Chorteam 2000, das für die Klasse2000 sang.

    Jugendlich frisch Ein Chor, der jugendliche Frische und Leichtigkeit vermittelt, der aus dem Heilbronner Liederkranz hervorging und der seit 1992 von Siegfried Liebl geleitet wird, Musikpädagoge im Zabergäu-Gymnasium.

    Ein großer Chor, der immer wieder eine enorme, weiche Klangfülle entfaltete, mit einem abwechslungsreichen Programm, wohltuend frei von Weihnachtskitsch und Adventsklischees. Gospel, Klassik, Musical, Jazz, angelsächsische Weihnachtslieder, neue deutsche Welle. Mal sanft verhalten, mal trotzig aufbegehrend, erregend schnell.

    Dabei steht Siegfried Liebl nicht vor dem Chor, um Einsatz, Takt und Dynamik zu steuern, sondern sitzt seitlich, am E-Piano. Beinah unmerklich lenkt er das musikalische Geschehen; das Dirigieren findet auf einer anderen Ebene statt. „Wir atmen gemeinsam“, so Liebl. Ein organisches Ganzes, der Zusammenschluss der etwa 50 Sängerinnen und Sänger im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die sehr unterschiedliche, kontrastierende Stimmungen vermittelten.

    Hinreißend Vertrauen in den Weg unter himmlischem Schutz in Mendelssohn-Bartholdys Vertonung des Psalms 91 und aus dem Musical „Daniel“ ein hinreißendes „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“. Eine Aufforderung, das Leben aktiv zu gestalten, in einem Medley aus „Les Misérables“ (Die Elenden), dessen Klangfülle den Zuhörern eine Gänsehaut über den Rücken jagte und das in einem flotten Marsch endete, gesungen aus voller Kehle. Dazwischen eine Geschichte, vorgetragen von Martin Köhrer, in der ein kleiner Engel lernt, dass vermeintlich Wertloses etwas sehr Kostbares sein kann. Und Instrumentales, gemeinsam mit Andreas Scheer und Wolfgang Schürmann, Bass und Schlagzeug.

    Siegfried Liebl ließ die Finger über die Tasten des kleinen Pianos fliegen. Gläsern, trocken, transparent, die übermütigen Improvisationen, mit der das Trio Kompositionen von Boccherini und Schubert in heiter schwebenden, lächelnden Jazz übertrug, der sich in den Zuhörern als eine wunderbare Gestimmtheit manifestierte. Unaufdringlich und doch nachhaltig erlöste der Abend das Gemüt von spätherbstlicher Dunkelheit und hob, mit Temperament und Kraft, den Blick hoch zu einem leuchtenden „Sternenhimmel“.

    Mit anhaltendem, begeistertem Applaus bedankte sich das Publikum für das klare, befreiende, musikalische Licht dieses Adventsabends.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 11. Dezember 2008


    Benefizkonzert des Lions-Clubs

    Güglingen - - Weihnachtliche Weisen werden in der Stadtkirche Brackenheim erklingen, wenn das traditionelle Benefiz-Konzert des Lions Clubs Güglingen-Zabergäu am Sonntag, 7. Dezember, um 18 Uhr stattfindet. Es tritt auf das Chorteam 2000 aus Heilbronn unter der Leitung von Siegfried Liebl. Das Chorteam, 1992 gegründet, hatte erfolgreiche Auftritte in der Region Heilbronn und in Baden-Württemberg. Es stand auf der SWR-Bühne beim Wettbewerb „Heilbronn-Lied 2002“ und trat 2008 auf Gran Canaria auf. Der Eintritt beträgt zwölf Euro, der Reinerlös ist für gemeinnützige Zwecke im Zabergäu gedacht.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 02. Dezember 2008

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    Hupfnoten


    Chorteam 2000

    Das Chorteam 2000 lädt am Dienstag, den 4. und 11. November interessierte Projektsänger zu Schnupperproben ein. Geübt wird für die Matinee am 29. März 2009 auf der Burg Stettenfels. Auf dem Programm stehen Rock, Pop, Swing und Musicaltitel. Wir singen von 19 bis 21 Uhr im Arkus, Happelstraße 17 in Heilbronn. Das Chorteam 2000 freut sich auf Sie!

    Aus: „inTakt.“ (Info-Blatt Chorverband Heilbronn 1884 e.V.), November 2008


    Probesingen

    Ein Schnupperproben veranstaltet das Chorteam 2000 an zwei Dienstagen, 14. und 21 Oktober. Die Sänger übern eine Matinee am 29. März 2009 auf Burg Stettenfels. Auf dem Programm stehen Rock, Pop, Swing und Musicaltitel. Probe ist jeweils von 19 bis 21 Uhr im Arkus, Happelstraße 17, Heilbronn

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 10. Oktober 2008

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    Hupfnoten

    Chorwochenende am 19.-21.September 08

    „liebes Chorteam, ... wir treffen uns ... pünktlich ... in Untersteinbach ... ggf. warme Socken ... ganztags Kaffee und Äpfel ... zum Programm ...“, und offenbar geht es jetzt straff auf Weihnachten zu.
    Wenn ein Chor sich zusammen trifft, dann singt er auch! Was aber will Chronist Max damit sagen? Ein Chor – und schon bin ich mitten in dem geschlossenen Eindruck, welchen auch unser wie immer extraordinärer Chorleiter Siegi (extraordinär = außergewöhnlich, bitte schön!) teilte bzw. besonders hervorhob – kann entweder gleichzeitig singen oder glücklicherweise gemeinsam.

    Oder aber – und damit komme ich zu unserer ungewöhnlichen Veranstaltung – es singt nicht nur gemeinsam, sondern auch miteinander. Das ganze Wochenende war so toll miteinander (voll krass), dass es selbst für „die Neuen“ eine Lust war, bis dato völlig unbekannte Noten zu intonieren und eigenartige Texte zu buchstabieren. Das liegt daran, dass wir uns leiden können. Ich persönlich bin jedenfalls von fünf Leuts in ein Gespräch verwickelt worden, die ich bislang lediglich per Augenblick incl. kurzem Gruß kannte (nicht Ich wickelte, sondern ich wurde verwickelt!). Das war für mich erfreulich aufbauend – ganz besonders in Hinblick auf meine nicht landestypische Artikulation. Teilweise wurde ich sogar grinsend nachgemacht, was ich als Ehre empfinde.

    Mit der Musik ist es ja durchaus solch eigenwilliges Ding, eben weil erst einmal die Worte fehlen. Zwar beinhalten unsere Lieder und Songs auch Worte (mitunter bloß Wörter oder Interjektionen), welche aber zu meiner erstaunenden Beruhigung nicht signifikant unsere Sangeskunst tragen. Nein, es ist der emotionale Aufbruch, Ausbruch, es ist die ungezügelte Leidenschaft, die uns immer wieder zum Singen und Klingen bringt. Nicht „das“ Gesagte, sondern das „Wie“ des zum Ausdruck Gebrachten ist das Entscheidende. Nur auf diese Weise kann das erlauchte Publikum sinnvoll und kräftig erreicht werden, besonders in der Weihnachtszeit.

    Jetzt habe ich mich wieder einmal schlangenliniert und girlandiert durch das mentale Gebüsch bewegt, in der Hoffnung, unsere Gemeinsamkeiten angemessen gewürdigt zu haben. Wir haben alle deutlich mehr als 16mal am Tage gelacht (besonderen und herzlichen Gruß an Rose, nicht nur ‚dein‘ Pinguin ist in bleibender Erinnerung). Auch durfte im Geschehen des akuten Übens durchaus mal dazwischengequatscht werden, leise, kichernd, durch sämtliche Stimmen hindurch, und keiner hat gemeckert. Ich meine allen Ernstes, dass es gerade lachende Heiterkeit ist, welche zu Ernsthaftigkeit führt (nur alleine lustig is ooch nich sooo doll). Nieder mit der reinen Logik des klaren Kopfes, denn sie trägt zur Verkalkung bei. Es lebe die krachende, glucksende, kichernde, prustende, auch grinsende sowie sich neckende Heiterkeit! Wir sind einmalig, wir bleiben einmalig, da können andere Chöre singen was und wie immer sie wollen!!

    Nicht unerwähnt sollte auch die immer beliebte friday/saturday-night-Session sein. Unser Gitarren-Duo bzw. partiell -Terzett spielte exakt, excellent, ton- und trittsicher, es sang und swingte und rockte, dass es eine Lust war. Wo blieb die Zeit? Wohin floß die Seeligkeit? Wo liegt das Ende? (na spätestens wenn alle in der Frühe wieder aufstehen sollen).

    Auch unsere Schwingungsbreite im Repertoire war für mich, den Sänger und Chronisten, wieder erstaunlich. Das ging von olle Felix Mendelssohn-Bartholdi (beinahe hätte ich eben Felix ‚Mendelbaum‘ geschrieben - Siegi, auch ich denke es war ein Landschaftsbild und kein Portrait – „streiten sich zwei Juden darüber, ob jenes Bild ein Portrait oder ein Landschaftsdarstellung ist. Weshalb? Der Titel lautete ‚Mandelbaum in der Toscana‘, ja ja die moderne Malerei“) über die immer wieder schmissigen Musicals bis hin zu zarten Weisen im Schnee, mit Reh und Kätzchen.

    Überhaupt war der ‚waiße Wieenterwaaald‘ (singt das bitte wegen des Volumens mit a-i, ja auch der Sopran) wohl der Gipfel, d.h. dies schlug dem Fass die Krone ins Gesicht. Weshalb? Wegen der Choreographie. Ein kichernder Teil des Chores meinte nämlich, dass für eine noch plastischere Darbietung im weiteren choristischen Aufbau dieses Werkes „Ike & Mary bzw. Hary“ zum Einsatz gebracht werden sollte: Hinter uns der ‚waiße Schneee‘, über uns der angepoppte ä-Sternen-ä-Himmel, und als Frontline unser selbsternannter ‚Ike‘ mit Geweih auf seinem Kopf d.h. als Platzhirsch, mit Kätzchen im Arm. Kleine Kritik am Liedtext vielleicht: wer von euch hat schon einmal ein Kätzchen freiwillig durch den weißen Winterwald und dann auch noch spazieren sehen?

    P.S.: Jetzt habe ich am Sonnabend sogar „crescendiert“, so weit kam es dann doch – bisher hatte ich nur musiziert, philosophiert, mich artikuliert, auch transzendiert oder einfach bloß Seele geschmiert. Man lernt ja immer gerne dazu. In diesem Sinne, wie immer & stets unerschrocken, euer Max

    Max, Mitsänger

    Hupfnoten

    Foto: Irmgard Maier
    Aus der Hand der 1. Vorsitzenden des Liederkranzes Heilbronn, Heike Schröer, erhält Gabriele Stech Urkunde und Ehrennadel für 40 Jahre aktives Singen.

    Foto: Irmgard Maier
    von links: Angelika Schmid und Nicole Hack werden für 25 Jahre aktives Singen geehrt.

    Foto: Irmgard Maier
    1. Reihe von links: Schriftführerin Beate Schäfer, Chorsängerin Angelika Schmid, 1. Vorsitzende des Liederkranz Heilbronn Heike Schröer, scheidende Abteilungsvorsitzende des Chorteam 2000 Irmgard Gehle, Chorsängerin Gabriele Stech.
    2. Reihe: neu gewählter Abteilungsvorsitzender des Chorteam 2000, Georg Weber, Finanzverwalter Wolfgang Arndt, Chorsängerin Nicole Hack

    Chorteam 2000
    Neues Vorstandsteam

    Irmgard Gehle, Abteilungsvorsitzende des Chorteam 2000, stellte nach 7 Jahren ihr Amt zur Verfügung. An ihre Stelle trat Georg Weber. Schriftführer Dietmar Schröer gab nach drei Jahren sein Amt an Beate Schäfer ab. Im Namen des Schwäbischen Sängerbundes und des Chorverbandes Heilbronn wurde Gabriele Stech für 40 Jahre Chorsingen mit einer Urkunde und silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Für 25 Jahre Chorsingen wurde Angelika Schmid und Nicole Hack geehrt.

    Aus: „inTakt.“ (Info-Blatt Chorverband Heilbronn 1884 e.V.), Mai 2008

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    Hupfnoten

    Liederkranz Heilbronn

    Vor zehn Jahren hat der Liederkranz Heilbronn seine aktive Chortätigkeit beendet. Daran erinnerte Inge Meyer, Vorsitzende der passiven Mitglieder, bei der Jahreshauptverammlung. Aktiv mit Konzerten aus Gospels, Evergreens, Filmmusik, Musicals, Rock, Beat, Pop und A-cappella-Titeln ist jetzt das Chorteam 2000. Im vergangenen Jahr beschritt der Chor erstmals das Gebiet der Klassik. Zusammen mit dem Heilbronner Sinfonieorchester fanden drei Konzerte statt. Bei seinen voer Konzerten im Dezember freute sich das Chorteam über zahlreiche begeisterte Besucher. Höhepunkt des Vereinsjahres war die erste Konzertreise auf die Insel Gran Canaria, wo der Chor verschiedene Konzerte gab. Im nächsten Jahr wirkt der Chor beim Konzert zum 125-jährigen Bestehen des Chorverbandes in der Harmonie mit und wird am 9. Juli im Theater Heilbronn das Bundeschorfest eröffnen. Dass das Chorteam 2000 allmählich Weger zur Professionalität beschreitet, hob Chormusiker Siegfried Liebl lobend hervor. Für die Zukunft plant er eine Arrangementauswahl, die die Männer zu Klangträgern macht. Irmgard Gehle stellt als Abteilungsvorsitzende nach sieben Jahren ihr Amt zr Verfügung. An ihre Stelle trat Georg Weber. Schriftführer Dietmar Schröer gab nach drei Jahren sein Amt an Beate Schäfer ab. Neue Kassenprüfer sind Manuela Kern und Georg Weinand. Im Namen des Schwäbischen Sängerbundes und des Chorverbandes Heilbronn wurde Gabi Stech für 40 Jahre Chorsingen mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Für 25 Jahre wurden Angelika Schmid und Nicole Hack geehrt. red.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 09. April 2008

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    Hupfnoten

    Chorkonzert am 30. März 2008 auf (bzw. in der) Burg Stettenfels

    Vorwort 1: „Ellens Chor sang auf Burg Stettenfels“ schrieb ein gewisser Maxe mit kecker Feder. Das war am 1. April 2007, Mensch wie doch die Zeit vergeht. Aber in 2011 werde ich schreiben können, „nun schon in guter Tradition...“. Na ich denke doch, denn wir will uns jetzetle noch trotzen?!

    Vorwort 2: Wer von euch hat am vergangenen Samstag die schöne Familiensendung „Wetten dass“ gesehen? Da trat ein gewisser Udo Lindenberg auf, ein Schatten seines früheren Selbst. Und das sollte gemäß dem Moderator auch noch ein comeback gewesen sein, oh, oh. Es war ein müder schleppender Schrottgesang hinter vorgesetzter Brille, d.h. gesichtslos, voll krass passend zur ohnehin mikrigen Komposition. Die seeligen Zeiten von „Andrea Doria“ oder der „Klavierlehrerin“ sind offenbar bereits zu Lebzeiten historisch. Ich erwähne das bloß deswegen, weil – im krassen Gegensatz zum anerkannten Meister – unser Chor mit frischen Gesichtern, die allesamt leuchteten, die sämtlichst auf die Zuhörer blickten, aus schmetternden Kehlen jubilierend, und choreografierend und partiell sogar steppend, zumindest als Höhepunkt (neudeutsch highlight) des Frühlings sowohl in der musikalischen Ausrichtung als auch in der Darbietung, beispielhaft zu nennen sein dürfte.

    Vorwort 3 (das zum Auftritt überleiten wird): Der Mann am Schlagzeug hat selbst mich alten Esel überzeugt, weil er verhalten, also mit gebremstem Stöckele, sein Wesen trieb. Er hat nichts zerklopft, sondern fair begleitet. Ich erwähne dieses nicht zuzletzt auch deswegen, weil ich ihn in der Woche zuvor noch am Schlagzeug im „K 3“ gehört und gesehen hatte. Dort intonierte eine Soul-Band mit Bassist um die 25, Pianist um die 40, mit 4 knackigen jungen Damen um die 20 „in the front-line/#8220;, welche anmutig bekleidet in der Musik angemessenem Outfit (wenn ihr versteht was ich meinen könnte) schmetterten, und wo unser Drummer als altersmäßig krasser Außenseiter absolut schmissig und straff begleitete, dass es seine Fröhlichkeit hatte. Der Höhepunkt dieser Soul-session war immerhin jenes legendäre „Proud Mary“, mit selbigem Titel eine gewisse Tina Turner im damals zarten Alter von etwa 24 Lenzen halbnackt über die Bühne dampfte und, in Verbindung mit ihrer rockröhrigen Stimme, auch in der Darbietung den damaligen diesbezüglichen Weltmaßstab erschütterte. Und eben jenes Stück intonierte unser guter Drummer nicht minder heftig.

    Aber nun zum Auftritt: Auch der Bassist spielte sehr tongenau sowie rhythmisch filigran d.h. den Stücken angemessen. Mag auch sein, dass er diesesmal nahe genug am Sigi stand, wodurch die Kommunikation perfekt funktionierte. Und auch unser Sigi tirilierte und intonierte und dirigierte mit frischem Gesicht, dass es eine Lust war diesem zu folgen. Für mich – als ja immerhin Insider – war besonders auffällig, dass ich jetzt gar nicht die einzelnen Stücke zerpflücken kann, wie es die Kritiküsse so an sich haben, weil das ganze Programm total perfekt und frisch vorgetragen war, d.h. die dann doch ja musikalisch unterschiedlichen Titel kamen als Einheit des Konzertes auf das Publikum hernieder, das seinerseits im leicht überfüllten Saal (da muss die Burg vergrößert werden!) lauschen durfte. Und sie lauschten! Alle! Auch schauten alle Chormitglieder mit den Augen aus sich heraus, jeder Einzelne für sich, gleichen Sinnes, für die gekommenen Leuts. Wie eine Predigt zum Sonntag, die Gewissheit und Frohsinn verbreiten will, „auf denn ihr Lieben, höret unsere Stimme und dann die eure eigene Stimme, und schaut auf die Welt voller Schönheit“!

    Als Tugend empfand ich die Tatsache, dass besonders bei 2 oder 3 Titeln – over the rainbow und die Titanic und auch bei der Rose – es Alt und Tenor waren, die die eigentliche Musik trugen, also von der wunderschönen Harmonik her gesehen. Normalerweise jubiliert doch der Sopran, und der „Rest“ begleitet diesen, und alle Leute freuen sich weil sie das Stück wiedererkannt haben. Eine wirklich gute Musik hingegen wird von sämtlichen Stimmen her getragen. Ich denke aber auch, dass hier die Sätze von Sigi einen gut Teil dazu beitragen.

    Noch ein paar Randbemerkungen: Die Seifenluftblasen kamen sehr schön. Beim „Phantom der Oper“ ergriff der Bassist an einer Stelle jäh seine Noten, schaute verblüfft (?) hinein, wunderte sich, spielte dann aber an seiner einzusetzenden Stelle exakt weiter. Er hatte diese Noten wohl noch nie gesehen. Das Mikrofon blieb trotz des heftigen Gesanges von Herrn Nestasil heil und zerbarst nicht in 17 Stücke. Auch die Choreografie zum alten Wagen voller junger Sänger fand ich schön flott. Haust du meine Tante, hau ich deine Tante, aber grinsend. Bei der Hutnummer hatten einige den Hut so tief über den Kopf gezogen, dass man direkt sah wozu sie ihre Ohren hatten – ohne Ohren wäre der noch über die Augen gegangen. Dieses wirkte aber sehr heiter auf mich. Nicht einsehen konnte ich die letzte Pause vor den 2 Schlussakkorden des Rainbows. „... if blue birds happy fly beyond the rainbow. Why o why can't I?“ Solch eine schöne Schlusszeile voller Romatik, und dann wird sie einfach durchgehackt von einer Pause? Oder reicht die Luft der SängerInnen etwa nicht aus? Da könnte ich dann Jogging-Unterricht anbieten, das stärkt die Luft kollossal, ab 20 Kilometerchen. Gewundert hatte ich mich auch, dass dieser (damals!) Schinken von täglich 20mal gedudelt in sämtlichen Medien und Radios der Musik der Titanic mir dennoch gefiel. Gab es denn nichts anderes mehr in diesem Lande? Aber nun, nach angmessener Pause erklingt es als hübsche Weise, und ganz toll dynamisch vorgetragen. So, so. Bloß mein geliebtes „I can't give you anything but love, baby“ ging mir gegen den Strich. Das hatten wir vor 45 Jahren in zahlreichen Budenfesten in der Studentenzeit doch mit schepperndem Tenor-Banjo, Posaune und gezupfter Oma (Kontrabaß) gespielt und gesungen, mit tollern absulut jazzigen Improvisationen, und nun muss ich diese Korrektheit mit anhören. Sigi, du hast mir dieses Stück ver-musical-t, du Wicht! Aber ich denke, dass es wohl eher das Aufblühen einer seeligen Erinnerung meiner immer noch längst nicht verblaßten reiferen Jugendzeit war, welches mich zu solchen Worten soeben hinreißen ließ, gell?!

    Mein highligt bleibt dennoch „die Elenden“, und zwar weil das ein flottes Ding ist, mit viel Tempowechseln, mit vielfachen Soli. Da klebt gar nichts. Wogegen das Phantom der Oper mir etwas plüschig ist. Da hat sich der Komponist für zu wichtig genommen, oder mir fehlt der Zugang zu solcher Theatralik. Mann, jetzt habe ich doch noch den Fussel auf dem Pullover bzw. das Haar in der Suppe gefunden.

    Dies schrieb Max am 04.04.08

    Max, Ehemann einer Mitsängerin


    Mal getragen, mal richtig fetzig

    Das Chorteam 2000 des Liederkranzes Heilbronn begeistert im Fuggersaal auf Burg Stettenfels

    Von Ute Knödler

    Foto: Ute Knödler
    Der Chor hielt für die Zuhörer manche Überraschung parat. Foto: Ute Knödler

    UNTERGRUPPENBACH Das Chorteam 2000 vom Liederkranz Heilbronn begeisterte die vielen Besucher auf der Burg Stettenfels am Sonntag mit einem vielseitigen und kurzweiligen Matinéekonzert. Bis auf den letzten Platz war der Fuggersaal der Untergruppenbacher Burg besetzt.

    Das virtuos vorgetragene Instrumentalstück von Siegried Liebl (Piano), Wolfgang Schürmann (Schlagzeug) und Andreas Scheer (Bass), die den Chor auch begleiteten, bezauberte das Publikum gleich zum Auftakt. Ob es nun die Phantasiesprache in „Adiemus“ von Karl Jenkins, Schwedisch in „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ oder einer der zahlreichen englischen Titel ist: Der Chor singt alles auswendig und konzentriert sich so auf seine Ausstrahlung. Der berühmte Funke sprang dann auch schnell auf die Zuhörer über, die bald mit dem Kopf nickten, dem Fuß wippten oder mitsangen.

    Step und Tanz An Ideen zur Umsetzung des Liedgutes fehlt es den über 30 Sängern unter der Leitung von Siegfried Liebl nicht. So reagieren die Frauen auf „Hab mein Wagen voll geladen, voll mit alten Weibsen“ mit einem spöttischen „Na, na, na“. In dem beschwingten „Lollipop“ ist eine Choreographie genauso eingebaut wie in „One“ aus dem Musical „A Chorus line“. Step und Tanz untermalen mit Zylinder und Schirm die Darbietung „Puttin' on the Ritz“. Mit einem Lächeln auf den Lippen quittierten die Zuhörerinnen den Aufruf „Hast du Depressionen, geh mal wieder in die Stadt flanieren“. Passend zur Umgebung der Burg, wo es einst Mord und Totschlag gegeben habe, wie Liebl meinte, spielten die Musiker den „Säbeltanz“, wo auch die Finger des Pianisten nur so über die Tasten tanzten.

    Mit seinem Solo „Old man river“ begeisterte Gastsänger Volker Nestrasil, ebenso als Vorsänger in „In the name of Jesus“, einer Komposition des Chorleiters. Die Liebeslieder „I can’t give you anything but love“, „My heart will go on“ oder „I wish you love“, verströmten, untermalt mit Seifenblasen, Romantik und Sehnsucht. Einer der Höhepunkte war dann das Medley aus dem Musical „Les miserables“.

    Mit lang anhaltendem Beifall und Jubelrufen bedankte sich das Publikum. „Die Abwechslung zwischen fetzig und getragen macht es aus“, meinte eine Zuhörerin. Mit der Zugabe, dem bekannten Lied „Die Rose“, revanchierten sich die Sänger bei ihren Zuhörern.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 02. April 2008


    Chormusik mal anders

    Das Chorteam 2000 eröffnet am Sonntag, 30. März, mit einer Matinee das Kulturprogramm des Sommers. Ab 11 Uhr präsentiert es im Fuggersaal der Burg Stettenfels Musicals und Filmmelodien. Karten gibt es für zehn Euro im Vorverkauf bei Papier und Mehr, Telefon 07131/91 90 280 und 07131/5944868, bei Reise-Service Anton, Telefon 07131/98500 und bei der Heilbronner Stimme. Telefon 07131/6150.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 25. März 2008

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    Hupfnoten

    Foto: Wolfgang Arndt

    Chorteam 2000
    begeistert auf Gran Canaria

    Auf Einladung von Pfarrer Walter Baßler vom evangelischen Tourismuspfarramt gastierte das Chorteam 2000 vom 3. bis 10. Februar auf Gran Canaria. Auf dem Programm standen acht Konzerte in sechs Tagen mit Gospels, Evergreens, Filmmusik, sowie bekannten Titeln der Beatles, Ming's Singers und ABBA. Ein an modernem und schwungvollem Gesang interessiertes Publikum begleitete den Chor in Bussen quer durch die Insel zu Konzerten unter blühenden Mandelbäumen, auf Dorfplätzen, vor Kirchen, in einem exklusiven Hotel und schließlich zur Finca Montecristo, einem Kleinod inmitten karger Lavalandschaft. Höhepunkte der Reise waren zwei Lifeauftritte in einem deutschen und einem englischen Radiosender sowie ein Abendkonzert im voll besetzten Templo Ecum´cnico in Playa del Inglés. Ein begeistertes Publikum ehrte das Chorteam 2000 mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Beifall.

    Aus: „inTakt.“ (Info-Blatt Choverband Heilbronn 1884 e.V.); April 2008


    Chorteam 2000 auf Gran Canaria

    PLAYA DEL INGLES Auf Einladung von Pfarrer Walter Baßler vom evangelischen Tourismuspfarramt gastierte das Chorteam 2000 vom 3. bis 10. Februar auf Gran Canaria. Auf dem Programm standen acht Konzerte in sechs Tagen mit Gospels, Evergreens, Filmmusik, sowie bekannten Titeln der Beatles, King's Singers und Abba. Ein an modernem und schwungvollem Gesang interessiertes Publikum begleitete den Chor in Bussen quer durch die Insel zu Konzerten unter blühenden Mandelbäumen, auf Dorfplätzen, vor Kirchen, in einem exklusiven Hotel und schließlich zur Finca Montecristo, einem Kleinod inmitten karger Lavalandschaft.

    Höhepunkte der Reise waren zwei Auftritte bei einem deutschen und einem englischen Radiosender sowie ein Abendkonzert im voll besetzten Templo Ecuménico in Playa del Inglés. Ein begeistertes Publikum ehrte das Chorteam 2000 mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Beifall. red

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 21. Februar 2008


    Chor und Karneval mit dem Pfarramt

    Das Chorteam 2000 aus Heilbronn ist diese Woche zu Gast beim Evangelischen Tourismuspfarramt und singt bei Ausflügen und Gottesdiensten ein Repertoire, das von den Beatles bis zu Johann Sebastian Bach reicht.

    Zuvor unternimmt Pfarrer Walter Baßler im Rahmen seiner Veranstaltungen „Kirche unterwegs“ eine Fahrt zum großen Karnevalsumzug nach Las Palmas.

    Die erste Gesangsdarbietung des Chorteams können Teilnehmer bei der Mandelblütenfahrt am Montag genießen. Der Chor ist auch bei der Dienstagswanderung des Touristmuspfarramts mit von der Partie.

    Am Donnerstagabnd findet ein Konzert im Templo Ecuménico statt, und am Freitag begleitet der Chor die Ausflügler auf die Finca Montechristo. sb

    Aus: „info CANARIAS“ vom 31. Januar 2008

    Schöner Stimmen zarter Klang

    Benefizkonzert des Chorteams 2000 in der Wichernkirche

    Von Leonore Welzin

    Foto: Welzin
    Jüngste im Chorteam2000: de 19-jährige Charlotte Sophie Präg. Foto: Welzin

    HEILBRONN Von der Empore schmettert das Bläserensemble. Im Altarraum der aus Kriegstrümmern errichteten Wichernkirche bezaubert das Chorteam 2000 mit mehrstimmigem Gesang. Davor sitzt Siegfried Liebl am Sample Piano mit einer Leichtigkeit, dass selbst schwierige Tonart-, Tempo- und Rhythmuswechsel wie ein Kinderspiel wirken.

    Am Ende des Benefizkonzerts zugunsten der Diakoniestation springen 400 Zuhörer von den Sitzen und machen ihrer Begeisterung Luft. Programmatisch der Auftakt, frisch und spritzig das Swinging Menuett, in dem vor den Karren eines alten französischen Volkstanzes ein zugkräftig jazziger Swing gespannt wird. Immer gern gehört sind Evergreens wie Udo Jürgens’ „Das ist dein Tag“, Billy Joels amerikanische Folkballade „And so it goes“ und italienischer Herzschmerz à la Andrea Bocelli. Trotz Erkältung wunderbar vorgetragen von Volker Nestrasil, ein Gast mit Stimmumfang von Bass bis Bariton.

    Ausschnitte aus Oratorien geben dem Konzert ein weihnachtliches Gepräge: „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ aus dem „Elias“ von Mendelssohn Bartholdy und das „Halleluja“ aus Händels „Messiah“ gehen unter die Haut. Den Barock-Block rundet das Bläserensemble in der Besetzung Trompeten, Posaunen, Tuba, Flügel- und Waldhorn mit Vivaldis „Concerto B-Dur“ ab. Unterhaltsam doch allzu Gefühliges meidend ist der Musical-Block, den die Blechbläser mit „Jesus Christ Superstar“ einleiten.

    Auch die Vokalisten steigern sich bei „Music of the night“ („Phantom der Oper“), „In the name of Jesus“ (einer Komposition von Siegfried Liebl) und in der Schlussapotheose, Songs aus „Les Misérables“, wobei Beate Rampf-Präg (Sopran), Charlotte Sophie Präg (Sopran), Marie-Luise Kopp (Alt) sowie Detmar Schroer (Bass) und Georg Weber (Tenor) zeigen, was in jeder Stimme steckt. Die nächste Gelegenheit, das Chorteam 2000 zu hören ist das Weihnachtssingen am Sonntag im Waldhaus.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 12. Dezember 2007

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    Hupfnoten

    „Ihr seid jetzt von der Melodie besoffen“

    Ein Blick in die Probenarbeit des Chorteams 2000

    Von Leonore Welzin

    Foto: Welzin
    Siegfried Liebl ist bei den Proben des Chorteam 2000 in seinem Element. Am Samstag gibt das Ensemble ein benefizkonzert für die Diakoniestation. Foto: Welzin

    HEILBRONN Proben sind eine Art Paralleluniversum, in dem Dinge passieren, von denen in der Aufführung nichts mehr zu sehen ist. Einfache Stimmübungen, klingen – Miam Miam Miam – wie ein Stückchen Minimal Music, zumal wenn sie so lustvoll durch alle Tonlagen dekliniert werden wie in der Probe des 40-köpfigen Chorteams 2000.

    Diese engagierte Sängerschar ist vor 15 Jahren auf der Suche nach neuem Repertoire als Ableger des Liederkranzes entstanden. Die Mitglieder zwischen 18 und 60 Jahren kommen aus allen Himmelsrichtungen rund um Heilbronn, von Weinsberg bis Brackenheim, von Stein am Kocher bis Remseck und treffen sich wöchentlich im Arkus-Gebäude Happelstraße. Neben Klassik und Barock bestimmen Pop, Musical, Gospel und Rockmusik das Programm.

    Einer der Höhepunkte der Gruppe war 2005 „Gabriellas Song“ zum schwedischen Kino-Renner „Wie im Himmel“. „Als der Film zum zweiten Mal ins Arthaus kam, konnten wir das Lied auswendig. Wir bekamen Freikarten, ein Flügel wurde im großen Saal aufgebaut und alle haben auf Schwedisch gesungen“, erinnert sich Chormitglied Irmgard Gehle: „Für viele war das ein großartiger Moment“. Wohl auch, weil das Handlungsgerüst dieses Films der Erfolgsgeschichte des Chorteam 2000 in manchem nicht unähnlich zu sein scheint: Ein lahmer Laienchor wird von einem (mit sich selbst hadernden) Profi auf die richtige Spur gebracht. Jünger und weniger mit sich selbst hadernd als der Daniel Daréus im Film ist der Profi in Heilbronn: Siegfried Liebl. Mit allen musikalischen Wassern gewaschen, steht der Musiker und Pädagoge seit 13 Jahren als Leiter vor dem Chor, und als Spiritus Rector des Erfolgs hinter ihm.

    Er gibt bei den Proben das Tempo vor und spielt auf dem elektrischen Klavier die Melodie ein. Liebls Ohr ist ein fein gestimmter Sensor, der jede Nuance wahrnimmt und kommentiert: „Ihr singt jetzt die Melodie und seid davon besoffen, aber ihr müsst immer auch an die Intonation denken!“ Es wird wiederholt, er ist zufrieden, ruft „Super!“

    • Info

    Am Sonntag, 9. Dezember, 18.30 Uhr, veranstaltet das Chorteam 2000 zugunsten der Diakoniestation Heilbronn in der Wichernkirche ein Benefizkonzert für die Hospizarbeit. Programm: Klassik, Filmmusik, Spirituals und Musicaltitel.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 07. Dezember 2007

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    Hupfnoten

    Foto: Wolfgang Fischer

    „Wein, Weib und Gesang“ – diesen drei Themen gewidmet war das Open-Air-Konzert des Heilbronner Sinfonie Orchesters am Sonntagabend im Deutschhof. Der Titel durfte dabei mit dem Wort „Glück“ erweitert werden, denn die rund 850 Zuhörer genossen einen feinen Sommerabend – 24 Stunden vorher zum Start des Heilbronner Kultursommers 2007 zogen regenreiche Gewitter über die Stadt. Mit dem Orchester unter der Leitung von Peter Braschkat stand auf einer zweiten Bühne das „Chorteam 20000“. Beliebte Arien, Ensembles und Chöre aus Opern, aber vor allem Volksopern von Eduard Kühnneke, Johann Strauß (Sohn), Robert Stolz, Emmerich Kalman, Jaques Offenbach und Guiseppe Verdi fanden sehr großes Gefallen. Riesenbeifall erhielten die erst 24-jährige Sopranistin Dorothee Velten und Tenor Kevin Shen. Am kommenden Sonntag, 29. Juli, gibt es wieder Open-Air-Klassik im Deutschhof bei eienr Sommerserenade mit dem Württembergischen Kammerorchester. Foto: Wolfgang Fischer

    Aus: „Neckar Expresse“ vom 25. Juli 2007


    Foto: Marc Schmerbeck
    „Ich trink auf dein lachendes Augenpaar“: Dorothee Velten (Sopran) und Kevin Shen (Tenor) berühren beim Deutschhof-Open-Air. Foto: Marc Schmerbeck

    Prickelndes Musikvergnügen

    HEILBRONN „Wein, Weib und Gesang“ mit dem Heilbronner Sinfonie Orchester im Deutschhof

    Von Monika Köhler

    Weiß leuchten die Gartenstühle in der Sonne, ein warmer Luftzug streicht über den Platz, als wollte er die Besucher, die sich im Deutschhof einfinden, bitten, Platz zu nehmen.
    Kaum hat man noch zu hoffen gewagt, was gegen Abend dann doch zur schönen Gewissheit geworden ist: Der Himmel hat ein Einsehen und verschont die glücklichen Sommergäste mit einem kühlen Nass von oben. Stattdessen spendet er eine wunderbar laue Sommernacht.

    Zwei Stunden Glückseligkeit Diese Sommernacht passt hervorragend zu dem Programm, das sich das Heilbronner Sinfonie Orchester zu seinem diesjährigen Open-Air-Konzert ausgedacht hat: „Wein, Weib und Gesang“ ist es überschrieben und entführt mit dem Orchester, dem Chorteam 2000 Heilbronn sowie den Solisten Dorothee Velten (Sopran) und Kevin Shen (Tenor) unter der Leitung von Peter Braschkat zwei Stunden lang alle Zuhörer zu weinseliger Glückseligkeit.
    Und nicht nur das: Manch einer der Gäste fühlt sich angenehm in seine Jugendzeit zurückversetzt und summt die beliebten und bekannten Melodien und Arien aus Oper und Operette leise mit. „Juchhe! Der Wein ist da!“, schallt es mit Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ frohgemut vom Chor über den voll besetzten Festplatz.

    Spielfreudige Musiker Mit ebensolcher Spielfreude stimmen die Musiker an ihren Instrumenten ein, sind bei den Instrumentalstücken heitere Stimmungsmacher und bei den Gesangspartien sensible Begleiter. Wie etwa dann, wenn Dorothee Velten und Kevin Shen voll Inbrunst „Ich trink auf dein lachendes Augenpaar“ aus Künnekes „Der Vetter aus Dingsda“ intonieren oder sich bei „Auf, schlürfet in vollen Zügen“ aus Verdis „La Traviata“ unter dem strahlend blauen Himmel singend zuprosten.

    Hervorragende Solisten Überhaupt verwöhnen die Solisten neben rund schillerndem Sopran und strahlendem Tenor, kolossal langem Atem, beweglichem Melos und gefühligem Einfinden in die Lieder mit berückender Gestik und Mimik. Und im „Schwipslied“ von Offenbach bringt Velten das Publikum gar mit liebenswertem, komödiantischem Talent zum Lachen. In bekannten Kompositionen von Kálmán, Stolz und dem „Chiantilied“ beeindruckt dafür Shen mit heißblütigem Temperament und einer glockenhellen Kopfstimme.
    Auch kommen die besonders spannungsvollen Wechsel zwischen Solisten und Chor gut an. Und mit Johann Strauß’ (Sohn) beschwingtem, mit viel Spielwitz gewürztem „Wein, Weib und Gesang“ im Walzertakt und seiner spritzigen Champagner-Polka, bei der die Korken knallen, macht das Heilbronner Sinfonie Orchester unter Peter Braschkat die Veranstaltung zum Champagner prickelnden Musikvergnügen.
    Ein rundum gelungener Abend, für den es reichlich Bravos vom begeisterten und schlussendlich vom Wetter verwöhnten Publikum gibt. Das sommerliche Flair im Deutschhof gibt dem Konzert eine ganz besondere Open-Air-Note.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 24. Juli 2007


    Das Chorteam 2000 sang
    (Gott sei dank schon wieder und leider letztmalig diese Aufführung, ooooooch)

    diesesmal ‚Heimspiel' in Heilbronn, am 22. Juli 2007

    Operettenmelodien der alten Schule, von Wein, Weib und Gesang,

    „Ganz ganz großes Lob dem tollen Chor, feurig und den sehr sehr guten Solisten absolut gewachsen, freudig und fröhlich ...,“ auf dass es mich wieder vom Stuhl riß. Dass ich nicht tatsächlich aufstand, um tanzend die schmissigen Rhythmen mitzuwippen, lag lediglich an der hiesigen Landeskultur Germaniens. Ich war auch derjenige, der sich laut zu pfeifen getraut hatte.

    An eine solche weitere Steigerung hätte ich nun überhaupt gar nicht gedacht! Vor allem fiel mir der natürliche und auch perfekte Schwung auf, mit welchem alle musizierten. Der Dirigent mit heller freundlicher Miene übertrug selbige auf das Orchester, auf den Chor und auf die Solisten. Keiner macht besondere Mätzchen, niemand bringt sich in den Vordergrund. Ein gleichwertiges Ensemble spielte ‚gemeinsam', nicht ‚gleichzeitig'. Bei der jetzt dritten Aufführung waren einige Anfangsungenauigkeiten begradigt: Der Dirigent dirigierte gleichermaßen wie sein Orchester so auch den Chor, vor dem Chor stand ein Monitor, bei seinem Wechselgesang sang der Tenor ganz betont den Chor an. Bereits zu Beginn wurde auch der Chor angemessen angesagt, nämlich dass das „Chorteam 2000“ singt – wenngleich erst hinter dem ‚Bundestagsabgeordneten' (sind diese Menschen denn noch musikalischer als die Musikanten?, aber naja! wenn's vielleicht um Fördermittel geht, nicht wahr „Heinz“?).
    Der Dirigent sang fleißig mit, grinste gelegentlich oder blinzelte – und hätte er dem Chinesen aus Begeisterung in den Arm gezwickt, auch das hätte gepasst.

    Ein von mir mitgebrachter Gast – also der recht musikalische und Musikaufführungen fleißig besuchende Mann von der Freundin meiner Schwester – hat das glaube ich gut beschrieben: „Wissen Sie, Ihr HN-Sinfonieorchester spielt deutlich besser als manchmal unser Stuttgarter Sinfonieorchester, zumal dieser Chor völlig adäquat stimmlich und dynamisch dazu passt. Ein echtes Erlebnis, wir kommen das nächste Mal sofort und gerne wieder“. Nein, ich wusste es nicht, aber jetzt weiß ich's.

    Zwischentöne:
    „Fortissimi wieder mit Urgewaltigkeit“. Es funkelte!! Mir fällt gar nichts weiter ein, außer dass dieses unbedingt zu wiederholen ist, unbedingt. Ich, Max , Kritiker mehrer Gewichtsklassen, sowohl gesellschaftlich literarisch als auch musikalisch, selber aktiv und passiv, fordere hiermit den Vorstand, alle Chormitglieder, alle Verbindungsleute zu Herrn Prof. Peter Braschkat, auch zum kleinen Chinesen Kevin und seiner ‚heiteren' Begleitung Dorothee sowie zur aktiven Kulturszene Heilbronns (gibt's die eigentlich? wenn nein, sofort aktivieren!), auf, alles dazu zu tun, damit es ein Herbstprogramm, ein Weihnachtsprogramm (ein KanarischeInselProgramm gibt's ja bereits, na also es geht doch) und weitere Entwicklungsprojekte geben wird, und soll, und muss, dass es von den ehrwürdigen Mauern des ganzen Deutschhofes widerhallt! Nieder mit der Heilbronner Stimme, falls sie immer noch nicht aus der Hüfte kommen sollte, zu sehen was sich – von diesem „Wurschtblatt“ (Entschuldigung) bislang anscheinend unbemerkt – im choristischen Geschehen mit dem „Chorteam 2000“ entwickelt hat und nach außen möchte, ach was sag' ich geradezu dringlich drängt!! Weshalb ist die HN-Stimme denn so zögerlich bis untätig?! Für alles gibt es Reklame, aber immer muss davon offenbar irgendjemand etwas haben, pfui. Stiefkind Kultur etwa in HN?

    Intermezzo:
    Ein Glück auch, dass Heilbronn nicht am Nürburgring liegt. Da fuhren die ja des Morgens ihr Formel-1-Autorennen. Aber hattatta jegossen, oh, oh. (Kennt jemand den Satz mit „wamama und hattatta“? Nein? „Wamama in Wattenscheid, hattatta jereechnet“.) Das reinste Aquaplaning, die Rennerchen fuhren zeilenweise ins Kiesbett. Wenn das dem Chor im Deutschhof passieren sollte, Aquaplaning und die Geigen lösen sich auf in ihre Bestandteile, oh oh. Die Hörner sollen robuster sein in dieser Beziehung, bei den Menschen weiß man nicht so genau. Alternative „Harmonie“ ist aber keine solche, gell? Wir guckten sofort ins Internet, um durch den Wetterfrosch Kachelmann zu erfahren, dass im Südwesten unseres schönen Landes die Sonne scheinen wird, nur gelegentlich durch sanfte Schäfchenwölkchen lieblich unterbrochen, ganz besonders aber in Heilbronn. Ab Montag wieder Sauwetter. Ob dessen waren wir sehr erleichtert.

    Maxe's Meckerseite:

    • „open air“. Will meinen, dass da allerhand Töne durch die Luft nach oben weggehen, d.h. die Kontrabässe brummen nicht ganz so hübsch, das Xylophon hätte besser verstärkt werden müssen, aber das ist eine reine Frage der Technik. Dafür war das Schlagwerk o.k. Der gesamte Ton schien mir aber sehr natürlich.
    • Die Bühne sah etwas sehr breit aus. Wenn der Dirigent hört, dass der Chor etwas zurück liegt, dieser umgekehrt aber das Orchester nachhängen hört, dann sind sie beide mit dem physikalischen Phänomen konfrontiert, dass der Schall sich langsamer als das Licht bewegt.
    • Der Chor war definitiv zu breit postiert. Es geht nicht an, dass der Alt seinen Sopran kaum hören kann. So nicht, Kollegen!
    • Insgesamt war für das (wie immer sehr verehrte) Publikum jedoch die Akustik recht gut, d.h. auch der Chor kam sehr gut herüber.
    • Der Dirigent dirigierte diesesmal etwas kürzer am Takt, so dass auch der Chor sich nach seinem Dirigat (?) richten konnte bzw. teilweise sogar musste. Hut ab!
    • Meine ‚vierte Geige', ganz vorne links, war deutlich züchtiger bekleidet, außerdem trug sie schwarze Netzstrümpfe.
    • Der Sopran zeigte heute etwas mehr Busen als neulich.
    • Meine Stimmgabel hatte ich erneut vergessen, somit kann ich wieder nicht sagen wie hoch der höchste Ton des Tenors war. Muss ich den Dirigenten fragen welche Tonart das ist.
    • Der Galopp, speziell die beim vorigen Auftritt murmeligen 8-tel daraus, klappten diesesmal gestochen.
    • Nahezu (positiv!) erschütternd ist die Tongenauigkeit des Tenors. Auch seine Sangesfreudigkeit sucht seines gleichen.
    • Die Einleitung zum „Schwips“ gestaltete sich überraschend, aber durchaus lebensnah, bäuchlings auf die Bühne zu rollen, auch mit der Behilflichkeit des Herren der ‚verwirrten' Dame gegenüber.
    • Bloß die Damen des Orchesters, nein wie schrecklich, „die sahen ja aus als ob sie eben vom schoppen gekommen sind und nun auch noch Geige spielen. Was haben die denn bloß für Kleider angezogen?!“. So äußerte sich meine Schwester (sie ist aber sieben Jahre älter als ich, und ich kann auch nichts dafür). Ich aber finde das gerade nicht so. Sie hätten ruhig noch bunter sein dürfen.
    • Schließlich: die „anerkannte Majestät“, seine Erlauchtheit Champagnus der „Eeeeeeeeeerrrsste“ kam wieder schmetternd und unübertrefflich.
    • Aber die Schlussverbeugung, meine Damen und Herren? Das war ja fast eine „la Ola“-Welle! Malu hatte richtig ‚anverbeugt', so wie neulich. Bloß stand sie jetzt ganz rechts unten, aber eben nicht mittig, so dass ihre Ansage gar nicht allseits zu sehen war. Der Alt verbeugte sich synchron, Tenor erschrocken hinterher weil die hatten ja schon, Sopran deutlich aus dem Tritt. Aber wenn ja, warum nicht? Kommt ja nicht jeden Tag vor. Und schuld daran war schließlich die viel zu breite Bühne, ein Chor steht in 5-6 Reihen! Na immer noch!!

    Ja, was haben wir denn noch so anzumerken? Na die nette kleine Zusammenkunft im „Lehner's“. Da begab sich zu vorgerückter Stunde, dass der Chinese Kevin Shen sich in die Niederungen des Chores begab, mit jedem am Tisch sitzenden anstieß und seinerseits große Freude äußerte über die gelungene Veranstaltung. Der Gesang sei gerne und freudig gewesen, und daher habe es so schön geklungen. Anders könne man auch gar nicht singen, oder leben. Jederzeit gerne könne man soetwas wiederholen. Na wenn das kein Lob aus erlauchtem Munde ist!!
    Na und wenn er nun schon saß, und auch noch so redselig war, ließ er sich sogar etwas ‚ausfragen'. Das wird jetzt aber nicht alles verbreitet, nein. Deutsch gelernt hat er in der Kneipe, weil man Sprache nur flüssig und lustig lernen kann. Seine Sprachschule – englisch konnte er bereits, Mutter Schottin, daher auch die Nähe zu Schwaben – brachte ihm zunächst das „rrrrr“ bei, mit dem nützlichen Wort „Landkarrrrrte“, sprechen Sie „Landkarrrrrte“. Nach einer halben Stunde konnte er „Landkarrrrrte“ sprechen. Danach kam eine halbe Stunde „Eurrrrropa“. Danach wurde es ihm zu blöd, er verlangte sein Geld zurück. Dieses erhielt er auch, um damit allabendlich mit 5 Mark in der Kneipe zu sprechen (armer Student). Sie sprachen zuerst Englisch, dann bat er die jeweils Anwesenden, ihm doch bitte dieses und jenes ins Deutsche zu übersetzen. Und dafür kann er jetzt ganz fantastisch deutsch sprechen! Oder?!
    Genauso verhielt es sich mit seinem Gesangsunterricht. Sie wollten ihn nicht nehmen, mangels Stimme. Er hingegen meinte, dass sie ihm das Singen doch erst beibringen sollten, bevor er es dann täte. Nein, kein Weg. Darauf begann er Zigarren zu rauchen, wegen der Stimme. Und siehe da, es klappte. Jetzt fanden sie seine Stimme durchaus förderungswert bis sogar geeignet. Na hört, hört!

    „Man sollte nur frohgemut singen, lustig und mit vollem Herzen.“ Das sprach auch mir voll aus meinem Herzen. Und somit schließt sich mein Kreis wieder: Genau dieses ereignete sich am Sonntagabend in Heilbronn. Und nun gehet hin und kündet es aller Welt.
    Ich grüße wie stets zu Diensten, und gerne gemeckert, d.h diesesmal war ja eher berichtet, euer Max

    Max, Ehemann einer Mitsängerin

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    Hupfnoten

    Fotos: Betz
    „Ja, der Chianti-Wein!“ hatte es Dorothee Velten und Kevin Shen besonders angetan (links). Bei „Wein, Weib und Gesang“ mit dem Heilbronner Sinfonie-Orchester in der Eppinger Hardwaldhalle brillierten der Tenor und die Sopranistin sowie das Orchester. Fotos: Betz

    Wein, Walzer und Bierstadt Tsingtau

    Musikalische Höchstleistungen des Heilbronner Sinfonie Orchesters und Solisten bei Tropentemperaturen

    Von Ira Betz

    Eppingen. Sie lächelten mit ihren Stimmen, und Tenor Kevin Shen hob Sopranistin Dorothee Velten strahlend sein Champagnerglas entgegen. „Ich trinke auf dein lachendes Augenpaar“ und andere Melodien aus Film, Oper und Operette präsentierten die beiden Solisten gemeinsam mit dem Heilbronner Sinfonie Orchester und dem Chorteam 2000 unter der Leitung von Siegfried Liebl in der Eppinger Hardwaldhalle.

    „Wein, Weib und Gesang“ lautete das Thema des Abends, das die Musiker anlässlich der Heimattage unter der Leitung von Peter Braschkat umsetzten. Mit musikalischen Höchstleistungen trotz hohen Temperaturen wartete das Orchester seinem Publikum auf – darunter auch rund 130 Mitglieder der Heimattage-Arbeitskreise, die Oberbürgermeister Klaus Holaschke für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Konzertabend belohnte. Das Programm zum Fächer gefaltet, dankten die Zuhörer den Aufführenden mit reichlich Applaus, was die Gäste aus Heilbronn unter schweren äußeren Bedingungen leisteten.

    „Juchee! Juchee! Der Wein ist da!“ stimmte auf die Champagner-Polka Johann Strauß Sohn ein. Gebrochene Herzen und ein schwermütiger Abschied bestimmte das von Dorothee Velten interpretierte „Frag nicht, warum ich gehe“, die auch den musikalischen Schwips aus Jaques Offenbachs Operette „La Périchole“ überzeugend darbot. Mit Robert Stolz' „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Fraun“ ins Schwärmen geriet Kevin Shen, der chinesischstämmige Tenor. Langen Atem zeigte der Künstler in der Arie aus Guiseppe Verdis Oper „Rigoletto“ und gab dem Gedanken „O wie so trügerisch“ Ausdruck in Gesang und Gestik. „Wein, Weib und Gesang“ der Strauß-Walzer, der dem Konzert den Namen gegeben hat, schritt feierlich im sich wiegenden Dreivierteltakt einher. Dann traten die Künstler die Reise über die Alpen an und lobten „Ja, ja der Chianti-Wein“.

    „Ein wunderbares Konzert“, befand Oberbürgermeister Klaus Holaschke, der seinem Dank in Form von Eppinger Bier Ausdruck verlieh. „Ich habe kein Problem damit“, lachte Kevin Shen. Aufgewachsen sei er in Tsingtau, ebenfalls eine Bierstadt und früher einer deutschen Kolonie in China.

    Aus: „Rhein-Neckar-Zeitung“ vom 19. Juli 2007


    Foto: Susanne Walter
    Durchblick: Musikalische Unterhaltung auf höchstem Niveau bot das Heilbronner Sinfonieorchester bei seinem Gastspiel in der Heimattagestadt. Foto: Susanne Walter

    Musikalisches Sommermenü

    EPPINGEN Heilbronner Sinfonieorchester zu Gast – Klassik muss keine schwere Kost sein

    Von Susanne Walter

    Auch in der Klassik sind es nicht immer die tief schürfenden Inhalte, die berühmte Komponisten wie Haydn, Strauß, Verdi oder Jacques Offenbach einst zu ihren Werken anregten. Gerne thematisierten auch die ganz Großen die kleinen Freuden im Leben, verfassten Heiteres und Ulkiges, Romantisches und Schnulziges etwa über den Wein, über ein lachendes Augenpaar oder über ein Glas Champagner. Solche leichte „Musetropfen“ rinnen gerade bei einem Konzertabend im Hochsommer wie von selbst die trockenen Kehlen hinunter, so auch in der Eppinger Hardwaldhalle am Sonntagabend.

    Wohl dosiert Das Heilbronner Sinfonieorchester unter der Leitung seines Dirigenten Professor Peter Braschkat legte es bewusst darauf an, dem reichlich geströmten Eppinger Publikum nicht zusätzlich Schwerverdauliches zur drückenden Sommerhitze zu servieren. All denen, die da erwartungsfroh in den Stuhlreihen saßen und sich mit den Programmblättern ein Lüftlein ins Gesicht wedelten, warf das professionelle Orchester wohldosierte, bunt verpackte musikalische Häppchen zu, alles unter dem Motto „Wein, Weib und Gesang“ Das Konzert war auch der Beitrag des Heilbronner Sinfonieorchesters zu den baden-württembergischen Heimattagen in der Fachwerkstadt.

    Hochkarätig Doch kein Trinklied ohne Chor: Die Rolle des stimmgewaltigen Sprachrohres übernahm beim Eppinger Auftritt das Chorteam 2000, die junge, hochkarätige Abteilung aus den Reihen des Liederkranzes Heilbronn. Die pfiffigen Händen von Dirigent Siegfried Liebl formten das Chorteam 2000 zu einem Chor, der sich auf modernes und flottes Repertoire spezialisiert hat und für jedes Alter und für jeden Geschmack etwas aus seiner musikalischen Schatzkiste zaubern kann.
    Und das tat das Chorteam 2000, angespornt durch seine ausgezeichneten instrumentalen Begleiter des Heilbonner Sinfonieorchesters, beim Gastspiel in Eppingen dann auch reichlich: Selbstbewusst und schon mit dem gewissen Charme der routiniert die Bühne Betretenden setzten die Heilbronner Sänger auch choreografisch manches in Szene und zogen dadurch nicht nur die Ohren, sondern die ganze Aufmerksamkeit auf sich.

    Liederreigen Ein rauschender Abend, trotz der Hitze, dank eines tollen Programms: Haydn stimmte den Reigen an mit dem Chor aus dem Oratorium Die Jahreszeiten mit dem Titel „Juche, Juche, Der Wein ist da!“ Johann Strauß lieferte die Champagner-Polka. Auch Robert Stolz kam an die Reihe mit „Frag nicht, warum ich gehe“.
    Von Guiseppe Verdi schließlich boten die Musiker die Arie aus der Oper Rigoletto „O wie trügerisch dar – um nur einige der Stücke zu nennen. Dazu würzten hochkarätige Solisten das musikalische Sommermenü. Besonders angenehm war dabei: Dieser Konzertabend verlief durchgehend auf einem Niveau, das die außerordentlichen Fähigkeiten des Heilbronner Ensembles widerspiegelte – ein echter kultureller Leckerbissen im Heimattagejahr.

    Aus: „Kraichgau Stimme“ vom 18. Juli 2007


    Das Chorteam 2000 sang
    In der Hardwaldhalle Eppingen, am 15. Juli 2007
    (und da war ich ja nun besonders gespannt wie die Zweitaufführung klingen würde)

    Operettenmelodien der alten Schule, von Wein, Weib und Gesang,

    Ganz ganz großes Lob dem tollen Chor, feurig und den noch besseren Solisten absolut gewachsen, freudig und fröhlich, ... Tongenauigkeit und Dynamik ... dass es mich noch überzeugender mitriß.

    Das hätte ich nun überhaupt nicht gedacht! Der ganze Chor schien mir noch überzeugender als bei der Erstaufführung, zumindest aber war er weitaus dynamischer und strahlender als das Orchester. Gerade der Wechselgesang zwischen Solist und Chor war eine Freude. Nicht dass das Orchester jetzt bloß leise vor sich hin gestrichen und gepustet hätte, auch der Dirigent dirigierte wieder straff und sie folgten ihm – aber der Chorgesang erstrahlte besonders bei den forte fortissimi mit Urgewaltigkeit, ohne dabei zu erschlagen. Es funkelte!!

    Es könnte allerdings auch (mit) am kleinen Chinesen gelegen haben, welcher selbst in den höchsten Tönen seine brilliante Stimme zu führen wusste. Das kommt ja nicht oft vor, denke ich, dass der Mann die immerhin sehr gute Sopranistin fast in der Schatten stellt. Das nächste Mal bringe ich meine Stimmgabel mit, weil der Tenor einen solch hohen Ton gesungen hatte, der zweifellos über das ‚hohe C' deutlich hinausging. Ich weiß jetzt auch gar nicht, ob der Komponist dieses überhaupt vorgesehen hatte? Aber schon rein optisch waren die Solisten eine Augenweide. Solch flottes Wämschen wie das des Chinesen habe ich ja noch gar nicht gesehen. Mann und dann noch die weißen Schuhe! Und sie! Im tollen Brokat(?)kleid schwebte sie auf die Bühne, passend zum männlichen Part. Diesesmal war ihr Kleid praktisch gearbeitet, weil in den waagerechten Rückenstreifen (welche vorne alles zusammen hielten) der Sender weniger auffiel.

    Der Dirigent war ja plötzlich Professor? Beim vorigen Mal hieß er noch Peter. Außerdem stand er ‚rückenfrei', d.h. sie hatten ihm keinen Zaun gebaut, aus gezogenem 40'er Rundstahl, nein, er stand zwischen Blumen. Und wenn ich schon bei den Äußerlichkeiten bin (die keineswegs unterschätzt werden dürfen!), dann erwähne ich noch lobend die vierte Geige links außen: sie war züchtig bekleidet, nicht ganz so durchsichtig bzw. ‚einsichtig'.

    • Der Walzer op.333 von Johann Strauß war etwas über die Bühne gezottelt, aber er konnte noch so durchgehen.
    • Die schnelle Polka hingegen op. 319, da wo immer die "und's" betont werden, da driftete es mir zum Grundrhythmus dann doch etwas auseinander. Auch der Dirigent konnte seine Truppe nicht mehr ganz zusammenführen (Punktabzug in der B-Note). Das soll kein Gemecker sein, aber wenn er schon Professor ist, dann sollen die auch korrekt spielen.
    • Die Halle ist ja nicht schlecht, sie unterliegt aber doch etwas einer "Mehrzweckakustik". (Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass zwischen der Akustik eines Sinfonieorchesters und jenem eines Basketballspieles durchaus ein natürlicher Unterschied besteht.) Insofern sollte dem Chor wegen der sauberen Einsätze ein ‚Monitor' aufgestellt werden. Oder der Dirigent entschließt sich ordentlich zu dirigieren, und nicht immer etwas zu früh zu setzen. Aber die dirigieren alle immer etwas anders, was soll's also.
    • Das Baß-Flügelhorn (oder Tuba?) sollte aber nicht dem Sopran des Chores unbedingt von hinten ins Ohr pusten. Aber Karl-Ernst äußerte, dass er dieses gewöhnt sei von früher.
    • Der „Schwips“ war etwas zu stark vorgetragen, da hatte die Gute wohl ihr kullerndes Lachen nicht mehr ganz gerafft. Schade, das hatte so putzig geklungen. Na auf dem Deutschhof kullert sie vielleicht wieder.
    • Der Tenor übrigens ging in 14 Sekunden hinter der Bühne entlang, bis er wieder zum Vorschein kam – sie brauchte dafür 18 Sekunden.
    • Sehr positiv erschien mir rein optisch die Tatsache, dass der Chor auf die Bühne kam, zuerst die Reihe füllte, um sich dann gemeinsam zu setzen. Zumindest die erste und zweite Reihe beherrscht dieses bereits. Danach wurde es etwas dünner mit der Disziplin, muss noch geübt werden.

    Auch die Verbeugung kam sehr gut herüber. Einer muss vorne beginnen, und dann alle sich anfügen. Sehr schön. Das ist nicht bloß Optik, sondern vor allem auch Selbstbewusstsein: 'hey wir waren doch gut, oder?!'

    Na und die Anfangsrede? Na bitte, es geht doch! War das eigentlich der Bürgermeister? Jedenfalls hatte er zuvor dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, jeweils mit Gattin, adrett die Hand geschüttelt. Adrett, passend zum besten Zwirn des Maßanzuges in einem luftigen hellgrau, aber sie saßen ja auch erste Reihe. „Sie“ hatte allerdings beim sich Setzen Schwierigkeiten, weil ihr Kleid am Bein hinterwärts festklebte. Außerdem hatte sie auf dem für ihr Alter etwas zu freien Rücken mehrere Muster, entstanden durch Sonneneinwirkung in Abhängigkeit von der getragenen Kleidung bzw. dazu passenden Tätigkeit in Haus und Garten. Das hat sie selber nicht gesehen. Dafür aber ich umso deutlicher! Ab der zweiten Reihe sahen die Leute etwas bunter aus, auch wurde aus Flaschen getrunken, soweit isses schon mit dem Verfall der Gesellschaft. „Meine Damen und Herren, ich darf Sie alle ganz herzlich .., auch im Namen von .., in dieser doch sehr schönen ... passend zum ... und wir haben ja unsere Heimattage ...“ usw.
    Der Mann muss Sprecherziehung gehabt haben, denn er sprach bei ‚Heimattage' beide ‚t's, also Heimat-Tage, deutlich hörbar. Sehr angenehm zu hören: er sagte alle Mitwirkenden gleichermaßen an: Orchester, Dirigenten, Chor und die Solisten.

    Abschließend möchte ich noch einmal nicht nur das geschmetterte „Viva“ loben, sondern ganz besonders „die anerkannte Majestät“, seine Erlauchtheit Champagnus der Erste. Da soll mal das Orchchester nächstes Mal gut aufpassen, diesen absolut gekonnten dynamisch geformten Klang des „Eeeeeeeeeerrrssten“ auch nur annähernd mithalten zu können, jawoll! Ich bin jedenfalls wieder dabei (ob es euch nun passt oder nicht, hihi), mal sehen wie die Heilbronner reagieren.
    Ich grüße wie stets zu Diensten, und gerne gemeckert, euer Max

    Max, Ehemann einer Mitsängerin

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    Hupfnoten

    Das Chorteam 2000 sang
    In der Heuchelberg-Weinkellerei Schwaigern, am 15. Juni 2007
    aber diesesmal nicht the boy from New York City oder Gabriella's sàng, sondern

    Operettenmelodien der alten Schule, und natürlich von Wein, Weib und Gesang, das war – wir ahnten es schon – wegen der Kellerei, auch weil der Juni ein fröhlicher heller Monat ist, und überhaupt wegen der Musik. Es schmetterte und trällerte jedoch nicht nur der Chor, sondern auch das Heilbronner Sinfonieorchester, dazu zwei Solisten, und ganz vorne – auf dem selbst zusammengebauten Podest aus gezogenem Rundstahl – der Dirigent.

    (Vorweg schicken sollte ich vielleicht, dass ich persönlich dergleichen Musik wissentlich das letzte Mal vor etwa 45 Jahren hörte, als noch jugendlicher Mensch von der Mutter immer mitgezottelt, und infolge dessen in meinem weiteren Leben bekennender Jazzer und durchaus auch Rocker wurde.)

    Der Anfang der Darbietung allerdings erinnerte mich an Loriot mit seinem unvergessenen Sketch – ihr kennt ihn alle – wo das Orchester bereits sitzt und Loriot als Hausmeister im Blaukittel versehentlich das Pult betritt, dann mit dem Zollstock fuchtelt, worauf das Orchester anhebt zu intonieren.
    Ich meine damit speziell die Ansage (war das wohl) desjenigen Herren in kleinkariertem Sakko ohne Krawatte, welcher, nach vorne schreitend, zwar das Orchester erkannte, nicht hingegen die Solisten vorstellte und schon gar nicht den Chor. Na so ein Stoffel, muss wohl der Kellermeister gewesen sein. Na immerhin war der Abend dann eröffnet.

    Ganz ganz großes Lob dem Chor aber, der in durchaus nicht für alle Sängerinnen und Sänger gewohntem Genre, feurig und den sehr guten Solisten absolut gewachsen, in hervorragendem Dialog , also her-und-hin-Gesang, voll auf der Höhe des Geschehens, auch in Mimik und Gestik, freudig und fröhlich, in Tongenauigkeit und Dynamik auch vom sehr guten Orchester keineswegs übertroffen, selbst mich Operettenskeptiker-von-immer-schon voll überzeugend mitriss. Das hätte ich nun aber nicht gedacht!

    Besonders die Solistin strahlte und trällerte, durchaus auch der Solist, wobei dieser allerdings nur zwei Bewegungen „drauf“ hatte: entweder hob er seine beiden Arme, oder er hob sie nicht. Und offenbar kann das höhere „C“ wohl nur laut gesungen werden. Aber das ist schon in Ordnung so. Ich erwähne es auch deswegen, weil bereits beim dritten Stück das erste „bravo“ ertönte. Kann aber auch sein, dass die Dame den Tenor selbst gemeint hatte, weiß man's?

    Der Knallkorken kam recht gut, wenn auch etwas spät. Auch das „viva“ kann ich jetzt richtig einordnen, welches meine Ellen, wochenlang und überraschend, immer mal wieder in Küche und Bad laut und heftig intoniert hatte. Das war ein kurzer herziger Wechselgesang, Solist wirft herüber, Chor schmettert zurück. Ich denke aber, dass es auch an der fröhlich hüpfenden Musik liegt! Unbedingt! (Dagegen sind ja die heutigen openAir-Konzerte müde Veranstaltungen, wenn der „Leadsänger“ sein „Mikro“ in Richtung der stehenden Masse hält und erwartet, dass diese seine Texte kennt und mitsingt, haha.)

    Einen persönlichen Zwischenfall hatte ich zu verkraften, als bei den „sie anblickenden zwei Märchenaugen“, von Robert Stolz, die Dame schräg hinter mir halblaut mitsang. Dabei schaute sie schmelzend auf den Sänger, und mir schien durchaus auch ein kleines Tränchen dabei gewesen zu sein.
    Auch im Text habe ich dazugelernt. Ich dachte immer es heißt „glücklich ist, wer verfrisst, was nicht zu versaufen ist“, aber das wird wohl studentischer Unfug gewesen sein. Nein „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist“, naja ist aber genauso fragwürdig, oder?

    Auch der Dirigent war ein lustiger Geselle. Der sang immer mit, alle Stücke fast. Ich denke aber es war aus Begeisterung, nicht weil er dem Sänger souflieren musste. Mit einem zweiten Mikrofon wäre das glatt ein Duett geworden.
    Zwischenfrage: haben eigentlich viele Dirigenten so hübsche Locken, und sie schwenken damit herum?
    Bei den heutigen Gesängen werden ja die Wörter immer falsch betont, das soll wohl fetzig sein, doch früher sangen die auch schon eigenartig, so musste ich feststellen. Dass da irgendetwas iiiiiist anstatt „ist“, oder sie muuuuuuuß sich entscheiden anstatt „muss“, das sehe ich ein. Aber nicht einsehen kann ich, weshalb der Sänger seiner Angebeteten irgendetwas „schäwört“ anstatt dem einfachen „schwört“. Aber na gut, andere Zeiten, andere Sitten.

    Die ganze Musicke aber war durchweg flott, leichtfüßig, strich angenehm ins Gemüt, sehr viel auch ľ-Takt. Es muss gar nicht immer Tina Turner sein, oder Herbert Grölemeier vorwiegend im streng gehackten 4/4-Takt, oder diese afrikanische Trommeleien, oder gar zartbekleidete weibliche Salsa-Hüften, um das Publikum fröhlich zu stimmen.
    Vielleicht noch paar Worte zu den dargebotenen Texten. An sich ist das Edelkitsch! Ich meine das aber durchaus positiv und nicht etwa abwertend. Da wird sich angestrahlt, das Glas erhoben, die Liebe damit sowieso gleich mit, das Mädchen „trinke schnell“ wegen der „Augen hell“, sie hatte dann auch reichlich einen in der Krone, au weia, irre gut vorgetragen, so dass selbst der Dirigent vor Lachen falsch dirigierte. Und es ist doch mal schön, einfach fröhlich mitzulauschen. Der Alltag holt dich schon wieder ein, keine Sorge.
    Aber die Musik dazu, Freunde der heiteren Muse, die Musik passt dazu. Mensch konnten die früher noch komponieren, und zwar mit wundervoll geschwungenen Harmoniebögen und Kadenzen. Da unterstreicht doch die Musik vollstens die heitere Stimmung! Wird ja auch manchmal zuviel gesoffen, gebe ich ja zu, aber heute gibt es dann gleich immer so schwere Lieder wie „Lady Whiskey“ von Udo Lindenberg oder „Alkohol“ von Herbertchen Grölemeier. Wogegen die „positiven“ Trinklieder der heutigen Zeit sich „harmonisch“ schämen sollen, weil üblicherweise in gestochenem 4/4-tel mit der Harmoniefolge „Stube-Kammer-Küche“ – sagen die Tanzmusiker dazu, also Tonika, Subdominate und zurück über die Dominante, maximal in Variation mit Mollverschiebungen – immer wieder das selbe vorgetragen wird.
    Ich bin doch gar kein Meckerfritze, aber der heutige Abend hat auch mir fast einen neuen Horizont geöffnet.

    Der Chor tat mir streckenweise leid, weil er die ganze Zeit stehen musste, ohne indes zu singen hatte. Das war in der zweiten Hälfte. Dafür wurden die Stücke dann kürzer, und heftiger, die „trügerischen Weiberherzen“ sogar in italienischer Sprache. Parallel dazu schwelgte das Publikum in stetig anschwellenden inneren Sequenzen, d.h. der Applaus und die „bravo“-Rufe wurden zunehmend noch lebendiger. Man kann auch sagen, das geschätzte Publikum war aus dem Häuschen! So soll es auch sein!
    Wenn aber „die Majestät anerkannt, anerkannt, anerkannt“ wird – das war ein ganz ganz toller Abschluss, noch einmal ein Höhepunkt bzw. Gipfel gerade auch der Darbietung des Chores – dann sollte auch für die nächste Aufführung das Programm „abgeändert, abgeändert, abgeändert“ werden, und zwar im Sinne von: der Chor bekommt mehr zu singen. Zwei Stücke ohne Chorgesang, na gut, aber vier Stücke in Folge, das geht zu weit, Herr Dirigent und Leiter des gesamten Ensembles, da sollte auch der gute Chor quantitativ gewürdigt sein!

    Dass der Tenor nur „blond und braun“ liebt, na schön, seine Sache. Es gibt außer Blondinen auch noch schwarzhaarige und sogar rothaarige Frauen.
    Aber angezogen waren die Künstler alle auch sehr schön, fand ich. Vielleicht bis auf die Tatsache, dass der Sender zur Übertragung des Gesanges im Rückenteil des hellgrünen Kleides ja nun nicht schwarz sein muss. Menschenskinder, da macht doch einen hellgrünen Sender für die Gute, das kann doch nicht so schwer sein.

    Was ich aber abschließend extra betonen möchte, das ist die schlichte Tatsache, dass das Kleid der Solistin derart gestaltet war, dass sie bei auch noch so tiefer Verbeugung eben nicht ihren Busen blicken ließ. Es gibt da durchaus Tendenzen, wo Damen nur deswegen drei oder vier Applause mehr erhalten, weil sie bei der Verbeugung ihren Busen in besonderer Weise vorzeigen, und darauf dann das Publikum, Mann und Frau, sich abschließend daran entzückt. Da haben es die Männer schlichter.
    Hier war es die reine heitere Darbietung, die mit echtem Beifall mehrere Zugaben erforderte. Völlig zu Recht!

    So, liebe Leute, ich hoffe dass ihr meine bescheidene alternative Kritik auch diesesmal wohlwollend zu euch nehmt,
    ich grüße als einer eurer inzwischen treuesten „Fans“ — Max

    Max, Ehemann einer Mitsängerin

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    Hupfnoten

    Chorteam mit viel Teamgeist

    Kooperation mit Heilbronner Sinfonieorchester

    HEILBRONN Den Teamgeist und den durch harte Arbeit erreichte professionelle Niveau lobte der musikalische Leiter des Chorteams 2000, Siegfried Liebl, auf der 152. Mitgliederversammlung des Liederkranzes Heilbronn. Wolfgang Arndt berichtete über die Vereinsfinanzen und die 1. Vorsitzende Heike Schröer und Irmgard Gehle, Abteilungsvorsitzende, über die zahlreichen erfolgreichen Konzerte und Veranstaltungen des vergangenen und laufenden Jahres. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Projekt „Chorteam 2000 goes Classic“ – einer Kooperation mit dem Heilbronner Sinfonieorchester, bei dem der Chor bei drei klassischen Konzerten (15. Juni, 15. und 22. Juli) mitwirken wird. Interessierten jeden Alters können einsteigen. Die Proben finden dienstags (ab 17. April) um 19 Uhr im Alten Kontor, Happelstraße 17 in Heilbronn statt. Weitere Informationenunter Telefon 07131/919280 oder www.chorteam2000.de.

    Im Anschluss an die Jahresberichte erfolgte die Wahl der neu zu besetzenden Ämter. Neu gewählt wurde die 2. Verinsvorsitzende Monika Kern-Brandt. Cornelia Klempp und Annette Schwerdtle wurden als Kassenprüferinnen wiedergewählt.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 13. April 2007

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    Hupfnoten

    Begeisterung pur

    HEILBRONN/UNTERGRUPPENBACH Die Begeisterung war den Zuhörern bei der Matinee des Chorteam2000 im Liederkranz Heilbronn im restlos ausverkauften Fuggersaal der Burg Stettenfels anzusehen. Gutgelaunt und schwungvoll ertönte „Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen“ – ein Titel, mit dem sich der ganze Chor zu identifizieren schien. Zusammen mit seinem musikalischen Leiter, Siegfried Liebl, und der Band präsentierten die Sängerinnen und Sänger einen Querschnitt aus ihrem großen Repertoire. Ob Hits der Comedian Harmonists, Filmmusik in schwedischer oder französischer Sprache, gefühlvolle Liebeslieder oder A-Cappella-Gesang – der Chor trug die Arrangements mit beachtlicher Ausdrucksstärke und perfekter Klangmalerei vor. Bei „I'm a train“, in der Version der King's Singers gesungen, beeindruckte die Wortakrobatik und man hörte den Zug förmlich an sich vorbeirauschen.

    Als Glanzlicht bezauberte Chorsängerin Anne Schmidt das Publikum mit ihrem selbst geschriebenen, gefühlvollen Solotitel „Forever and always“ und bewies damit, welches Potential in diesem Chor steckt. EinigeTitel setzte das Chorteam 2000 auch tänzerisch in Szene und bot so zum Hörgenuss auch den Augenschmaus. Mit dem von Chorleiter Siegfried Liebl anspruchsvoll arrangierten Beatles Medley setzte der Chor einen tollen Schlussakkord und rundete das Gute-Laune-Konzert gekonnt ab. red

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 12. April 2007


    Ellens Chor sang aber nicht im Krug zum grünen Liederkranz, sondern auf Burg Stettenfels, am 1. April 2007

    • Vorspiel für Elise
      brillant, geperlte 16-tel, frisch, anmutig, mit überraschenden Ausfallschritten, des Sigi's Lächeln dazu hatte das Publikum bereits gewonnen
    • gekommen um zu bleiben
      flüssig, schmissig, brauchbarer Swing-Bass dazu (na also es geht doch, Herr Bass)
    • bunter Luftballon
      Stück aus anno 1957 Zopfzeit, anmutig dargeboten (im damaligen Sinne!), und wo gibt es denn überhaupt noch den überhöhten Dominantakkord, na? Der Akkord schmeichelt, bloß bei " . . deiner Haaahaaahhnnd . ." wurde es etwas zu heftig in der Phon- bzw. Dezibelzahl, liegt aber vielleicht am langen "a".
    • wenn ich vergnügt bin
      ja ja doch doch, durchaus, war schon flott
    • uns geht's gut
      sie sangen grinsend und grinsten auch tatsächlich! Frisch, fröhlich, gag-ig
    • wie im Himmel
      das war das High-light!! tadellos und fehlerfrei, gute und richtige Dynamik, selbst die Tongenauigkeit war exzellent, auch die der Tenöre bei a capella-ganz hoch, der Chor rutschte überhaupt nicht ab!
    • dat frantzösische Ding (Oois sur?)
      knapp so gut wie die Gabriella, war in der Sparkasse doch noch besser jewesen, und die Stelle mit dem e-le-e und e-le-i kommt wundervoll stakkato und präzise - das hab'n se aber gut geübt
    • the Boy of NY
      herausragend war die Choreografie, besonders zum Schluss wo alle immer rundrum liefen und sich etwas mit-‚tell'-ten, aber der Gesang genauso
    • Bumba Tumba Rumba
      das Lied passt eben nicht! zu plüschig. Vorschlag: dann als Gag mit total eckigen grinsenden Übertreibungen
    • Czardas
      yoi yoi, gute Temposteigerung, und ist im Rahmen der Gesamtvorstellung dann doch schon mal 'was anderes
    • Azzzurroooohh
      kann gerne zum Fußball gesungen werden, ist für mich ein Schinken, italienischer auch noch, einfach grässlich
    • der Calypso
      war aber kein Calypso, Damen und Herren! klebrig und lümerich, wahrscheinlich aber weil der Schlagzeuger weniger Ahnung hat von Latin-Amerika, und weil er daher solche Musik eher preußisch ver'marscht'?
    • wir machen Musik
      pfiffig, spritzig, Choreografie kommt gut! Da tut Ellen immer den Hut über die Augen ihrer Vorderfrau, finde ich lustig, und die meckert auch nicht deswegen.
    • when I fall in love
      viel zu glücksselig, verklärt, zu schnulzig
    • I'm a train
      perfekt dargeboten, auch etwas andere Harmonien mal, high-light, und sie haben sogar das schon sehr schnelle Originaltempo noch überboten!
    • I wish you love
      sehr schön, gerade weil nicht schnulzig - na also, es geht ja doch! Mehr von solchen hübschen Liedchen!!
    • Isabella aus Kastilien
      naja meinetwegen, ist ein Schinken und bleibt auch einer
    • Beatles-Medley
      recht gut, aber weil "unser Sigi" mit seinem perfekten, leichtfingerigen Spiel und mit dem Klavier gut dirigiert! und leitet! Der Schlagzeuger dagegen hat den Beat zerdroschen (vielleicht doch eher preußische Militärmärsche? Ach nee, so schlimm war es ja nun wieder auch nicht. Wogegen der Bassist dieses mal ganz gut mitspielte, vielleicht auch weil er dichter am Chor stand? Oder sollten vielleicht 2 wesentlich jüngere Menschen mal an das Gerät treten?!!
    • Das Programm
      ist ja nicht schlecht, könnte jedoch deutlich ‚verjüngt' werden. Da gibt es doch jede Menge an flüssigen und lustigen und überraschend wirkenden Stücken! Oder?! So wie beispielhaft ‚I wish you love'. Das kommt sehr gut an, und es würde auch das Publikum verjüngen. Womit ich nichts gesagt haben will gegen Beethovens Vorspiel mit Elise!
    • Der Chor
      mag sich, er singt gemeinsam (und nicht gleichzeitig), singt offensichtlich gerne, der Chorleiter passt!! dirigiert perfekt, er prügelt nicht, er ist auch tonlos sichtbar und präsent!
      Herren: (fast alle) wirken keck, also gut so, besonders die beiden ganz vorne.
      Damen: Lisa strahlt, Gaby total souverän, Malu's Augen strahlen intensiv, Beate strahlt ebenfalls, aber anders, Irina wirkt flott, Ellen wirkt auch flott, insgesamt ist aber diese Unterschiedlichkeit schon vielleicht etwas krass, zwar nicht negativ aber das geht mit ganz ganz bisschen Ansage deutlich (noch!) besser. Ich als tauber Chorleiter hätte Malu, Irina, Monika, Lisa, Beate und Ellen sofort engagiert
      Choreografie: ist eigentlich recht gut, weil nicht andauernd, sondern Blitzlichter (z.B. "ole"), müssten jedoch mehr Blitzlichter sein, zwischendrinnen, immer mal wieder, aber nicht etwa immer zum Schluss, nein nein,
    • Das Publikum
      ist und bleibt eben das Publikum! Es soll ja auch freiwillig Eintritt zahlen. Aber es frönte wieder einmal folgender Unsitte: je theatralischer (höflich dynamischer) der Schlussakkord, desto heftiger der Applaus, igitt. (Ist doch nicht das Leningrader Estradenorchester hier!)
    • Meine Marktfrau, die vom Gemüse, war begeistert vom tollen Chor. Und mich hätte sie kaum wiedererkannt, "Sie sind sonst immer mit Fahrrad und Rucksack". Was ich denn für eine Beziehung zum Chor hätte? "Na meine Frau singt da mit", "was Ihre Frau?" usw. Dann folgten 3 Minuten unvergessliches Lob (auch für mich weil doch meine Frau dort so toll singt, das hätte sie nicht gedacht / weswegen eigentlich nicht?, weil meine Frau singt, oder dass ich überhaupt eine Frau habe?), wobei die gesamte Kundschaft a) relativ wartete und b) durchaus mitfühlte.
    • Manöverkritik ist zu Ende, es manövrierte Max (der von Ellen)

    Max, Ehemann einer Mitsängerin

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    Hupfnoten

    Foto: Rabea Sattar
    Hut ab vor der Leistung der vielen ehrenamtlichen Frauen bei Meseno: Das Chorteam 2000 unterstützte deren Arbeit zugunsten benachteiligter Menschen in Heilbronn mit einem kurzweiligen Konzertabend. (Foto: Rabea Sattar)

    Viel Geld für die Arbeit mit Kindern

    Chorteam 2000 gibt Benefizkonzert zugunsten der Heilbronner Meseno-Elsa-Sitter-Stiftung

    Von Stefanie Pfäffle

    HEILBRONN 6600 Euro an einem Abend für die Meseno-Elsa-Sitter-Stiftung: „Das ist wunderbar, ganz toll“, freute sich Sparkassenchef Hans Hambücher. Er ist neben Angela Droste und Gabriele Fröhlich Vorstand der Heilbronner Sozialstiftung. „Das sind alles Freunde, die uns unterstützen und Meseno braucht viele Freunde. Die Kinder danken es uns.“

    Noch glücklicher dürfte Hambücher machen, dass dieses Geld unter seinem Dach in der Hauptfiliale der Sparkasse am Wollhaus zusammen gekommen ist. Das Chorteam 2000 hatte hier zu einem Benefizkonzert geladen. Rund 450 zahlende Gäste waren der Einladung gefolgt. Zu den Eintrittsgeldern kam der Versteigerungserlös eines Bilds von Heinz Knobloch über 1500 Euro und eine Spende in der gleichen Höhe von der Sparkasse.

    Bereits zum zweiten Mal stellte sich der Chor unter der Leitung von Siegfried Liebl in den Dienst der guten Sache. Er hatte sich ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm aus deutschen Evergreens, Filmmusiken, einigen Medleys von Popmusikkünstlern und Melodien aus aller Welt zusammengestellt.

    Abwechslungsreich ist auch die Arbeit der Ehrenamtlichen und Angestellten von Meseno (steht für Menschen in seelischer Not). 1971 begann die Gründerin Elsa Sitter in der Heilbronner Christophstraße, dem so genannten Hawaii-Viertel, den Anwohnern zu helfen. Sie ließ die Leute, die dort teilweise ohne Bad lebten, in einer Wohnung die sanitären Einrichtungen benutzen oder half ihnen beim Umgang mit Ämtern. Sie gewann immer mehr Freunde und Helfer und gründete Meseno 1974 als gemeinnützigen Verein. Inzwischen ist daraus eine Stiftung geworden, deren Namensgeberin im Jahr 2000 starb.

    Kinder stehen im Vordergrund der Arbeit. Noch im Gründungsjahr begannen die Kinderstunden an Grundschulen im Stadt- und Landkreis, in denen ehrenamtliche Helferinnen sich Mittwochnachmittags um die Schüler kümmern. Inzwischen gibt es außerdem den Schülerhort für bis zu zehn Kinder im Meseno-Haus in der Zeppelinstraße (dorthin war man 1988 umgezogen), eine Kinderhalbtagesstätte mit 30 und den Bambiniclub mit 16 Kindern. „Wir betreuen vor allem Kinder aus der Südstadt“, erzählt Gabriele Fröhlich. Im Sozialladen können sozial schwache Familien günstig Lebensmittel oder Kleidung erwerben. Die Kunden bekommen einen Einkaufsausweis, sobald sie ihr geringes Einkommen nachgewiesen haben. Finanziert wird dies alles über Spenden und Einnahmen aus dem stiftungseigenen Trödelladen. Oder einen erfolgreichen Benefizabend.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 25. Oktober 2006

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    Hupfnoten

    Bravorufe als Belohnung für die Musiker

    Von Willi Schweiker

    Foto: Willi Schweiker
      Gute Musik, stimmige Choreographie: Das Chorteam Heilbronn bewies beim Matineekonzert im Fuggersaal der Burg Stettenfels sein Können. (Foto: Willi Schweiker)

    Zum zweiten Mal gastierte das „Chorteam 2000 Heilbronn“ mit einem Matineekonzert in Untergruppenbach auf Schloss Stettenfels. Seit über zehn Jahren hat sichdas Chorteam mit seinem musikalischen Leiter Siegfried Liebl ein beachtliches Repertoire erarbeitet.

    Der sehr gute Besuch im Fuggersaal zeugte vom Bekanntheitsgrad des Chores. Die Arrangements, ob lateinamerikanische Stücke, Filmmelodien, Hits aus den 30er Jahren, a cappella oder mit Klavierbegleitung von Siegfried Liebl, wurden mit beachtlicher Ausdrucksstärke und außergewöhnlicher Klangmalerei vorgetragen. Die sechs Titel „On the sunny side of the street“, „The boy from NYC“, „Wir machen Musik“, „Wochenend und Sonnenschein“, ein Titel aus dem Musical „Les Miserables“ und ein Beatles-Medley waren in Untergruppenbach zu hören. Die begleitende Choreographie dazu wurde vom Chor, ohne fremde Hilfe, in Eigenregie arrangiert. Darauf sei der Chor besonders stolz, weil es trotz großer Anspannung gut geklappt hat, sagte eine Sängerin nach dem Konzert.

    Auch die anderen Titel wurden mit nicht weniger begeisterndem Elan vorgetragen. So beispielsweise „I‘m a train“, „You are the new day“, „Short people“ oder volkstümliche Kompositionen der Comedian Harmonists. Begeisterte Pfiffe, Bravorufe und großer Schlussapplaus belohnten die Musiker. Dafür wurden auch Zugaben gewährt, darunter „Schöne Isabell“.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 12. April 2006

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    Kiwanis Club spendet

    Für Klinikclowns und Patenprojekt

    „Kunst zugunsten von Kindern.“ So nannte der Weinsberger Hilfsverein für psychisch Kranke seine Vernissage mit dem Künstler Wilfried Knörzer in der Tagesstätte in der Heilbronner Olgastraße. Der Kiwanis Club Heilbronn Helibrunna übergab einen Scheck über 1000 Euro. Das ist der Erlös vom Benefizabend „Sunshine“, den der Club mit dem Chorteam 2000 bei der Firma Getrag im Sommer veranstaltet hatte. Für zwei Projekte übergaben Vizepräsidentin Maria Eichmüller und Schatzmeisterin Petra Klöters-Zunker je 500 Euro: für das Patenprojekt KiP (Kinder psychisch kranker Eltern) des Weinsberger Hilfsvereins sowie an den Förderverein der Heilbronner Klinikclowns. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 02. November 2005

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    Foto: Rabea Sattar
    „Wir machen Musik – Da geht euch der Hut hoch!“ Das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn hielt sein Versprechen. (Foto: Rabea Sattar)

    Liederkranz Heilbronn feiert sein 150-jähriges Bestehen mit einem schwungvollen Konzert

    Pure Freude an Musik und Chorgesang

    Von Ulrike Bauer

    140 Mitwirkende, drei Gastchöre, fast 30 Musikarrangements, die Harmonie voller Besucher: Der Liederkranz Heilbronn feierte sein 150-jähriges Bestehen mit einem schwungvollen Konzert.

    „Wir machen Musik – da geht euch der Hut hoch“. Das gastgebende Chorteam 2000 im Liederkranz eröffnete das gut dreistündige Programm stimmgewaltig und mitreißend gut gelaunt. Dass es die Freude an der Musik und am gemeinsamen Gesang ist, die die Menschen damals wie heute im Verein zusammenführt, hätte Vorsitzende Heike Martini gar nicht erwähnen müssen: Das war den ganzen Abend hindurch zu spüren. Auch die Gastchöre – die Chorporation aus Kirchheim, die Chorjugend im Sängergau Heilbronn und der Junge Chor der Besigheimer Chorgemeinschaft – gingen ganz in ihren Rollen auf. Denn Chorsänger von heute stehen nicht mehr unbeweglich und hinter Notenblättern versteckt auf der Bühne, sondern sie (be-)leben ihre Stücke: mit ihren Stimmen, mit ihren Choreographien, mit ihrem schauspielerischen Talent, in passenden Kostümen.

    Ein Ohrenschmaus und eine Augenweide lobte denn auch Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach. Er war nach seiner 32-stündigen Heimreise aus Wahington abends noch in die Harmonie geeilt, schließlich war er Schirmherr des Konzerts. Der Liederkranz habe immer eine bedeutende Rolle im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt gespielt, sagte er. Der Verein sei nach seiner gelungenen Verjüngung durch das Chorteam 2000 ein „Trendsetter im Musikleben.“ Zahlreiche von Nachwuchsproblemen geplagte Chöre in der Region haben beim Chorteam in den letzten Jahren abgeguckt, wie man junge Menschen für einen „Gesangverein“ begeistern kann. Auch Gerald Kranich, Vizepräsident des Sängergaus Heilbronn, war des Lobes voll und übergab die Ehrenurkunde des Deutschen Sängerbunds.

    Gefeierte Solistin des Abends war die junge Heilbronnerin Iris Stefanie Maier, die in Dresden klassischen Gesang studiert und Stücke aus drei Musicals interpretierte. „Sie erzeugen bei uns ein positives Gänsehaut-Feeling“ lobte Heike Martini die Stimme der Sopranistin.

    Die Chöre hatten für ihr etwas musical- und englischlastiges Programm Melodien ausgewählt, die jeder Musikliebhaber kennt: „Bohemian Rhapsody“, „Thank you for the music“, „Puttin on the Ritz“, „The Beat goes on“ sowie optisch und musikalisch brillant inszenierte Szenen aus den Musicals „Grease“ und „Tanz der Vampire“. Chorteam-2000-Leiter Siegfried Liebl lud für den Rest des Abends mit seiner Band zum Tanz.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 24. Oktober 2005

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    Der Heilbronner Liederkranz wird 150 Jahre alt und gibt ein großes Konzert in der Harmonie – ein Blick zurück nach vorn

    Frohsinn, Liederkranz und Chorteam 2000

    Foto: Privat
      Der Liederkranz beim Schillerfest im Jahr 1905 auf dem Heilbronner Marktplatz. Was die Gründerväter zum großen Festkonzert anlässlich des 150-jährigen Jubiläums am Samstag sagen würden? (Foto: Privat)

    Von Martina Braden

    Mit einem großen Festkonzert in der Harmonie feiert der Liederkranz Heilbronn am 22. Oktober sein 150-jährige Bestehen. Mit anderen Chören aus der Region gestalten die Sänger des Chorteams 2000 den Meilenstein der Chronik – und blicken nach vorn.

    Genau genommen ist der Heilbronner Liederkranz schon 169 Jahr alt. Denn 1836 sammelten sich 16 junge Männer unter dem Namen „Frohsinn“. 1855 folgte ein Zusammenschluss mit der „Eintracht“. Vereine dürfen ihre Chronik auf das Datum des ältesten Stammvereines stützen. Warum die alten Liederkränzler dieser Zählweise nicht nachkamen, bleibt ein Geheimnis. Zum Glück – denn der bevorstehende Festakt wäre längst vorbei.

    Was die Gründungsväter sagen würden zur Aufführung am 22. Oktober? Zu Musicals, Gospel und Popmusik? Der Liederkranz ist heute ein modernes, dynamisches und kreatives Chorensemble. Unter der Leitung von „Vollblutmusiker“ Siegfried Liebl, so sagen seine Chorschäfchen, hat sich das 1992 als Abteilung des Liederkranz gegründete Chorteam 2000 ganz bewusst von seiner traditionell-klassischen Linie abwandt. Im Gegensatz zur Gründerzeit stehen heute mehr Frauen auf der Bühne. Der Chor singt immer auswendig und rahmt die Arrangements in eine peppige Choreografie ein, die schon mal in einer Seifenblasen-Wolke oder einem Lolli-Regen enden kann. Dennoch, das würden die alten Herren feststellen, gibt es Dinge, die sich nicht geändert haben: „Die Freude am Gesang und an der Gemeinschaft“, sagt Vorsitzende Heike Martini.

    Das ist kein platter Jubiläumsspruch. Noch heute treffen sich Liederkränzler, darunter Ehrenmitglieder wie Hanna Leinberger und Marion Dringenberg, jeden Monat im Trappensee-Restaurant, auch wenn sie längst nicht mehr aktiv singen. Dass die erste öffentliche Veranstaltung ein Benefiz-Konzert im Jahr 1873 war, ist ebenso eine Tradition, die bis heute anhält, Wirkung zeigt und das kulturelle Stadtbild prägt.

    Mit wachsendem Zulauf und ersten Erfolge wurde schon Ende der 70er des 19. Jahrhunderts der Wunsch nach Entfaltungsmöglichkeiten in eigenen Räumen wach. Der Bau eigener Proberäume stand vor der Tür. Aus diesem Anlass existiert übrigens seit 1925 die Liederkranzstraße in Heilbronn.

    Doch wie in allen anderen Vereinen auch, verursachten die beiden Weltkriege Brüche in der Chronik. Chorleiter und Sänger wurden eingezogen, die Musik klang vorerst aus – die Gemeinschaft hielt dennoch zusammen. Statt großer Konzerte standen nun Trauer- und Gedächtnisfeiern auf dem Programm.

    In der Zeit des Nationalsozialismus fiel auch der Liederkranz unter das Prinzip der „Gleichschaltung der Vereine“, das durch straffe Organisation von oben geprägt war. Das Singen wurde in den Dienst der Hilfsorganisationen gestellt. Dennoch ging der Vereins- und Konzertbetrieb immer weiter bis die Stadt und Proberäume 1944 durch Bombenangriffe in Schutt und Asche gelegt wurden.

    Nach dem Wiederaufbau folgte neben Auslandsauftritten bald einer der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: 1959 besuchte Carl Orff im Harmonie-Festsaal „seine“, unter Chorleiter Helmut Max Reger aufgeführte, Carmina Burana. Es sei, so sagte Orff damals „eine der besten Darbietungen“ seines in aller Welt gesungenen Werkes.

    Das Wort Qualität schimmert bis heute durch 150 Jahre Vereinsgeschichte. Auch, weil der Verein musikalisch dem Wandel der Zeit nachkam – und Neues schuf.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 17. Oktober 2005


    Vorankündigung: Liederkranz

    Festkonzert mit feiner Note

    Iris S. Maier
      Iris S. Maier

    Laut Titel des Jubiläumskonzerts zum 150-jährigen Bestehen des Heilbronner Liederkranzes gehen an diesem Samstag in der Harmonie nicht nur „die Hüte hoch“. Neben dem Chorteam 2000, der Young Chorporation aus Kircheim, dem Gaujugendchor und dem Jungen Chor Besigheim leiht die Sopranistin Iris Stefanie Maier aus Dresden dem Konzert ihre Stimme. Mit Stücken aus den Musicals Candide, Elisabeth und Les Miserables setzt die gebürtige Heilbronnerin Glanzpunkte des Abends.

    Ausschnitte aus Grease oder dem Tanz der Vampire und nicht zuletzt das Motto des Abends „Wir machen Musik... da geht Euch der Hut hoch“ versprechen Vielseitigkeit. Konzertbeginn ist am Samstag, 22. Oktober, um 19 Uhr im Theodor-Heuss-Saal in der Harmonie. Karten im Vorverkauf für 18 Euro, ermäßigt 15 bei Tourist-Information, Musikhaus Sproesser, Papier und Mehr und Grübele Optik. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 19. Oktober 2005

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    Hupfnoten

    Viel Witz und Charme versprüht

    Von Birgit Puscher

    Einen besonders unterhaltsamen Abend bescherte das Chorteam 2000 den Gästen des evangelischen Kindergartens in Bonfeld. Die gelungene vielseitige Choreografie krönte den musikalischen Genuss.

    Foto: Birgit Puscher
    Mit Schirme, Charme und Melodien: Die in Schwarz und Rot gekleideten Interpreten des Chorteam 2000 gefielen in Bonfeld. (Foto: Birgit Puscher)  

    Die 18 Sängerinnen und acht Sänger vom Chorteam 2000 nahmen die Gäste im Bonfelder Kindergarten mit auf eine musikalische Reise. Gleich beim ersten Titel „I'm a train“ zeigte sich das anspruchsvolle Niveau der Sängerinnen und Sänger, die das Erbe des Liederkranzes Heilbronn angetreten haben.

    Gut gelaunt und schwungvoll ertönte „Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen“. Ein Titel, mit dem sich die ganze Truppe zu identifizieren schien. Sängerinnen und Sänger, denen es sichtlich Spaß machte Lieder nicht nur vorzutragen, sondern auch mit Leben zu füllen, zeigten ein Repertoire, das vom Abba-Medley über das Swinging Menuett bis zu „Puttin' on the Ritz“ ging. Die schöne Isabella von Kastilien fügte sich harmonisch zu „Lollipop“ und „My heart will go on“.

    Die elegant in Schwarz und Rot gekleideten Interpreten setzten dem Hörgenuss mit Ideenreichtum, wie dem Einsatz von Seifenblasen und Lolliregen zur bewegungsreichen Choreografie, noch eine Krone auf. Mit einer Steppeinlage landete das Chorteam 2000 einen echten Hingucker.

    Für die Frauen und Männer war es der erste Open-Air-Auftritt. Der mit Lichterketten und Kerzen stimmungsvoll illuminierte Garten bot eine idyllische Atmosphäre für das Konzert. Der Elternbeirat hatte für die Bewirtung der Gäste gesorgt, die leider nicht so zahlreich erschienen waren, wie erhofft. Die rund 45 Zuschauer waren jedoch bester Laune und forderten Zugabe um Zugabe. „Bajo Bongo“, „Hab mein Wagen voll geladen“ und der wunderschöne Gospelsong „Love“ wurden dem offiziellen Programm angehängt. Als „kürzeste Zugabe der Welt“ folgte noch ein kleiner temporeicher Schnipsel aus „Wenn ich vergnügt bin“.

    Vergnügt verweilten die Gäste im lauen Sommerabend. Tina und Ernst Otter waren begeistert von den Darbietungen. Das Bonfelder Ehepaar diskutierte mit seinen Tischnachbarn über die sinkende Männerquote in Chören. Auch das Chorteam 2000, das mit acht angereisten Männerstimmen einen guten Schnitt aufweisen kann, wünscht sich Zuwachs in Sachen Tenor und Bass. Singen im Chor bedeute Abschalten vom Alltag, aktive Freizeitgestaltung, Freude mit Freunden und Brückenbau zu Menschen. Erst die Vielfalt der Stimmen ergebe den Chorklang. Mit diesen Worten ermuntert die Abteilung des Liederkranzes Heilbronn Menschen, die Spaß am Singen haben zum Beitritt in einen Chor.

    Aus: „Kraichgau Stimme“ vom 19. Juli 2005

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    Hupfnoten

    Muntere Medleys

    Benefizkonzert mit dem Chorteam 2000 bei Getrag in Untergruppenbach

    Von Martin Kitzing-Bretz

    „Sch, Sch …“: Mit Zischlauten des Chorteams 2000 zu Beginn des Songs „I'm A Train“ setzt sich der Zug in Bewegung, um die Zuhörer auf die musikalische Reise mitzunehmen. Unter der Leitung von Siegfried Liebl, der auch am Piano begleitet, bietet der Chor bei Getrag in Untergruppenbach ein abwechslungsreiches Programm vom Klassiker bis zum Popsong.

    Ausverkauft war die Benefizveranstaltung des Kiwanis-Damenclubs nicht, wie man gehofft hatte, um einen großen Erlös für die Projekte „KiP“ und „Klinikclown“ einnehmen zu können. Das war schade im Hinblick auf das Engagement, mit dem das Chorteam die Lieder vortrug und choreographisch in Szene setzte.

    In „Puttin On The Ritz“ vermitteln die Mitglieder den Songinhalt, indem sie stilecht im Frack, mit Schirm und Zylinder die Park Avenue entlang wandeln, um den Bluff in einem Step-Dance gipfeln zu lassen. In „Lemon Tree“ betont der Klang der genussvoll geschlagenen Triangel das ironische Liedkolorit ebenso wie die erhöhte Stimme des Einsamen, dessen Erkenntnis im Mittelpunkt des Songs steht.

    Ein Höhepunkt ist die Body Percussion, in der die Chormitglieder als lebende Instrumente auftreten und Tamburin, Shaker und andere Percussion-Instrumente imitieren. Zur Freude der Zuhörer hält die gute Einstudierung den wechselnden Rhythmen stand.

    Nicht nur in der Begleitung der Lieder, sondern auch in den Instrumentalstücken zeigt sich die Professionalität des Musikerteams, bestehend neben Liebl aus Günter Simeck (Schlagzeug) und Axel Kühn (Bass), der in „Lullaby Of Birdland“ ein begeisterndes Solo bietet. Dynamisch begleiten sie bis zum letzten Beitrag, „The Beat Goes On“, ein im Vergleich zum vorangegangenen Abba-Medley vom Chor schwungvoller vorgetragenes Potpourri mit Songs der 50er bis 80er Jahre.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 15. Juni 2005

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    Hupfnoten

    Das Chorteam 2000 singt zwei Benefizkonzerte für die Freie Waldorfschule Heilbronn

    Lautmalerei ist ihre Spezialität

      Ohren- und Augenschmaus bietet das Chorteam 2000 bei seinen Konzerten. Bei „I'm a Train“ hört und sieht man den Güterzug förmlich davonschnaufen. (Foto: Birgit Rommel)

    Von Birgit Rommel

    Die 40 Sängerinnen und Sänger des Chorteams 2000 gaben zwei erfolgreiche Benefizkonzerte in der Waldorfschule Heilbronn. Über 300 Besucher kamen nach Sontheim, um die vor zwölf Jahren gegründete, spritzig-poppige Abteilung des Liederkranzes Heilbronn zu hören.

    Mit „I'm a Train“ geht's los und schnell wird klar, was zu den Spezialitäten des Chors gehört: Lautmalerei wie hier beim schnaufenden Güterzug.

    Die verschiedenen Stimmlagen Sopran, Tenor, Bass harmonieren in einer großen Bandbreite und lassen den Zug fast sichtbar über die Bühne im Festsaal der Schule zuckeln.

    Beim ABBA-Medley, zu dem Chorleiter Siegfried Liebl erfrischend neue Arrangements geschrieben hat, erklingen die Glocken von „Fernando“ akustisch, und im Stück „Bodypercussion“ wird aus den sangesfreudigen Menschen ein instrumentales Orchester.

    Das Programm „The Beat goes on“ ist ein Querschnitt durch ein Jahrhundert Rock 'n' Roll, Pop und Schlager. Louis Armstrongs Erfolgsstück „On the sunny Side of the Street“ zeigt die Leichtigkeit der Musik, während bei „Short People“ die Kleingeister Amerikas angeprangert werden. Filmmusik wie „Smile“ aus Charlie Chaplins „Modern Times“ und „Moon River“ aus „Frühstück bei Tiffany“ sind Ohrwürmer, die in der vielstimmigen Chorversion noch edler klingen.

    Seit Sigfried Liebl den Chor 1993 übernommen hat, ist die Zahl der Mitglieder und damit der Erfolg stetig gestiegen. Elf Männer und 29 Frauen aus nahezu drei Generationen waren am Wochenende mit dabei, trotzdem sucht das Team noch händeringend nach singenden Talenten des starken Geschlechts.

    Einmal in der Woche wird geprobt, für die Benefizkonzerte wurden extra Chorwochenenden eingelegt, um richtig in Form zu sein. Liebl fungiert nicht nur als Dirigent. Nahezu blind verstehen sich alle mit ihm, denn er ist nicht wie üblich frontal vor den Sängern postiert, sondern begleitet von der Seite aus am Keyboard. In Kombination mit Schlagzeug und Kontrabass ergeben die Stimmen einen homogenen Klang, bei dem die Solisten auch mal im Vordergrund stehen, aber der Fokus auf der Gruppe liegt.

    Bei einem Konzert bekommen die Gäste nicht nur etwas für die Ohren geboten, auch das Auge wird erfreut: Tanzeinlagen wie beim Elvis-Hit „Blue Suede Shoes“ oder „Grease“ aus dem gleichnamigen Musical lockern das Programm auf und lassen das Publikum freudig mitwippen.

    Zwei Zugaben beenden den zweistündigen Auftritt. Kräftiger Applaus und Jubelrufe sind der Lohn für die intensive Probenzeit und ein mitreißendes Konzert.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 25. Oktober 2004


    Auszug eines E-Mails eines unserer Gäste:

    Dickes Lob!
    [...] herzlichen Glückwunsch zu Eurem gelungenen Auftritt gestern in der Waldorfschule Heilbronn. Hat mir wirklich sehr gefallen. Euer Chor war mir bis dato unbekannt (leider!). Durch einen "Zufall" bin ich an zwei Karten gekommen [...].
    Ich bin seit vielen Jahren Leiter (und Initiator) von verschiedenen Jugend-Chören und -Projekten. Deshalb verstehe ich ein bischen was von der Qualität und der Arbeit, die hinter solch einem Konzert steht. Es ist fast unglaublich, dass diese rhythmische, choreographische und sängerische Glanzleistung tatsächlich mit so einer Masse Leute zustande gebracht werden kann.
    Und der Chorklang ist einmalig. Man hört keine Einzelstimmen raus, der Sound ist bombastisch und kommt wie aus einem Mund. Sagenhaft. Auch die Arrangements sind erstklassig. Und was mir fast am besten gefallen hat: Die einstudierte Dynamik, die auch ohne Hilfen vom musikalischen Leiter gestochen exakt kommt.
    Da kriegt man richtig Lust mitzumachen.
    [...]
    Also mit internetten Grüßen von einem neuen Fan,
    [...]

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    Hupfnoten

    Spende zum Meseno-Jubiläum

    Chorteam 2000 sang viel Geld ein

    Foto: Ulrike Bauer
      Scheckübergabe mit Meseno-Kindern: (von links) Gabriele Fröhlich, Hans Hambücher und Angela Droste vom Stiftungsrat. (Foto: Ulrike Bauer)

    Das Konzert unter der Glaspyramide Am Wollhaus begeisterte alle. Fast 500 Besucher hörten das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn bei seinem Benefizkonzert zugunsten der Meseno-Elsa-Sitter-Stiftung. Zusammen mit dem Versteigerungserlös für ein Bild des iranischen Künstlers Asgar Bozorgy und aufgestockt von der Kreissparkassen-Stiftung übergab Hans Hambücher, Vorstandsvorsitzender der Heilbronner Sparkasse, einen Scheck über 5000 Euro. Das Geld wird fürdie vielfältige Kinder- und Sozialarbeit von Meseno mit Sitz in der Heilbronner Zeppelinstraße verwendet. Die soziale Organisation feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. (ub)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 08. Juni 2004

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    In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine

    Benefizkonzert des Chorteams 2000 in der Kreissparkasse Heilbronn

    Von Traudl Stocker

    Foto: Seidel
      Singen aus Freude und für die gute Sache: Chorteam 2000. (Foto: Seidel)

    Am musikalischen Puls der Zeit war das Chorteam 2000 zwar schon im Gründungsjahr 1992, doch zur sängerischen Perfektion führte es erst Chorleiter Siegfried Liebl. Das Benefizkonzert unter der Glaspyramide der Kreissparkasse Heilbronn zugunsten von Meseno besaß sängerische Bestform.

    Federnd ging es los mit „Joshua“, dessen erste Zeile nach Jericho führt. Der nächste Song „You make it rain for me“ war lyrisch gehalten, dann erklang „Smile“. Evergreens aus Marika Rökk-Filmen folgten, wie „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“, begleitet von dynamischer Gruppen-Choreographie, ferner das schwärmerische „Heimat, deine Sterne“ aus dem Rühmann-Film „Quax, der Bruchpilot“ und anderes mehr.

    In „Every night is my dream“ pusteten die hinter den Frauen stehenden Sänger unzählige schillernde Seifenblasen in die Luft. Grönemeyer-Songs kamen zu Gehör, und Liebl begeisterte mit einem virtuos gespielten Piano-Solo. Das Chorteam besang temperamentvoll die „schöne Isabella von Kastilien“. Elektrisierend wirkte das „Puttin on the Riz“. Drei Chordamen mit roten Zylindern tanzten zum Synkopengesang, das Klackern ihrer Schrittfolgen erinnerte an eine Broadwayshow. Es waren und sind die kleinen Veränderungen in Kleidung, Körpersprache und Chor-Umstellungen, die für größtmöglichste Lebendigkeit sorgen.

    Im zweiten Teil versteigerte Sparkassenchef Hans Hambücher ein Bild des iranischen Malers Asgar Bozorgi. Bevor fetzige Rock'n Roll-Melodien sowie Beat-Klänge das ausklingende Konzert bestimmten. Als Zugabe bot das Chorteam sein „Heilbronn“-Lied „Heilbronn, du meine Lieblingsstadt“.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 19. Mai 2004

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    Hupfnoten

    Mit Schirm, Charme und Zylinder

    Das Chorteam 2000 sorgt auf Burg Stettenfels für Stimmung

    Von Monika Köhler

    Mit den rund 40 Sängerinnen und Sängern im Alter von 20 bis 55 Jahren weht bei der Matinee auf der Burg Stettenfels in Untergruppenbach ein Hauch von frischem Frühling in den Fuggersaal.

    Dass das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn Freude am Singen und an der Bewegung hat, ist nicht zu übersehen. Schwungvoll wird das Publikum auf afrikanisch begrüßt. Gefolgt von einem von Leiter Siegfried Liebl in d-Moll arrangierten „Battle of Jericho“, in dem es von raffinierter Rhythmik, musikalischen Akzenten und Pointierungen nur so sprüht.

    Die Herren in Schwarz mit rotem Einstecktuch, die Damen mit orange-rotem Oberteil, bietet der 1992 aus dem Liederkranz Heilbronn hervorgegangene Chor nicht nur Angenehmes für die Ohren. Moderiert von Liebl, der am Sample-Piano den instrumentalen Hintergrund gestaltet, ist die Gruppe in ständiger Bewegung.

    Beim Bossa nova „Ich weiß, dass ich dich lieben muss“ des Botho Lucas Chors ebenso wie beim vergnüglichen Ufa-Melodien-Reigen, der mit variantenreichem Stimmensatz und Slapsticks für Unterhaltung sorgt. Gelungen ist das Experiment, die Sänger für das gefühlige „I wish you Love“ unter den Zuhörern zu verteilen, bei dem die Stimmen gemeinsam durch den Saal schweben und dennoch auch einzeln vernehmbar sind.

    Bezaubernd die von Step- und Tanzeinlagen mit Schirm und Zylinder begleitete, auch optisch reizvolle, Darbietung des Soundtracks „Puttin' on the Ritz“. Eng wird's auf der Bühne mit der „Schönen Isabella von Kastilien“, für die 40 Interpreten gleichzeitig in Bewegung geraten. Ob Rock, Pop, Gospel oder Filmmelodien: Immer begeistern Ideenreichtum und lockerer Umgang mit der Chorliteratur. Bei „Blue Suede Shoes“ legen acht Sänger in blauen Schuhen und ein „Elvis“ tänzerisch und sängerisch echten Rock'n'Roll aufs Parkett. Höhepunkt: die Premiere des temporeichen 15-minütigen Medleys „The Beat goes on“ mit Rock-, Pop-, Twist- und Beat-Klassikern.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 01. April 2004

    Christuskirche: Chorteam 2000

    Temperament für besinnliche Adventszeit

    Von Tobias Bumm

    Statt Schnee rieselte es in der evangelischen Christuskirche Heilbronn sanfte Melodien und heiße Rhythmen. Vorgetragen wurden diese vom Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn. Die Spenden des Benefizkonzertes kommen der Diakoniestation zugute.

    Die Sängerinnen und Sänger wollten bewusst weg von der jahreszeitlich bedingten Einöde. So war weder „MIhr Kinderlein kommet“ noch „Stille Nacht“ zu hören. Lediglich die Zugabe „O, du fröhliche“ stellte ein Zugeständnis ans kommende Fest dar, selbst hier war das Arrangement entstaubt von der Besinnlichkeit und wieder näher an die sizilianische Herkunft des Liedes herangerückt worden.

    Ansonsten prägten Gospels die Aufführung. „Oh happy day“ wurde ebenso zu Gehör gebracht wie „Joshua fit the battle“ und „It's a me“. Ohne rhythmische Schwankungen oder tonale Brüche, sondern mit variabler Stimmmodulation legten die Chormitglieder einen Schleier von südländischem Temperament auf die Adventszeit. Bei „Go tell it on the mountain“ warf Dirigent Siegfried Liebl höchstpersönlich sein Sangesorgan in die Waagschale. Sein hervorragendes Solo erhielt einen Extraapplaus.

    Neben dem afroamerikanischen Sound wurden die Besucher auch Zeugen klassischer Musik und Deutschpops. Grönemeyers „Mensch“ war dem Chorteam auf den Leib arrangiert. Und auch das „Händel-Hallelujah“ lieferten sie ohne Fehl und Tadel ab. Die Vertonung des Psalms 34 sah Tanja Tentscher als Solistin. Der Chor lieferte den Background für ihre zwischen zart und energetisch variierende Stimme. Den Evergreen schlechthin gab es in Anlehnung an Louis Armstrong. „Somewhere over the rainbow“ interpretierten die Sangeslustigen mit aller Kraft. Die etwas andere Einstimmung auf Weihnachten war zudem durchsetzt von Gedanken über den Alltag.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 15. Dezember 2003

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    Hupfnoten

    Konzerte des Chorteams 2000

    Singen für den guten Zweck

    Das Chorteam 2000 stellt seine vorweihnachtlichen Konzerte ganz in den Dienst der guten Sache. Klassische und moderne Melodien singt der Chor beim Advents-Konzert in der Christus-König-Kirche in Brackenheim am Dienstag, 9. Dezember, um 19.30 Uhr. Damit unterstützen die Sänger das Projekt einer „Gedenkstätte für nicht bestattetes menschliches Leben“ auf dem Friedhof Michaelsberg. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

    Mit einem zweiten Konzert am Freitag ,12. Dezember, um 19 Uhr in der Christuskirche Heilbronn unterstützt das Chorteam 2000 die Diakoniestation Heilbronn. Titel wie „Ich weiß, dass ich dich lieben muss“ oder „I wish you Love“ erzählen vom ganzen Spektrum der menschlichen Emotionen.

    Mit dem Erlös aus diesem Konzert will die Diakoniestation Heilbronn ihre Betreuungsgruppe erweitern. Ehrenamtliche Helfer betreuen kranke und alte Menschen zu Hause und ermöglichen so die Entlastung der Angehörigen. Hierfür wird ebenfalls um Spenden gebeten.

    Schon am kommenden Sonntag, 7. Dezember, ab 11 Uhr ist das Chorteam 2000 im Rahmen des Brackenheimer Weihnachtsmarkts auf dem Schlosshof zu hören. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 05. Dezember 2003

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    Hupfnoten

    Dank an Siegfried Liebl

    Eine rauschende Feier bereitete das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn seinem Dirigenten Siegfried Liebl: Er leitet den Chor seit zehn Jahren. Die musikalische Entwicklung des Chors ist vor allem auf seine Vielseitigkeit, sein profundes Wissen und seine fast unerschöpfliche Kreativität zurückzuführen, hieß es. Sein musikalisches Werk umfasst mehrere CDs mit eigenen Kompositionen für Klavier, Gesang und Orchester, eine Reihe von Büchern für die praktische Schulmusik, mehrere Musicals und als neuestes Werk die Erste Aalener Symphonie. Im Frühjahr dieses Jahres fand in Stockholm die Erstaufführung einer Komposition für Ballett von Siegfried Liebl statt. Seit vielen Jahren unterrichtet er am Zabergäu-Gymnasium in Brackenheim und inszeniert dort mit seinen Schülern Musicals mit vielen eigenen Arrangements. Lange Zeit arbeitete er auch als Dozent an der Hochschule für Musik in Stuttgart. Dass er trotzdem immer Zeit fand, ungewöhnliche, pfiffige und keineswegs einfache Chorarangements für das Chorteam 2000 zu schreiben, führt regelmäßig zahlreiche Besucher in die Konzerte. Die nächsten Termine: 7. Dezember, 11 Uhr, Brackenheimer Weihnachtsmarkt; 9. Dezember, 19.30 Uhr, Benefizkonzert in der Christus-König-Kirche in Brackenheim; 12. Dezember, 19 Uhr, Benefizkonzert zu Gunsten der Diakonie in der Christuskirche in Heilbronn.
    (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 30. Oktober 2003

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    Hupfnoten

    Benefiz beim Nordheimer Blumensommer: „Belcanto“ und „Chorteam 2000“

    Eine bewegende Hingabe

    Von Ulrike Maushake

    In Argentinien ist jetzt Winter. Und in den Räumen der Kindertagesstätte Cangurito beträgt die Temperatur fünf Grad Celsius. Die Kinder frieren, werden krank, sind dringend auf Hilfe angewiesen. Nicht zuletzt aus Nordheim.

    Damit der Förderverein Cangurito einen Container mit Hilfsgütern auf den Weg bringen kann, veranstalten jetzt zwei Chöre im Rahmen des Blumensommers ein Benefizkonzert. Der Erlös soll den Transport des Containers finanzieren.

    Zwei Chöre, die gut zusammenpassen, gestalten das Konzert: das Heilbronner „Chorteam 2000“ und der Chor „Belcanto“ aus Nordhausen. Als Chöre „für Junge und Junggebliebene“ stellen sie sich vor, gemischte Chöre mit ansprechendem und anspruchsvollem Programm.

    Quer durch die Welt, durch Musikstile, durch die Jahrhunderte: Einen bunten Strauß von Liedern hat das Chorteam 2000 gebunden, von Siegfried Liebl in lässiger Souveränität dirigiert. Es waren Lieder, die sich vornehmlich dem einen großen Thema widmeten – der Liebe. Vom verheißungsvollen Beginn einer Romanze in Paris erzählte temperamentvoll „Champs Élysée". Das alte englische Volkslied „Scarborough Fair“ hingegen behandelte die unmögliche Liebe. Und es passte sich mit seinem Refrain „Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian“ der Ausstellungsumgebung in der Gartenschau vorzüglich an.

    Die Liebe, die sich verbraucht, besangen schließlich die Männer des Chors mit „And so it goes“. Liebevolles, einfühlsames Arrangement, eindrucksvolle Soloeinsätze, Publikumskontakt, strahlende Offenheit und Hingabe zeichnen diesen Chor aus. Ein leichtes, beschwingtes Sommervergnügen mit Showtalent, Temperament, Witz und kessen Stepeinlagen, von dem sich die Zuhörer nur ungern verabschiedeten.

    Der Nachmittag gehörte dem Chor Belcanto unter der Leitung von Ingrid Frank.

    Auch seine Lieder handeln von der Liebe – von der Liebe des Menschen zu seinem Gott. Der Chor intonierte religiöse Lieder und Lobgesänge aus aller Welt. Und dabei wurde er dem Namen, den er sich gegeben hat – „schöner Gesang“ – vollkommen gerecht.

    Phonetische Experimente mit Bongos, Rasseln und Flöte lockerten den Vortrag ebenso auf wie gekonnte Rap-Einlagen und afrikanisch angehauchte Lautmalereien. Auch bei diesem Chor sprang der Funke aufs Publikum über. Und auch bei ihm war die bewegte und bewegende Hingabe auffallend. Unwillkürlich kam dem Zuhörer der Spruch in den Sinn: „Gott mag dich, wenn du betest, aber er liebt dich, wenn du singst.“

    Ergänzt wurde das Konzert durch die hinreißend provokative und aggressive Erotik der Tangotänzer Veronika Arnold und Herbert Schweinfurth. Und durch den Gesang von Alexandro Grazziani, der drei traurige, argentinische Balladen zu Gehör brachte. Das Lied von dem Kind zum Beispiel, das in den Restaurants der Hauptstadt seinen Lebensunterhalt erbettelt.

    Es erinnerte daran, dass durch den Einsatz des Nordheimer Fördervereins Cangurito 120 Kindern gerade dieses Schicksal erspart bleibt.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 04. Juli 2003

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    Hupfnoten

    Foto: Wolfgang Arndt
      Hildegard Mack (links) und Dorothee Spiegelhalter wurden für langjährige Treue zum Liederkranz geehrt. (Foto: privat)

    148. Jahreshauptversammlung des Liederkranz Heilbronn

    Hohes Leistungsniveau

    Bei der Hauptversammlung des Liederkranz Heilbronn gab der Dirigent des Chorteam 2000, Siegfried Liebl, einen Rückblick auf das vergangene musikalische Jahr. Er hob vor allem die zwei Jubiläumskonzerte im Oktober 2002 hervor und betonte, dass die musikalische Leistung des Chores im Vergleich zu vergangenen Jahren außerordentlich gestiegen sei.

    Bei der Vorschau auf das kommende Jahr gab er zu bedenken, dass vor allem jüngere Stimmen nachwachsen müssten, um ein gleich bleibendes Niveau zu gewährleisten. Eine vernachlässigte Jugendarbeit habe Folgen, deshalb bat er dringend darum, doch intensiv um neue Sängerinnen und Sängern zu werben. Da im laufenden Jahr vor allem neue Stücke eingeübt werden sollen, bietet sich Interessierten jeden Alters die Gelegenheit, jetzt einzusteigen.

    Die Proben finden jeweils dienstags um 19 Uhr bei Arkus in der Heilbronner Happelstraße statt. Wer Freude an moderner Musik mit choreographischer Untermalung hat, kann gerne an einer Probe teilnehmen. Infos bei Irmgard Gehle, Telefon 07131 / 160162 oder übers Internet unter www.chorteam2000.de. (red)

    Außerdem berichten Präsidentin Heike May sowie Imrgard Gehle, die Vorsitzende des aktiven Chors, Chorteam 2000, über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Sie dankten allen Mitgliedern für ihr Engagement. Georg Weinand informierte über die Vereinsfinanzen. Er wurde genauso wieder gewählt wie die Kassenprüferinnen Cornelia Klempp und Anette Schwerdtle.

    Geehrt für 50 Jahre Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit im Verein wurden Hanna Leinberger, Dorothee Spiegelhalter und Alfred Wüst. Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurde Hildegard Mack sowohl vom Verein als auch vom Sängergau geehrt. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 26. März 2003

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    Hupfnoten

    Chorteam 2000 feierte mit Konzert zehnjähriges Bestehen

    Fetzige Lieder und ein bisschen „Geographie“

    Foto: Heilbronner Stimme
      Feierten vor 350 Besuchern zehnjährigen Geburtstag: das Chorteam 2000. Nicht nur in der Region hat sich die Gruppe einen Namen gemacht.

    An diesem Abend strahlt die Heilbronner Waldorfschule etwas Feierliches aus. Denn die rund 350 Besucher sind ganz dem Anlass angemessen festlich gekleidet. Das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn feiert nämlich sein zehnjähriges Bestehen.

    „Das nächste Stück ist ein Stück mit Geographie“, gibt der Sprössling einer Sängerin bekannt. Pardon, wie bitte? Ist da etwa Choreographie gemeint? „Ach so, ja, ja natürlich, immer diese komplizierten Fremdwörter!“ Fremdwort hin, Fremdwort her, eines wird schnell klar: das Chorteam 2000 präsentiert seine Musik nicht nur statisch auf der Bühne stehend, sondern immer wieder wird ein Lied inszeniert. Die Choreographie hält sich dabei stets dezent im Hintergrund, so dass der volle Hörgenuss erhalten bleibt. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Chorteam 2000 einen Namen gemacht. Nicht nur in der Region Heilbronn weiß man, was einen bei den rund 50 Sängerinnen und Sängern erwartet: zeitgemäße Unterhaltung auf einem hohen künstlerischen Niveau.

    „Zwo, drei, vier - Mister Sandman bring me a dream“, swingt der Chor seine Zuhörer weiter durchs Programm. Auf einer Leinwand werden die Titel angekündigt und in der ersten Pause erfahren die Gäste einiges über die Chorgeschichte. Auch diese kleine Reise wird dank eines Blickwinkels, der immer auch noch ein Augenzwinkern beinhaltet, nie langweilig. Nach weiteren musikalischen Höhepunkten steigt in der zweiten Pause ein Feuerwerk zum zehnjährigen Bestehen.

    Zu schnell vergeht der dritte Teil des Konzerts. Zwei Zugaben sind obligatorisch. Das Publikum ist begeistert und möglicherweise ist bei dem einen oder anderen männlichen Zuhörer der Entschluss gereift, selbst als Sänger auf der Bühne zu stehen. Er wäre herzlich willkommen, wie der Vorstand versichert. (nd)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. Oktober 2002

    Beim Konzert des Chorteams 2000 in der Waldorfschule Heilbronn offenbarten sich nicht nur steppende Showtalente

    Zehn Chorjahre machen reif für den Samba

    Von Traudl Stocker

    Allen Mitgliedern des Chorteams 2000 im Liederkranz Heilbronn war die Freude am Singen ins Gesicht geschrieben. Das zehnjährige Bestehen ihres Chors geriet daher zur beschwingten Geburtstagsfeier in der Waldorfschule Heilbronn, wozu in der Pause sogar ein Feuerwerk vor der Schule entzündet wurde. Rakete auf Rakete zischte in den Nachthimmel, zerplatzte in unzählige herabsinkende Sternchen.

    Ein großer Querschnitt durch ihr englischsprachiges, von Loriot-Sketch und Gedichten angereichertes Repertoire ließ zweierlei erkennen: Die sängerische Sicherheit in den auswendig vorgetragenen Songs, die Chorleiter Siegfried Liebl am Keyboard, Andreas Scheer (Kontrabass) und Günter Simeck (Schlagzeug) begleitete, und das choreographische Show-Talent, das etliche Sängerinnen und Sänger einsetzten. Das belebte nachhaltig den Swing und weitere synkopische Stücke.

    Von den 21 Nummern des Programms, die jede für sich wohlklingenden homogenen Chorgesang brachten, bewiesen die a capella gesungenen Arrangements, dass Liebl seinem Chor auch schwierige Ausformungen anvertrauen kann. Begeisterung lösten aber die dem Publikum bekannten Melodien aus. Beispielsweise das von zwei Paaren hervorragend gesungene Frank-Sinatra-Stück „Something Stupid“.

    Klangverschmelzende Mehrstimmigkeit zeichnete den federnden „Sentimental Journey“ aus, und „Show Business“ ließ es spannungsvoll knistern. In „Puttin' On the Ritz“ bot eine der Show-Damen sogar eine klasse Stepptanz-Einlage.

    Deutsch gesungen und mit Händeklatschen nach Flamenco-Art, erklang temperamentvoll die „Schöne Isabella von Kastilien“. Im Boogie „Blue Suede Shoes“ zog die Tanzgruppe blaue Turnschuhe an, ein Paar demonstrierte gekonnt die schweißtreibende Boogie-Akrobatik. Als Zugabe erklang ein rassiger Samba und das von der Jury verschmähte „Heilbronn“-Lied des Chors: „Heilbronn, du alte Käthchenstadt, die mehr zu bieten hat. Du hast vieles erlebt, du hast manches bewegt. Heilbronn, du meine Lieblingsstadt . . .“

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 15. Oktober 2002

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    Hupfnoten

    Klingt nicht gut

    Zum Artikel „Heilbronn-Lied“ vom 13. Juli

    75 Vorschläge – wie viele Stunden, Tage, ja Wochen an Arbeit für die einzelnen Komponisten, Sänger, Instrumentalisten und Gruppen steckt dahinter! Jeder der Teilnehmer an diesem Wettbewerb hat sicherlich sein Bestes gegeben, um Heilbronn musikalisch zu präsentieren.

    Jedoch im letzten Abschnitt des Berichtes nimmt Herr Winkler bereits einer sicherlich nicht kleinen Gruppe der Kandidaten allen Wind aus den Segeln, macht alle Hoffnungen zunichte: „Winkler hat jedenfalls schon große Namen im Sinn, ... dann könnte ein bekannterer Schlagersänger den Song für Heilbronn singen ...“.

    Diese Sätze klingen allerdings in den Ohren vieler Teilnehmer überhaupt nicht gut. Das ist eine Voreingenommenheit, die es schon von vornherein ausschließt und unmöglich macht, dass eine Komposition für mehrstimmigen Chor gewinnen kann!

    Wenn man einen solchen Wettbewerb ohne irgendwelche Einschränkungen in der Besetzung etc. ausschreibt, darf man nicht nach Abgabeschluss quasi die Teilnahmebedingungen ändern und somit die Chancen gemäß persönlichen Vorstellungen verschieben!

    Herr Winkler möge sich bitte zur Erinnerung die Punkte 1 und 3 der eigenen Ausschreibung durchlesen! („... eine Komposition für Gesang und Ensemble ... die Vorgaben sind bewusst flexibel gehalten ...“). Im Übrigen – braucht Heilbronn wirklich „einen bekannten Schlagersänger“ zur Repräsentation? Es gibt in unserer Stadt genügend musikalische Menschen, die dies mit Sicherheit überzeugender tun könnten, weil sie eben Heilbronner sind!

    Ute Angelika und Georg Weinand, Heilbronn

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 20. Juli 2002

    Diskriminierung

    Zum Artikel „Heilbronn-Lied“ vom 13. Juli

    Wie kann Herr Winkler einen Aufruf für ein Heilbronn-Lied starten, wenn er nach Einsendeschluss in der Heilbronner Stimme verkündet: „Dann könnte ein bekannter Schlagersänger den Song für Heilbronn singen, der – auf CD gepresst – ein schönes „Marketinginstrument“ wäre? Von den 75 Sing-Vorschlägen die eingegangen sind, wird sicherlich eine Vielzahl an Intepretationen dabei sein – von Solo- bis Duo- über den Chorgesang. Hier denke ich vor allem an die Chöre. Wie kann ein Schlagersänger einen vier- oder sogar fünfstimmigen Chorsatz wiedergeben?

    Bei der Entscheidung ist der Text, die musikalische Darbietung – das Arrangement zu bewerten. Und wenn das stimmt, warum lässt Herr Winkler dann das Heilbronn-Lied von einem „bekannten“ Schlagersänger singen? Das wäre dann eine Diskriminierung für den/die Interpreten der ersten Platzes. Ich kann nur hoffen, dass in der Jury nicht nur Herr Winkler, sondern Menschen sitzen, die von Musik (Arrangements und Kompositionen) eine Ahnung haben.

    Marion Dringenberg, Heilbronn

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 25. Juli 2002

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    Das Heilbronner Chorteam 2000 feiert seinen zehnten Geburtstag – Moderne Chormusik lockte viele junge Leute an

    Mit moderner Musik den Verein neu belebt

      Das Chorteam 2000 sollte den Mitgliederschwund beim Liederkranz Heilbronn aufhalten. (Foto: Privat)

    Mit einem Sektempfang im Volksgarten in Heilbronn feierte das Chorteam 2000 Jubiläum, denn genau zehn Jahre zuvor, am 20. Juni 1992, begann die Erfolgsgeschichte des schwungvollen neuen Chores im Liederkranz Heilbronn.

    Junge Mitglieder des Liederkranzchores waren es, die mit ihrer Initiative alles ins Rollen gebracht hatten. Der Liederkranz Heilbronn litt, wie die meisten traditionellen Chöre, unter Mitgliederschwund und es fehlten neue Ideen, neue Musikund vor allem neue Sänger. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den Vorstand zu überzeugen, gelang es, einen noch ganz kleinen modernen Chor aufzubauen, der in den folgenden Jahren stetig wuchs.

    Ein Jahr später setzte sich Siegfried Liebl als Leiter für den Chor ein und formte ihn schnell zu einem Ensemble. Gut vierzig Mitglieder hat die Gemeinschaft heute, einige von Ihnen sind seit Anfang dabei.

    Unzählige Auftritte in den vergangenen Jahren und ein mittlwereile sehr großes Repertoire, das fast ausschließlich moderne Musik umfasst, haben den Chor weit über die Grenzen der Region bekannt gemacht. Gesungen wird ausschließlich ohne „Papier“ in den Händen, denn eben diese werden bei ganz vielen Liedern für die Choreographie benötigt. Kostüme, Kulissen, Accessoires und natürlich vor allem tolle Musik – all das soll bei dem Chor zusammen kommen.

    Mit einem großen Jubiläumskonzert am Samstag, 12., und Sonntag, 13. Oktober, in der Waldorfschule Heilbronn feiert das Chorteam zusammen mit seinen Gästen und Fans zehn Jahre moderne Musik. Das Programm wird einige wenige Reminiszenzen an die Vergangenheit enthalten, überwiegend kommen aber neue Arrangements, zum Großteil von Siegfried Liebl selbst geschrieben, zum Einsatz.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 21. Juni 2002

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    147. Jahreshauptversammlung im Arkus-Atelier – Mitgliederzahlen und Finanzen haben sich stabilisiert – Jubiläumskonzert im Oktober

    Der Liederkranz Heilbronn hat jetzt keine Sorgen mehr

    Erfreulich groß war die Zahl der Mitglieder, die den Weg zur 147. Jahreshauptversammlung des Liederkranzes Heilbronn im Arkus-Atelier fanden. Dem Chorteam 2000, dem Chor des Vereins, ist es im vergangenen Jahr erneut gelungen, den Verein lebendig zu halten, so dass die Mitgliederzahlen keinen Anlass zur Sorge mehr geben und vor allem das Finanzjahr positiv abgeschlossen werden konnte.

    Dirigent Siegfried Liebl brachte dies auch in seinem Jahresbericht deutlich zum Ausdruck. Von einstmals ein oder zwei Auftritten pro Jahr hat sich der Chor zu einem Publikumsmagneten entwickelt, der allein im Jahr 2001 mehr als zehn Konzertauftritte gestaltete. Gleich ob zur Eröffnung der Stadtbahn in der Heilbronner Fußgängerzone, beim Neujahrstreffen des Lions Club, beim Benefizkonzert im Heilbronner Arkus oder bei "Chöre in Concert" in Holzgerlingen, die Zuschauer waren begeistert.

    Die Ehrungen nahm die amtierende geschäftsführende Vorsitzende Heike May vor. Geehrt wurden Alfred Wüst für 50-jährige, Marie-Luise Kopp für 30-jährige und Marion Dringenberg für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Die beiden Letztgenannten wurden auch vom Sängergau als aktive Sänger geehrt. Für ihre aktive Rolle bei der Gründung des Chorteam 2000 vor zehn Jahren ernannte der Liederkranz Marion Dringenberg zum Ehrenmitglied.

    Eine erhebliche Straffung der Satzung wurde nach kurzer Diskussion einstimmig beschlossen. Künftig wird der Liederkranz mit einem wesentlich kleineren Vorstand noch effektiver arbeiten und gestalten können.

    Die anschließenden Wahlen für den neuen Vorstand erfolgten nach der neu beschlossenen Satzung und der Vorstand besteht nun für die nächsten Jahre aus Heike May (Vorsitzende), Marie-Luise Kopp (Zweite Vorsitzende) und Georg Weinand (Finanzverwalter).

    Der Ausblick für das kommende Jahr ist mehr als erfreulich: Mit einem Jubiläumskonzert im Oktober in der Waldorfschule wird das Chorteam 2000 sein zehnjähriges Bestehen feiern. Ein hochkarätiges und schwungvolles Programm mit jeder Menge Überraschungen ist in Vorbereitung. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. April 2002

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    Das Heilbronner Choream 2000 feiert Geburtstag und hat sich für sein Jubiläum ein ausgefallenes Symbol gebastelt

    Wahrscheinlich der längste Handschuh der Welt

    Von Helmut Buchholz

    Foto vom längsten Handschuh der Welt
    Sieht aus wie ein Wurn, ist aber der größte Handschuh der Welt: Das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn bei der Anprobe. Für das riesige Teil soll's einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde geben. (Foto: Rabea Sattar)
     

    Große Dinge geschehen wie so oft im Leben – durch Zufall. Und was im Chorteam 2000 im Heilbronner Liederkranz geschehen ist, ist nun wirklich ein großes Ding. So groß, dass es sogar Chancen hat, im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen zu werden. Die 45 Sängerinnen und Sänger des Chors haben den größten Handschuh der Welt gestrickt. Er ist sage und schreibe zwölf Meter lang und hat 50 Bündchen als Eingang für die Hände.

    Der elendslange Strumpf hat Platz für alle Hände der Sängergemeinschaft. Und genau das war auch das Ziel dieses Woll-Giganten: „Gemeinschaft zeigen, wir sind ein Team“, sagt Irmgard Gehle, die die Idee für den mächtigen Fingerüberzieher hatte. Der Zufall half – wie gesagt – dem Gedanken da mächtig auf die Sprünge.

    Irmgard Gehle arbeitet für die Diakonie und macht Hausbesuche. Bei einer Visite unterhielt sie sich mit der Schwägerin der Witwe des Ehrenpräsidenten des Liederkranzes Willi Zimmermann. Übrigens ein gut klingender Name in Heilbronn, der bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist. Nun, die Rede kam also auf die 94-jährige Witwe Zimmermann zu sprechen und auf ihr Hobby, das Stricken. Eine Spezialität dieser betagten Dame ist der so genannte „Liebeshandschuh“, den sie für Verwandte und Bekannte strickt. Dabei handelt es sich um einen Handschuh mit zwei Eingängen, so dass Zwei, die für einander geschaffen sind, auch nicht getrennt werden, wenn sie im Winter Händchen haltend einen Spaziergang machen möchten.

    „Tolle Sache“, dachte sich Irmgard Gehle. Und: „Was mit zwei Händen geht, sollte doch auch mit 50 möglich sein.“ Jeder war gleich Feuer und Flamme, schließlich feiern die Sänger und Sängerinnen im Oktober das zehnjährige Bestehen des Chores. Ein prima Geburtstagsgag. Gedacht, getan: Und dann strickte monatlich alles, was mit Stricknadel unfallfrei umgehen kann. In der Stadtbahn, im Hallenbad, "einfach überall", erinnert sich Ute Angelika Weinand. Am Ende gab es 50 Handbündchen. Gabi Zech steuerte einen "jenseits langen Schal" bei, den das Team dann in einer Nähaktion zusammengefügte. Fertig war die Laube, pardon: der Superhandschuh. Der Antrag auf Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde wird jetzt gestellt. Bis dato gibt's diese Kategorie im Buch der Rekorde noch nicht.

    Kürzlich hatte das immense Teil Premiere, also Anprobe bei der Chorprobe. Da hatten die Sängerinnen und Sänger – im wahrsten Sinne des Wortes – alle Hände voll zu tun. Das Chorteam 2000 will mit dem Handschuh beim Jubiläumskonzert am 12. und 13. Oktober in der Heilbronner Waldorfschule auftreten. An der Choreografie feilen sie noch. Das Lied, das sie dazu singen werden, steht aber schon fest: Es heißt: „Hand in Hand...“.

    Nachtrag: Der Chor hat noch einige Ideen, was er mit dem riesigen Handschuh anfangen kann. Zum Beispiel in der Fußgängerzone Werbung für das Singen und den Chor machen. Er sei aber auch für Kindergärten geeignet, die unterwegs sind. „So geht kein Kind verloren“, sagt Ute Angelika Weinand – mit einem Zwinkern.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 09. März 2002

    Liebe ist keine Frage des Alters. Der Beweis heißt Lore Zimmermann. Die Heilbronnerin ist immerhin schon 94 Jahre alt und stickt tapfer für die Verwandtschaft so genannte Liebeshandschuhe. Den Überzieher präsentiert sie auch gerne mit ihrem Nachbar Ulrich Rombusch. Dabei handelt es sich um einen Handschuh mit zwei Eingängen, damit Liebende auch im Winter händchenhaltend spazieren gehen können. Die Idee machte übrigens auch im Heilbronner Chorteam 2000 Schule. Der Chor strickte sich einen sage und schreibe zwölf Meter langen Liebeshandschuh, in dem jeweils eine Hand der 45 Sänger und Sängerinnen Unterschlupf findet. Der wahrscheinlich längste Handschuh der Welt hat beim Chorjubiläumskonzert im Oktober Premiere. (mut)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 22. März 2002

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    Klingendes Ehrenamt

    Irmgard Gehle, seit einem Jahr Vorsitzende des Chorteams 2000

    Gerissen hat sie sich um den Posten nicht. Aber als sie vor einem Jahr gefragt wurde, ob sie den überraschend frei gewordenen Abteilungsvorsitz des Chorteams 2000 im Liederkranz übernehmen würde, da nahm Irmgard Gehle aus innerer Überzeugungan. „Als Sängerin der ersten Stunde habe ich den Chor seit der Gründung aktiv begleitet. Ich hänge mit viel Herzblut an der Aufgabe“, sagt sie.

    Vor zehn Jahren war es Marion Dringenberg, die den Anstoß für die Chorgründung gab. Als junge Sängerin im Liederkranz Heilbronn überzeugte sie den Vorstand, dass eine Modernisierung des Chores nötig sei. Daraus entstand das Chorteam 2000 im Liederkranz. Mit Beatles-Songs statt „Ännchen von Tharau“, mit Spirituals, Musicalliedern und Jazz gewannen Gehle und eine Handvoll Mitstreiter mit viel Engagement junge Leute für die Chormusik. „Wir wollten aber nicht nur neue Töne, sondern auch eine zeitgemäße Darbietung“, erinnert sie sich.

    Die Lieder wurden daraufhin frei gesungen und mit effektvollen Choreografien verbunden. Keine steife Liederorgel, sondern flotte, unterhaltsame Show – das kam an und sorgte für Zulauf.

    Viele sind für das Gelingen der Auftritte verantwortlich wie Susanne Kirchert, die die Choreographie entwirft und Chorleiter Siegfried Liebl, der zugleich Dozent an der Musikhochschule Stuttgart ist.

    In diesem Jahr kommt auf Irmgard Gehle und ihre Kolleginnen und Kollegen noch ein Berg an Arbeit zu: Das zehnjährige Jubiläum steht an. Für das Jubiläumskonzert am 12. und 13. Oktober im Festsaal der Waldorfschule laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ein neues Repertoire muss zusammengestellt, ein neues Outfit entwickelt werden. Und das neben den anderen Aufgaben: Zozenten für die Stimmbildung zu verpflichten, für die Schulung von Rhythmik une mittels „Body Percussion“, für die körperliche Beweglichkeit der Chormitglieder zu sorgen.

    Die Vorbereitung von Chorwochenenden gehört ebenfalls zu den verwaltenden Aufgaben irmgard Gehles. „Mein Ziel ist es, dass im Chorteam eine gute Atmosphäre herrscht. Nur dann kann der Chor auch eine hohe gesangliche Leistung erbringen“, sagt sie. Die Arbeit und die Jubiläumsvorbereitung machen Irmgard Gehle so virl Freude, dass sie im März zur Wiederwahl bereit ist.

    Derzeit fehlen vor allem noch Männerstimmen. Die will der Chor anwerben. Wer Interesse hat, bei der „tollen Truppe“ mitzutun, kann sich unter der Nummer 07131 / 160162 melden oder einfach bei den wöchentlichen Proben bei Arkus in der Happelstraße 17, jeweils dienstags von 19 bis 21 Uhr, vorbeischauen. Helmut Müller

    Aus: „Heilbronner Stadtzeitung“ vom 21. Februar 2002

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    Musikbegeisterte Kinder tanzten, sangen und trommelten zum Thema „Afrika“ beim Sing-Workshop der „Rasselbande im Liederkranz Heilbronn“

    Kinder reisten in das ferne Land vom „König der Löwen“

      Die Kinder basteln beim Workshop der Liederkranz-Rasselbande ihre eigenen Trommeln aus Konservendosen. Da klettert man schon mal auf den Tisch, um sich die begehrte Filsgelb zu ergattern.
    (Foto: Ulrike Kugler / Heilbronner Stimme)

    Von Michaela Seifert

    Der Kreativität freien Lauf lassen. Das konnten die elf Jungen und Mädchen am Wochenende bei einem Sing-Workshop der „Rasselbande im Liederkranz“. Gemeinsam sangen sie afrikanische Lieder, tanzten zu deren Rhythmen und bastelten Trommeln.

    „Hakuna Matata diesen Spruch sag ich gern. Hakuna Matata gilt stets als modern.“ So beginnt das Lied der lustigen Kameraden Pumbaa und Timon aus dem Walt Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“. Das war auch der Titel des Sing-Workshops: „Hakuna Matata“, also „Mach dir keine Sorgen“. Und die machten sich die Kinder wirklich nicht. Im Gegensatz zu der Jugendleiterin des Heilbronner Liederkranzes Monika Kern-Brandt. „Leider ist die Rasselbande geschrumpft“, klagt sie. „Mit diesem Wochenende wollen wir nun neue Mitglieder gewinnen.“ Der Workshop machte Appetit auf mehr.

    Vergnügt rannten die Vier- bis Sechsjährigen durch das Atelier im Heilbronner Arkus in der Happelstraße. „Jetzt kommt mal alle her,“ rief die Musikpädagogin Anne-Katrin Styppa den kleinen Wilden zu. Diese kamen sofort und alle setzten sich im Kreis auf den Boden. Das Spiel „Wie komme ich nach Afrika“ konnte beginnen. Christian ging – begleitet von dem Gesang seiner Freunde – um sie herum. Immer am Ende der Strophe zog er einen nach dem anderen aus dem Kreis, bis schließlich alle Kinder Hand in Hand in Afrika gelandet sind. „Die afrikanischen Lieder sind gut wegen der Rhythmik und der Bewegung“, erklärte Monika Kern-Brandt das Thema des Wochenendes. Das wurde auch im nächsten Tanzspiel deutlich: Bei bestimmten Textstellen des Leides „Simama kaa“ mussten die Kinder rennen, hüpfen oder in die Hocke gehen. „Und was kommt jetzt?“, fragt Stella neugierig, nachdem das Spiel beendet war. „Jetzt basteln wir Trommeln“. Kaum hatte Anne-Katrin Styppa geantwortet bricht ein lautes Jubelgeschrei aus und die Jungs und Mädels setzten sich an einen großen Tisch.

    Bewaffnet mit Buntstiften, Schere und Klebeband machten sie sich eifrig ans Werk. Passend zu Afrika wurden Affen, Schlangen, Löwen und Wüsten auf das Papier gezaubert. „Das passt doch gar nicht zu Afrika“, ruft die siebenjährige Mira und zeigt auf das Bild von Christian. Dem ist das egal. Konzentriert zeichnet er an seinem „Monstertruck“, mit einem Vampir als Insasse, weiter. „Wo ist die Gelb?“, ertönt es gleichzeitig vom anderen Tischende. Die Filsgelb war heiß begehrt. Schließlich mache es damit mehr Spaß als mit den öden Holz- oder Wachsmalstiften. So kam es, dass Nico ein paar Minuten warten musste, bis er sein Wüstenbild vervollständigen konnte.

    Doch mit den bunten Bildern war die Arbeit noch nicht beendet. Jetzt war die Hilfe der beiden Frauen gefragt. Die kleinen Kunstwerke wurden um leere Konservendosen geklebt, und los ging's: Mit Holzstäben oder den Händen wurde getrommelt was das Zeug hält. Schließlich musste für die gestrige Show geübt werden. Da konnten die Eltern das Ergebnis des Workshops bewundern und sich von den afrikanischen Klängen ins Land von Pumbaa und Timon versetzen lassen.

    Info: Infos zur Rasselbande gibt es bei Monika Kern-Brandt unter Telefon 07131 / 645865.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 19. November 2001

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    Hupfnoten

    Heilbronner Musikbibliothek im K 3 verleiht ab sofort Chornoten – Umfangreiche Auswahl

    Angebot für die Chöre der Region

    Ab sofort bietet die Musikbibliothek im Theaterforum K 3 für die Chöre der Region einen neuen Service an: Die Chorleiterinnen und Chorleiter können dort zum einen ihre Konzertprogramme anhand einer umfangreichen Chornotensammlung zusammenstellen. Darüber hinaus werden zahlreiche Chorsätze bei Bedarf auch gleich in Chorstärke kostenfrei ausgeliehen.

    Möglich geworden ist dieses neue Angebot durch verschiedene Schenkungen. Hier ist zunächst der Liederkranz Heilbronn zu nennen, dessen gemischter Chor vor einiger Zeit seinen Singbetrieb eingestellt hat. Das Repertoire des Chores umfasste sowohl Volkslieder wie auch Kunstlieder für Männer-, Frauen- und gemischte Chöre; auch Werke für gemischte Chöre sind im Repertoire vorhanden.

    […] „Über diesen Notenservice für Chöre wird die Rolle der Musikbibliothek als Dienstleister für das regionale Musikleben weiter gestärkt“, ist sich die Leiterin der Musikbibliothek Anne Grimmer sicher. Wer sich über das neue Angebot informieren will, kann dies während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek im Theaterforum K 3 (Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 15 Uhr) oder telefonisch unter 07131/56-2667 tun. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. November 2001

    Stadtbibliothek Heilbronn

    Jetzt auch Chornoten-Verleih

    Ab sofort bietet die Musikbibliothek im Theaterforum K3 für die Chöre der Region einen neuen Service an: Die Chorleiterinnen und Chorleiter können dort zum einen ihre Konzertprogramme anhand einer umfangreichen Chornotensammlung zusammenstellen. Darüber hinaus werden zahlreiche Chorsätze bei Bedarf gleich in Chorstärke kostenfrei ausgeliehen. Möglich geworden ist dieses neue Angebot durch verschiedene Schenkungen. Hier ist zunächst der Liederkranz Heilbronn e. V. zu nennen, dessen gemischter Chor vor einiger Zeit seinen Singbetrieb eingestellt hat. Das Repertoire des Chores umfasste sowohl Volkslieder wie auch Kunstlieder für Männer-, Frauen- und gemischte Chöre; auch größere Werke für gemischte Chöre sind dabei. Diese Noten können nun ausgeliehen werden. shn

    Aus: „Neckar Express“ vom 21. November 2001

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    Hupfnoten

    Spenden sammeln mit Strauß von Melodien

    Chorteam 2000 des Liederkranzes singt zu Gunsten der Heilbronner Arbeit-, Kultur- und Selbsthilfe-GmbH

    Foto
    Foto: Heilbronner Stimme
        

    Von Hagen Stegmüller

    Mit einem Benefiz-Konzert des Liederkranzes und einem Aktionswochenende hat die Heilbronner Arbeits-, Kultur- und Selbsthilfe-GmbH (Arkus) auf sich aufmerksam gemacht.

    Seit drei Jahren sammelt der soziale Dienstleister in der Heilbronner Happelstraße mit einer musikalisch-kulinarischen Weltreise Spenden. "Wir erhalten keine öffentlichen Gelder", sagte die neue Geschäftsführerin Birgitt Wölbing, "da müssen wir uns eben etwas anderes einfallen lassen."

    Etwa 120 Musikliebhaber kamen am Samstagabend, um der abwechslungsreichen Darbietung des Heilbronner Liederkranzes zu lauschen.

    Dessen Chorteam 2000 verband Klassik, Rock und Pop zu einem bunten Strauß an Melodien.

    Stücke wie "Champs Elysées", "Bohemian Rhapsody", "Puttin' on the Ritz" oder Abbas "Thank your for the music" sorgten beim Publikum für beste Unterhaltung. Am Piano gab Chorleiter Siegfried Liebl den Ton an.

    Und Solistin Tanja Wallner bereitete mit ihrer glockenklaren Stimme einen weiteren akustischen Genuss. Weil das Chorteam 2000 in den Räumen der Arkus proben darf, wollen sich die Künstler auf diese Weise erkenntlich zeigen. "Deshalb müssen sie auch keine Miete zahlen ", scherzte Wölbing.

    Am Samstag und Sonntag hatte Joachim Honecker im Arkus-Gebäude, zu dem auch das Café-Restaurant "Oase" gehört, die Besucher mit Tipps zur gesunden Ernährung versorgt.

    Außerdem erfuhren die Gäste im täglich geöffneten Arkus-Naturkostladen, was es mit Begriffen wie "Bio" oder "Demeter" auf sich hat. Für Kinder gab es einen Malwettbewerb und Schminken.

    Gezeigt wurde den Jüngsten auch zwei Stunden lang, wie man Haarbänder flechtet.

    Die Heilbronner Arkus, eine Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, setzt sich für etwa 150 Langzeitarbeitslose ein.

    Diese sollen in Kursen, Seminaren und Ausbildungsgängen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Das Arkus-Motto laut Geschäftsführerin Wölbing: "Hilfe zur Selbsthilfe."

    Nicht wenige der 120 Zuhörer lauschten beim Benefizkonzert der Heilbronner Arkus-GmbH voller Ehrfurcht, mit welcher Brillianz das Chorteam 2000 des Heilbronner Liederkranzes klassische und moderne Stücke umsetzte. Übertriebener Respekt ist laut der Vorsitzenden Irmgard Gehle aber fehl am Platz. „Wir suchen noch Mitglieder. Wie wär's mit Ihnen?“, fragte Gehle, und die kleinlaute Absage („Wenn ich singe, bitten mich alle Leute, schnell wieder aufzuhören“) ließ sie nicht gelten: „Das sehen wir dann.“ Geprobt wird jeden Dienstag von 19 bis 21 Uhr in den Arkus-Räumen in der Heilbronner Happelstraße 17. Info-Telefon 07131/16 01 62 oder www.chorteam2000.de (has)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 03. November 2001

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 29. Oktober 2001

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    Hupfnoten

    Chorteam 2000 stiftet seine Gage

    Singen und den Kiliansturm retten

    Das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn tut etwas für den Erhalt des Kiliansturms. Der Chor tritt zur Feier der Stadtbahneröffnung am Samstag, 21. Juli, 11 Uhr, am K 3 auf und stiftet sein Honorar zum Erhalt des Wahrzeichens der Stadt. „Heilbronn braucht Wohlfühlorte“, sagt Irmgard Gehle, Vorsitzende des Chorteams 2000. „Plätze, an denen man gerne oder mit Gästen verweilt. Der Heilbronner Kiliansturm ist ein wichtiger zentraler Punkt, den es unbedingt zu erhalten gilt.“ Der Chor unter der Leitung von Siegfried Liebl verspricht, am Samstag einige „flotte Stücke“ zu singen. (red)

    Bildunterschrift: Singen für den Kiliansturm: Das Chorteam 2000 im Heilbronner Liederkranz stiftet sein Honorar zum Erhalt des Wahrzeichens der Stadt.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 20. Juli 2001

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    Hupfnoten

    Liederkranz-Chorteam

    Zur 146. Jahreshauptversammlung des Liederkranz Heilbronn lud die geschäftsführende Vorsitzende, Heike May, ins Arkus. Für das Chorteam 2000 berichtete die stellvertretende Abteilungsvorsitzende Angelika Weinand von zahlreichen Auftritten, die der Chor unter anderem mit Promenadenkonzert, Chöre in Concert und Swinging 2000 in Heilbronn absolviert hatte.

    Der Chorleiter des Chorteam 2000, Siegfried Liebl, lobte das durch die harte Arbeit erreichte professionelle Niveau und wagte einen optimistischen Ausblick auf das bevorstehende Jubiläumsjahr 2002, in dem das zehnjährige Bestehen des Chores gefeiert wird.

    Für die „Rasselbande“ gestaltete sich das vergangene Jahr weniger positiv, da die Proben wegen der auseinander klaffenden Altersstruktur immer schwieriger wurden und Claus Hirt aus beruflichen Gründen die Chorleitung nicht weiter ausüben konnte. Im Anschluss an die Jahresberichte erfolgte die einstimmige Entlastung des gesamten Vorstandes sowie die Wahl der neu zu besetzenden Vorstandsposten. In ihrem Amt bestätigt wurden der Finanzverwalter Georg Weinand und die Geschäftsführende Vorsitzende Heike May. Neu gewählt wurde die Jugendleiterin Monika Kern-Brandt, die dieses Amt seit September vergangenen Jahres kommissarisch ausübte. Als Vertreterin der Fördermitglieder konnte die in der Vorstandsarbeit des Liederkranz sehr erfahrene Inge Meyer gewonnen werden.

    Auch auf bevorstehende Vereinsveranstaltungen wie zum Beispiel das Liederkranz-Famlilienfest am 17. Juni auf dem Gaffenberg wurde ausgeblickt. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 05. April 2001

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    Liederkranz schwelgte in amerikanischen Erinnerungen

    Publikum war vom Konzert im Stadtgarten begeistert.

    Schwäbisch Gmünd (kas) […] hatte der Liederkranz sein Konzert am Samstag Abend im Stadtgarten unter das Motto „Back from the USA“ gestellt. […] Ganz in amerikanischen Erinnerungen schwelgend war die Bühne dekoriert: Mit Freiheitsstatue und einer Wolkenkratzer-Silhouette im Hintergrund. Und natürlich auch der Gesang des Männerchores und seiner singenden Gäste, des Chorteams 2000 aus Heilbronn, das unter seinem Dirigenten Siegfried Liebl am Klavier allen gefiel und mit großem Beifall bedacht wurde. […]

    Großen Beifall erhielt auch das Chorteam aus Heilbronn. Es präsentierte sich – prächtig in wallendes Blau gewandet – als exzellente Gospel-Singers und – wiederum entsprechend ausstaffiert – mit &0132;Somewhere over the rainbow&0147; oder „Swinging Menuett“, Evergreens und einem Csardas. Und nicht nur ihr Gesang war schön, sondern auch ihre Stepeinlage gekonnt. […]

    Viel Beifall der überaus vielen Zuschauer zollten dem Liederkranz Straßdorf Respekt für einen bunten harmonischen Farbtupfer im Gmünder Musikleben.

    Aus: „Rems-Zeitung“ vom 20. November 2000

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    Das Konzept ist aufgegangen: Ein Konzert des Chorteams 2000 in der Waldorfschule Heilbronn mit modernem Repertoire, das Laune macht

    Baumwollfelder der Südstaaten und die Lichter New Yorks

    Von Stefan Schaal

    Das Schlagzeug swingt, was das Zeug hält. Wohlig knurrt der Kontrabass. Und der Mann am Klavier entlockt seinem Instrument perlende Klänge. In blaue Roben gehüllt, steht der Chor auf der Bühne der Sontheimer Waldorfschule. „Wade in the water“, mitreißend wird der Negrospiritual interpretiert.

    Am Wochenende lud das Heilbronner Chorteam 2000 zu einem Ausflug in die Welt der leichten Muse ein. Unter dem Motto „Swinging 2000“ wurde ein modernes Repertoire geboten, das mit dem üblichen Gesangsvereins-Liedgut wenig gemein hat. Statt Friedrich Silcher und Motetten Gospel, Jazz und Musical. Eine eigens engagierte dreiköpfige Band begleitete den Chor. Die Baumwollfelder der Südstaaten und die Lichter des Broadway markieren wichtige Stationen der Reise in die Unterhaltungsmusik.

    Aber auch an den Ufern des Plattensees wird Halt gemacht. Gekleidet in der farbenfrohen ungarischen Nationaltracht, besingt man mit Franz Léhars „Csardas“ das „süße Land der Muttersprache“. Ein Glanzpunkt im Programm sind vier Lieder aus „Die Schöne und das Biest“, aufwendig inszeniert.

    Doch nicht immer kann das Chorteam 200 seinem hohen Anspruch gerecht werden: Bei „Bohemian Rhapsody“ von Queen hat man die Latte eindeutig zu hoch gehängt, was auch am Vorbild liegt. Gegenüber einem Freddy Mercury sieht die Solistin des Stückes mit ihrer mädchenhaften Stimme einfach blass aus. Auch geht die parodistische Seite von „Bohemian Rhapsody“ verloren. Völlig ironiefrei interpretiert wirkt es pathetisch. Ganz anders dagegen „Puttin’ on the Ritz“. Die witzige, präzise und lebendige Darbietung wird vom Publikum zu Recht mit begeistertem Applaus honoriert.

    Mit dem Saxophonisten Egon Haag hat sich das Chorteam 2000 einen Stargast eingeladen. Das ehemalige Mitglied der Max-Greger-Bigband bietet gleich nach der Pause Jazz-Standards von Benny Goodman bis Stan Getz. Hier ist ein Profi am Werk, der Titel wie „Take Five“ zum Hörgenuss macht.

    Das Chorteam 2000 wurde vor acht Jahren als Ableger des Heilbronner Liederkranz e.V. gegründet. Dieser hatte Nachwuchsprobleme, wie alle Gesangsvereine. Der neue Chor sollte jüngere Menschen ansprechen, denen die herkömmliche Chorliteratur nicht zusagte. Man setzte auf zeitgemäße flotte Stücke, auf Musicals, Pop und Jazz.

    Ein Konzept, das aufging: Heute besteht das Chorteam 2000 aus knapp 50 Sängerinnen und Sängern. Alle zwei Jahre veranstaltet der Chor ein richtig großes Konzert – ein Höhepunkt im Vereinsleben, auf den lange und mit viel Engagement hingearbeitet wird.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 30. Oktober 2000

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    Arbeitsintensives Probenwochenende in Tübingen

    Das Chorteam 2000 poweret fürs Konzert

    „Swinging 2000“ kann man nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Für das geoße Konzert am Wochenende 28. und 29. Oktober in der Heilbronner Waldorfschule muss das Chorteam 2000 ganz schön powern. Zuletzt auf einem Chorwochenende in Tübingen.

    Die Jugendherberge in der Studentenstadt hatte sich das Chorteam 2000 vom Liederkranz Heilbronn für die Probentage ausgeguckt, ein ideales Ambiente für Gesang und Tanz vom Freitagabend bis Sonntagmittag.

    Nach zweistündigem „Einsingen“ am Freitag wollten die Sängerinnen und Sänger eigentlich in das Bistro der Juhe abtauchen, doch das Dämmerlicht und die HIP-HOP-Klänge vergraulten sie. Bei Gitarrenklängen und „Oldies but Goodies“ war's den Heilbronnern wohler.

    Samstags in aller Frühe gab's „Cole Porter“ und „Die Schöne und das Biest“, Gesang und Choreographie mussten einstudiert werden, bis wirklich alles saß. Chorleiter Siegfried Liebl ermunterte seine Leute: „Ihr müsst über die Hürde springen wie eine Gazelle, nicht wie ein Bär.“

    Ganz nebenbei erkundete das Team, das heißt zuerst die Frauen, die Männer mussten noch „nachsitzen“, später dann alle gemeinsam, Tübingen. Ein Abstecher in die Studentenkneipe Marquardtei durfte da natürlich nicht fehlen.

    In der Jugendherberge ging dann alles wie gehabt weiter: singen, tanzen, üben. Und weil am Ende alles „sehr gut drin war“, ließ das Chorteam die Tübinger Probentage bei strahlendem Herbstsonnenschein auf der Neckarterrasse der Jugendherberge das gelungene Chorwochenende ausklingen.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 04. Oktober 2000

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    Ein Konzert vom Feinsten

    Chöre in Concert 2000

    Konzertfoto
      Das Chorteam 2000 setzte sich bei „Puttin' on the riz“ tänzerisch in Szene!
     

    Eine überaus gelungene Veranstaltung war das vom Chorteam 2000 veranstaltete Konzert am 17. Juni in der Horkheimer Stauwehrhalle. Der Auftritt des MSG-Jazzchors ließ schon zu Beginn des Konzerts den Funken auf die nahezu 400 Zuhörer überspringen. Besonders fielen dabei die beiden hervorragenden Solostimmen auf. Auch Harmony on Air zeigte mit seinem Programm eine harmonische Einheit, und mit afrikanischen Sings wußte der Chor des TSV Sontheim, Arcobaleno, zu gefallen.

    Einen Auftritt der etwas anderen Art bot das Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn e.V. unter Leitung von Sigi Liebl durch sein mit tänzerischen Elementen und Kostümen untermaltes, flottes Programm.

    Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Canto Bello, den „Jungen Stimmen des Schwäbischen Sängerbundes“ aus Ulm unter Leitung von Prof. Wilfried Maier, die Gesang der Spitzenklasse boten und damit einen wunderschönen Konzertabend abrundeten. Durch das Stück „Thank you for the music“, von allen Chorsängerinnen zu Abschluß gesungen, wurde die gemeinsame Liebe zur Musik, eben das, was alle Mitwirkenden an diesem Abend miteinander verband, noch einmal ausgelebt und vom Publikum ebenfalls mit viel Beifall belohnt.

    Schade, daß die Konkurrenz aus schönem Badewetter und dem EM-Spiel Deutschland-England so stark war – die Veranstaltung hätte mehr Zuhörer verdient gehabt!

    Das Chorteam 2000 setzte sich bei „Puttin' on the riz“ tänzerisch in Szene!

    Aus: „IBE“ (Infos - Berichte - Termine des Sängergau Heilbronn 1884 e.V.), Ausgabe August/September 2000

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    Gut besuchte Winterfeier des Liederkranzes Heilbronn

    Bunte Feier mit Musik, Quiz und viel Tanz

    Ein bunt gemischtes Programm erwartete die zahlreichen Besucher der Winterfeier des Liederkranzes Heilbronn im Restaurant Trappensee. Zum Auftakt des Abends begeisterte der Kinderchor „Rasselbande“ mit dem von ihrem Chorleiter Claus A. Hirt getexteten und vertonten „Kehrwochen-Song“.

    Dann ehrte Präsidentin Gabriele Bachmayer für 25-jährige Mitgliedschaft Ingeborg Häsler, die mit der goldenen Liederkranz-Nadel ausgezeichnet wurde. Anschließend gab das Chorteam 2000 eine kurze Kostprobe seines umfangreichen Repertoires. Mit den Stücken „Adiemus“, „Hello Django“ und „Lollipop“, Stücke mit choreographischen Einlagen, stellte der Chor sein Können unter Beweis.

    Die Show mit Showmaster Wim Thoelke alias Rolf-Dieter Walz ließ die in drei Mannschaften eingeteilten Besucher mit Fragen rund um Musik, Kultur und Menschen in Wettstreit treten. Auftritte von Stars und Sternchen aus Showgeschäft und Politik wie Heine (Dietmar Schröer), Joschka Fischer (Waldemar West) und den Andrew Sisters (Karin Brück, Irmgard Gehle, Marie-Luise Kopp) gehörten zu den Glanzpunkten des Show-Quiz.

    Im Anschluss daran tanzte das Publikum zu den Melodien von Chorteam-Chorleiter Siegfried Liebl mit Band. (red)

    Bildunterschrift: Nur einer der Höhepunkte bei der Winterfeier des Heilbronner Liederkranzes: Der Kinderchor „Rasselbande“ sang für die Winterfeier-Besucher den Kehrwochen-Song.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 25. Januar 2000

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    Für die Wohnungslosenhilfe

    900 Mark vom Benefizkonzert

    Der Liederkranz Heilbronn veranstaltete in der St. Augustinus-Kirche Anfang Dezember ein Benefiz-Weihnachtskonzert. Für die Aktion Menschen in Not unserer Zeitung kamen 900 Mark zusammen. Den Konzerterlös überreichte jetzt die Präsidentin des Vereins, Gabriele Bachmayer, der Aufbaugilde. Das Geld soll für die Wohnungslosenhilfe der Hilfsorganisation verwendet werden.

    Gunter Einsiedler, Pförtner bei der Notübernachtungsstätte der Aufbaugilde in der Heilbronner Wachsstraße, und Uwe Lucht, Geschäftsleiter Sozialplanung und stellvertretender Geschäftsführer der Aufbaugilde, namen den Scheck entgegen.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 07. Januar 2000

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    Liederkranz-Weihnachten

    Das Weihnachts-Benefizkonzert des Liederkranz Heilbronn fand in der gut gefüllten St.-Augustinus-Kirche statt. Mit „Wish you a merry christmas“, „Jingle Bells“ und „Weihnachtsbäckerei“ eröffnete der Nachwuchs des Liederkranz Heilbronn, die „Rasselbande“, unter seinem Chorleiter Claus A. Hirt das Konzert. Schwungvoll und mit vielen rhythmischen Zutaten sang sich die Rasselbande in die Herzen der Zuhörer. Mit einer Mischung aus klassischen („Kyrie“) und modernen Weihnachtsliedern („Christmas bells are ringing“, „Kleiner Trommlerjunge“) erfreute das Chorteam 2000 unter Leiter Siegfried Liebl das Publikum, das das Chorteam ohne Zugabe („Hail holy queen“) nicht gehen ließ. Auch die Bläsergruppe „Heilix Blechle“ und die Sopranistin Jutta Mesch erhielten regen Beifall. Die Einnahmen werden der Aufbaugilde zur Verfügung gestellt.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. Dezember 1999

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    Erfrischendes Benefizkonzert des jungen Chorteam 2000 im Arkus Heilbronn

    Alle Nummern optisch bereichert

    Von Traudl Stocker

    „Wenn Sie in einem Chor singen, verbreiten Sie Lächeln und gute Laune“, empfahl Chorleiter Siegfried Liebl beim Abschluss des Benefizkonzerts zu Gunsten vorwiegend arbeitsloser Frauen im Arkus Heilbronn. Sein Konzept bewährt sich gut, nimmt man das gelöste Singen, die synchrone Choreographie und Guppen-Harmonie des jungen Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn zum Vorbild.

    „Dreams of Broadway“ hieß das unterhaltsame Programm, das zeitlos beliebte Melodien bot. „Du-dum, schuwi-du-wa“ von Show-Gestik begleitet, leitete zu spritzig gesungenen Filmmelodien einer Marika Rökk, Heinz Rühmann und Willy Fritsch über, dem englischsprachige Titel folgten. Aber jede Nummer, ohnehin kultiviert und stimmverschmelzend gesungen, wurde auch optisch bereichert. Sei es in „One“ aus „Chorus Line“ mit übereinstimmendem Bewegungsablauf der vier Paare oder die unzählig aufsteigenden Seifenblasen als Symbol fragiler Existenz im „Titanic“-Song oder die bläulichen Lichteffekte und kalkweiß auftauchenden Masken im Medley aus „Phantom of the Opera“.

    Liebl steigerte darin seinen Klavierpart zu Dramatik. Im nächsten Solo „Wenn ich einmal reich wär“ aus „Anatevka“ vermittelte er plausiebel Tevjes Sehnsucht. Sehnsucht steckte auch in „Somewhere over the Rainbow“. Darin gefiel Beate Rampf-Prägs Sopran-Solo.

    Die Titel „Schau nicht verliebt auf mich“, „Wundervoll ist dieser Morgen“, „Kutscherlied“, alles aus „Oklahoma“ bewiesen wiederum den choreographischen Ideenreichtum des Chores. Stets setzte er zum notenfreien Gesang auf optische Wirkung. Eine aufreizende Sexy-Nummer der vorderen Damen-Reihe war „Big Spender“, aber auch im heißblütig gespielten „America“-Song aus „West Side Story“ brodelte die Erotik, ergänzt durch Marie-Luise Kopps klares Solo.

    „Jet-Song“ und „Cool“, von acht Sängern fingerschnippend vorgetragen, vermittelte amerikanische Gang-Mentalität. Die großeÜberraschung war Tanja Wallner. Ihr makelloses Sopransolo „I feel pretty“ wünschte man sich als Zugabe. Statt dessen gab es „Hail holy Queen“ aus „Sister Act“.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. November 1999

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    Notenblatt? Stocksteifes Singen? Dirigent? – Das Chorteam 2000 bringt Schwung auf die Bühne

    Der auf dem Tisch tanzt, singt Tenor

    Von Petra Kromer

    Das Besondere am Chorteam 2000: Beim Konzert hat keiner ein Notenblatt in der Hand. Und die 40 bis 50 Sängerinnen und Sänger sind auf der Bühne immer in Bewegung. Ob sich wohl deswegen so wenig Männer in diesen Chor wagen?

    „Männer sind schwer zum Singen zu bringen.“ Das sagt eine, die es wissen muss. Marion Dringenberg, die Initiatorin des Chorteams 2000 im Liederkranz Heilbronn, ist seit Gründung der Gemeinschaft 1992 auf Männerstimmenfang. Sie verteilte Handzettel und klebte Plakate. Sogar im Bus scheute sie nicht davor zurück, Männer anzusprechen. Auf stimmsichere Tenöre, Bässe und Baritone hat sie's abgesehen.

    Auf einen Fang ist sie besonders stolz: auf Notariatsassessor Christian Bachmayer. Der tanzte beim Gaffenbergfestival ausgelassen auf dem Tisch, als Marion Dringenberg ihn antippte: „Du wärst der richtige … für unseren Chor!“ Jetzt eilt der 31-jährige Tenor jeden Dienstagabend noch bürofein mit Weste und Krawatte dorthin, wo die Musik spielt: zum Chorteam 2000. Den Sport hat er zurückgeschraubt. „Singfest ist er“, lobt Karin Brück, Vorsitzende des Chorteams 2000.

    Rolf-Dieter Walz war nicht so entschlussfreudig. Er gesteht: „Anfangs bin ich fremdgegangen“. Er war auf Schnuppertour in verschiedenen Chören. Zurzeit ist der Lkw-fahrende Sozialpädagoge dem Chorteam 2000 treu. Warum seine Geschlechtsgenossen so chorscheu sind, versteht der kräftige Mann. „Ich musste mich auch dazu durchringen, mich beim Singen frei zu bewegen.“

    Bei manchen war's aber Liebe auf den ersten Ton. Geheiratet haben sie, vier Chorkinder gibt es auch schon. Und von denen singteines inzwischen in der „Rasselbande“, ist also echter Nachwuchs im Nachwuchschor.

    Das Repertoire des Chorteams 2000 geht mit der Zeit. Genau das macht seine Anziehungskraft aus. Beim Auftritt mit dem Titel „Dreams of Broadway“ präsentiert die vitale Singgemeinschaft Melodien des „Oklahoma-Medleys“, Songs aus der „West-Side-Story“ und aus dem „Phantom der Oper“. Wer bei den „Dreams of Boradway“ mitträumen will, kann das beim Konzert am Samstag, 13. November, im „Arkus“ in der Happelstraße.

    Im nächsten Jahr wollen die Sänger ihrem Namen alle Ehre machen. Karin Brück schwebt ein musikalischer Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte vor. Und Chorleiter Siegfried Liebl, Gymnasiallehrer und Dozent an der Musikhochschule Stuttgart für schulpraktisches Klavierspiel, wird's schon richten. Ein wichtiger Termin steht bereits fest: Im Juni 2000 stellt das Chorteam in Horkheim in der Stauwehrhalle „Chöre 2000 in Concert“ vor.

    Bildunterschrift: Chorleiter Siegfried Liebl motiviert das Chorteam 2000 gut. Bei Konzerten spart er sich das Dirigieren, denn seine Truppe hat musikalischen Schwung ohne Taktstock.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 02. Oktober 1999

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    Konzertabend in der Oedheimer Kochana — Gastgeber Kolpingchor hatte das Chorteam 2000 aus Heilbronn zu Gast

    Chormusik ist nicht immer gleich Chormusik

    Von Ulrike Plapp-Schirmer

    Ein ganz besonderes Chorkonzert hat das Publikum am Wochenende in der ausverkauften Kochana erlebt. Das Programm schlug den Bogen vom klassischen Männergesang über Spirituals, Musicalsongs und modernen Pop bis hin zum Auftritt des Heilbronner Chorteams 2000 mit seiner zukunftsweisenden Art, ein Lied vorzutragen.

    Wie vielseitig Chormusik heute sein kann, wie viele unterschiedliche Interessen in den unterschiedlichsten Chören zu ihrem Recht kommen können – das hat das Konzert in der Oedheimer Kochana eindrucksvoll gezeigt. Von Langeweile keine Spur. Dafür Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen, die ihre Zuschauer bisweilen in Staunen versetzten. Nicht zuletzt mit ihren herausragenden Chorleitern: Der begeisterungsfähige Reiner Maier arbeitet mit dem Oedheimer Kolpingchor, dem Frauenchor und dem Chorus Linus; der quirlige Claus Hirth hält den Kinderchor im Liederkranz Heilbronn, die „Rasselbande“, musikalisch zusammen und Siegfried Liebl, Kopf des Chorteams 2000, begeisterte auch als kreativer Klavierbegleiter.

    […] Ganz anders, die vor sieben Monaten gegründete „Rasselbande“ mit ihrem vier Lieder umfassenden Repertoire. Die Kinder zwischen fünf und dreizehn Jahren sangen sich in die Herzen des Publikums nicht nur, weil sie Kinder sind. Sie sind vielmehr die Chorsängerinnen und -sänger von morgen. Ihr Auftritt war heiter und beschwingt, mit Melodien aus Disney-Filmen verbreiteten sie gute Laune und bekamen dafür einen Riesenapplaus.

    […] Ein echter Höhepunkt des Abends war schließlich der Auftritt des Chorteams 2000. Keiner der Männer und Frauen hatte ein Notenblatt in der Hand. Keiner der Sänger blieb während des Auftritts auf ein- und demselben Platz stehen. Bei der Lied-Präsentation sind Arme und Beine, Kostüme und bisweilen zwei unechte Pferdchen mit im Spiel.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 27. April 1999

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    Traditionsverein Liederkranz Heilbronn führt seine 144. Jahreshauptversammlung durch

    Hoffnungsschimmer ist berechtigt

    Die Welt des Liederkranz Heilbronn ist in Ordnung. Bei der Jahreshauptversammlung im Haus des Handwerks zogen die einzelnen Abteilungen durchweg eine erfreuliche Bilanz.

    Das Chorteam 2000 hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 20 Auftritte absolviert, so die Vorsitzende des Chors, Karin Brück. Zu diesen Veranstaltungen Zählen Benefizauftritte und Galas, selbst ein Fernsehauftritt war dabei. Der Erfolg spiegelt sich laut Kassenwart Georg Weinand in einem positiven Saldo am Jahresende wider. In eine vielversprechende Zukunft blickt Dirigent Siegfried Liebl. Der Chor habe durch die harte Arbeit im letzten Jahr ein gutes professionelles Niveau erreicht, auf dem man weiter aufbauen könne, so Liebl.

    Seit kurzem gehört zu dem Traditionsverein auch ein Kinderchor, die Rasselbande. Die 14 kleinen Mitglieder hatten unter der Leitung von Claus Hirt im ersten Jahr ihres Bestehens drei Auftritte und auch für 1999 sieht der Terminkalender einige anspruchsvolle Veranstaltungen vor. Das angestrebte Repretoire mit Disney-Melodien und afrikanischer Musik soll den Kinderchor künftig noch weiter wachsen lassen.

    Neu ins Amt gewählt wurde die Geschäftsführende Vorsitzende, Heike May. In ihrem Amt bestätigt wurden der Kassenwart, Georg Weinand, ebenso wie Alfred Wüst, der seinen Posten als Vertreter der passiven Mitglieder zwei weitere Jahre ausüben wird. Als Kassenprüfer wurden Inge Meyer und Beate Rampf-Präg bestellt.

    Aufgrund seiner langjährigen Verdienste um den Liederkranz Heilbronn wurde Erwin Grübele zum neuen Ehrenpräsidenten bestimmt, er war an der Gründung des Chorteams 2000 beteiligt. Die Präsidentin Gabriele Bachmayer betonte zudem seinen positiven Einfluß auf die Entwicklung des Vereins. (suk)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 09. April 1999

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    Volles Haus und tosender Beifall beim Konzert des Heilbronner „Chorteam 2000“ in der Weinsberger Baukelter

    Musikalisch vom Broadway bis nach Afrika

    Von Karin Freudenberger

    „Dreams of Broadway“ versprach das Heilbronner „Chorteam 2000“ für seinen Auftritt in der Weinsberger Baukelter. Doch das erwies sich ganz schnell als maßlos untertrieben. Träumen durfte das Publikum nicht nur von Erfolgsmusicals. Die Palette reichte über deutsche Evergreens und den Titanic-Ohrwurm bis zum afrikanischen Ethnopop. Und das alles in einer perfekten Show, die neben akkuraten Chorsätzen auch Tänze, Schauspieleinlagen und vor allem virtuose Begleitung am Flügel durch Chorleiter Siegfried Liebl enthielt.

    Den Konzertauftakt bestritt der Nachwuchs des Chorteams, die vor einem halben Jahr gegründete „Rasselbande“, mit Dirigent Claus Hirt. Singend, tanzend, pfeifend und mit den Fingern schnipsend überzeugten die Kleinen mit dem Slogan „Seh'n wir auch aus wie kleine Strolche, sind wir doch nicht immer solche“.

    Beim anschließenden Ausflug des Chorteams in die Welt der Evergreens mit Melodien wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Heimat, deine Sterne“ kamen Erinnerungen an glanzvolle UFA-Zeiten auf. Als „unsere Antwort auf die 0190-Telefonnummern“ apostrophierte Siegfried Liebl das freche „Big Spender“. Dabei war's eigentlich sogar noch mehr. Der Gesang live, die Girls echt und das finale Küßchen für den Pianisten kam aus Begeisterung.

    Unterschiedliche Seiten zogen die Sänger bei ihren Musical-Interpretationen auf. Comedy mit Cowboys, wiehernden Steckenpferdchen und Wanderbäumen begleitete die Wild-West-Melodien aus Oklahoma. Dramatisch und mystisch gestaltete man die Huldigung ans „Phantom der Oper“. Und als perfekte Straßengang präsentierte sich das Ensemble schließlich im fulminanten Höhepunkt der West Side Story. Hier konnte auch Solistin Jutta Mesch nochmals alle Register ihres Könnens ziehen. Als weitere Solisten aus dem Chor wußten Hans-Jörg Banaj und Georg Weinand zu gefallen.

    Mit einer Zugabe musikalisch inszenierter Lebensfreude, dem afrikanischen Ethnopop „Alane“ klang ein Konzert vor ausverkauften Hause aus, von dem das Publikum gerne mehr hören würde.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 22. März 1999

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    Winterfeier beim Liederkranz Heilbronn – Buntes Programm

    Könner sind am Werk

    Ein bunt gemischtes Programm erwartete die nicht allzu zahlreichen Besucher der Winterfeier des Liederkranzes Heilbronn im Haus des Handwerks.

    Zum Auftakt wirbelte der neu gegründete Kinderchor, die Rasselbande, mit einem flotten Medley aus Disney-Melodien über die Bühne. Sie bot eine rhythmisch mitreißende Tanzeinlage, die die Zuschauer – trotz der recht kalten Atmosphäre des Meistersaales – begeisterte. In bunter Reihenfolge folgten zwei Melodien auf der Mundharmonika von dem über 90jährigen Axel Sproesser, eine kleine Klaviereinlage von Jan-Henrik Schwarzer, ein lustiger Sketch der Kinderchormitglieder Melanie Popp und Charlotte Präg sowie eine pfiffige Steptanznummer von Irmgard Gehle und Mitgliedern des Chorteams.

    Die Ehrungen, vorgenommen von der Vereinspräsidentin und Gauvorsitzenden Gabriele Bachmayer, galten den langjährigen Mitgliedern Helmut Götz, Fritz Lautenschläger und Theo Nill für 50jährige Mitgliedschaft sowie Friedrich Grobshäuser und Ernst Leinberger für 25jährige Mitgliedschaft. Sie dankte den Herren für ihre langjährige Treue zum Verein und drückte ihre Hoffnung aus, daß diese noch lange bestehen möge.

    Der aktive Chor des Liederkranzes, das Chorteam 2000, bot anschließend mit dem Song „I can't give you anything but love“, dem Gospel „It's a me“ und dem afrikanischen Kanon „Elah“ eine kurze Probe seines in vielen Auftritten erprobten Könnens. Höhepunkt des Programms war der Auftritt von Hans-Joerg Banaj mit seinen witzig dargebotenen Liedern aus den 20er und 30er Jahren. Professionell und mit viel Pfiff begeisterte er alle Zuschauer. Perfekt begleitet wurde er am Klavier von Alejandro Graziani, der auch die Überraschungsgäste des Abdends mitgebracht hatte. Die argentinischen Sängerinnen Adriana Alba und Gladys Martino erfreuten durch ihre Soli ebenso, wie durch ein Duett, das zu aller Überraschung von Hans-Joerg Banaj im Falsett perfekt begleitet wurde.

    Der Abend klang aus mit dem Chorteam Rap, dargeboten von Barbara Majer und Karin Brück.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 22. Januar 1999

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    Beim vierten Benefizkonzert in der Neckarsulmer Ballei zugunsten der HSt-Aktion gab es keine freien Plätze mehr – 200 Mitwirkende verzichten auf Gage

    Leichtfüßiger Tanz und Titanic-Song für Menschen in Not

    Von Traudl Stocker

    Vom Publikum förmlich überrannt wurde das vierte Benefizkonzert zugunsten der HSt-Aktion „Menschen in Not“ in der Neckarsulmer Ballei. Es gab keine Karten, geschweige denn freie Plätze mehr. Über 200 Mitwirkende verzichteten auf ihre Gage, und Moderator Alfons Ehrenfried führte witzig durch das vielseitige Programm.

    […] Das musicalgeeignete „Chorteam 2000“ vom Liederkranz Heilbronn (Leitung: Siegfried Liebl) bot elastischen Pianogesang und Singkultur auf hohem Niveau. […]

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 11. Januar 1999

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    Liederkranz-Weihnachtskonzert

    Viel Applaus für die Rasselbande

    Das Weihnachts-Benefiz-Konzert des Liederkranz Heilbronn fand in der gut gefüllten St.-Augustinus-Kirche statt. Mit einer Mischung aus klassischen und modernen Melodien erfreute das Chorteam 2000 die Zuhörer. Besonderen Anklang fanden die modernen Weihnachtslieder, deren musikalische Gestaltung das Chorteam 2000 mühelos meisterte. Die Sopranistin Jutta Mesch erhielt für ihre Soli regen Beifall. Ebenso die Bläsergruppe „Heilix Blechle“, die mit ihrer Version von „Winter Wonderland“ die Kirche zum Swingen brachte.

    Den größten Applaus erhielten die Kleinsten. Die Rasselbande, der neue Kinderchor des Liederkranz, hatte unter Dirigent Claus Hirt den ersten öffentlichen Auftritt. Schwungvoll, mit Bewegung und jeder Menge rhythmischer Zutaten schallten Lieder wie „Jingle Bells“ oder „Merry Christmas“ durch den Raum. Die Einnahmen gehen als Spende an die Gemeinde. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 12. Dezember 1998

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    SWR-TV dreht „Abendmelodie“

    Maybach und Musik am Markt

    Leider nur eine Nebenrolle in der Fernsehsendung „Abendmelodie“, die der Südwestrundfunk gerade in Heilbronn dreht, spielt eine Luxuskarosse, Baujahr 1938: extra für die Kamera kamen gestern Günther Haug, Moderator der „Abendmelodie“, und das amtierende Käthchen, Ilka Maier, mit der eleganten Maybach-Limousine auf dem Heilbronner Marktplatz gerollt.

    Eine Reihe von Szenen hat das Fernsehteam vom SWR bisher am Kiliansplatz, im Deutschhof, im Ratskeller und im Salzbergwerk abgedreht. Musikalisch untermalt werden die Stimmungsbilder vom Heilbronner Chorteam 2000 und der Bergwerkskapelle.

    Sendetermin der „Abendmelodie“ ist der 27. Januar 1999, 18.50 Uhr im SWR-Fernsehen. (met)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 05. November 1998

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    „Dreams of Broadway“: Ausverkauftes Konzert des Chorteams 2000 in der Waldorfschule in Heilbronn-Sontheim

    Ein Spaziergang durch die Welt des Musicals

    Daß bei Chorteam 2000-Konzerten alle Plätze belegt sind, daran haben sich die Freunde flotter Musik gewöhnt. In der Heilbronner Waldorfschule mußten nun Stehplätze eingerichtet werden, um wenigstens einen Teil der Besucher ohne Vorverkaufskarten unterzubringen.

    Das Konzert spannte einen weiten Bogen durch die Welt der Musicals und des Film. Im ersten Teil überzeugte ein Medley aus alten deutschen Filmmelodien, das mit Schwung vorgetragen wurde. Der Dirigent des Chorteams 2000, Siegfried Liebl, bot eine brilliante Klavierbegleitung. Viel Beifall erhielt seine gesungene Version des Sinatra-Songs „New York, New York“, die choreographisch vom Chor begleitet wurde.

    Der jungen Sopranistin, Jutta Mesch, gelang es, mit ihrer schönen Stimme das Publikum in Bann zu ziehen. Die Duette, die sie zusammen mit Georg Weinand, einem Tenor aus den Reihen des Chors, vortrug, überraschten durch ihre einfühlsame und doch ausdrucksvolle Gestaltung.

    Nach der Pause ließ der Chor dann erkennen, was man mit harter Arbeit und unzähligen Gesangs- und Choreographie-Proben auf die Beine stellen kann. Szenen aus dem Musical „Oklahoma“ begeisterten das Publikum ebenso wie eine witzig frivole Wiedergabe des Songs „Big Spender“, bei dem schwarze Netzstrümpfe ebenso wenig fehlten wie die lange Zigarettenspitze der Damen aus dem Milieu.

    Höhepunkt aber war zweifelsohne die Sequenz aus „West Side Story“. Der Dirigent hatte den Mut, mit seinem Chor das Original-Arrangement einzustudieren, das Sängern und Tänzern eine große Leistung abverlangte. Solisten und Chor erhielten viel Beifall und die Zuschauer entließen die Sänger erst nach einer ganzen Reihe von Zugaben.

    Das Revueprogramm „Dreams of Broadway“ ist am 20. März nächsten Jahres in der Baukelter in Weinsberg noch einmal zu sehen. (red)

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 10. Oktober 1998

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    Chorteam im Radio

    Pünktlich um 8.45 Uhr trafen sich 17 Chormitglieder des Chorteam 2000 im Liederkranz Heilbronn am Hauptbahnhof, um beim SDR 3 Club Radio live teilzunehmen. Beim Sender angekommen, trällerten die Sängerinnen und Sänger im Empfangsraum frohgelaunt den „Elah-Kanon“ und kurze Zeit später kam Heide, die Begleiterin für die kommenden Stunden, die Treppe herunter. Sie führte die Gruppe durch die Studios und das Schallarchiv. Zunächst wurden die Liederkranz-Mitglieder über die Ende August anstehende Fusion von SDR und SWF informiert und erfuhren dabei, daß die Heilbronner zu den letzten fünf Gruppen gehören, die überhaupt noch am Club Radio teilnehmen konnten. Die Sendung wird es künftig in dieser Form nicht mehr geben. Ein besonderer Höhepunkt des Besuches war, bei „Sie wünschen, wir spielen“ mit Günther Schneidewind zuzuschauen. Wenig später trafen die Sängerinnen und Sänger Stefan Siller, der die Sendung „Leute“ moderierte. Imposant war das Schallarchiv. Über 500 000 Tonträger haben die Computer gespeichert. Auf Abruf können 36 000 sofort abgespeichert werden. Außerdem kann jedes beliebige Stück schnellstens gefunden werden, wie ein Versuch bewies: ohne Verzögerung wurde eine CD des Team-Dirigenten Siegfried Liebl geortet. Auf Sendung gingen wenig später die vier Auserwählten, Claus, Gabriele, Angelika und Karin. Sie schlugen sich ausgesprochen wacker und ließen sich das Lampenfieber nicht anmerken. Die anderen Chormitglieder mußten sich während der Gesprächsrunde ruhig im Hintergrund halten, da jedes Geräusch über den Äther gekommen wäre. Premiere feierte an diesem Tag auch Moderatorin Kristina Hortenbach; sie führte durch diese Live-Sendung.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 16. August 1998

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    Liederkranz-Versammlung

    Tradition des Gesangvereins bleibt lebendig

    Von Beate Rampf-Präg

    Einer der ältesten Heilbronner Gesangvereine wird weiterleben. Dies war das erfreuliche Ergebnis der Hauptversammlung des Liederkranz Heilbronn im Haus des Handwerks in Heilbronn.

    Trotz vieler Schwierigkeiten und Probleme im vergangenen Jahr gelang es dem Verein dank der Einsatzbereitschaft des jungen Chors, des Chorteams 2000, alle Vorstandsposten – nachdem zunächst der alte Vorstand einstimmig entlastet wurde – neu zu besetzen. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Zur neuen Präsidentin wurde Gabriele Bachmayer (gleichzeitig Gauvorsitzende), zum Geschäftsführenden Vorsitzenden Claus Hirt, zur Vorsitzenden für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen Barbara Majer und zur Schriftführerin Ursula Herrmann gewählt.

    Der langjährige Präsident Erwin Grübele dankte in seiner Abschiedsrede sichtlich bewegt all denen, die ihm in den vergangenen Jahren hilfreich zur Seite gestanden sind und drückt seine Freude darüber aus, daß ein vollkommen neues Team die Arbeit fortsetzen werde.

    Der Dirigent des Chorteams 2000, Siegfried Liebl, verwies in seinem Bericht auf die vielen Auftritte im vergangenen Jahr, die sich vor allem durch ein Phänomen ausgezeichnet hatte: Wo immer auch das Chorteam 2000 aufgetreten war, Hallen, Säle oder Höfe waren stets bis zum letzten Platz gefüllt.

    Im weiteren Verlauf des Abends nahmen Erwin Grübele und Gabriele Bachmayer eine Reihe von Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Liederkranz wurden geehrt: Margot Weisert, Hans Walch und Willi Eisel. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Mary Bohn, Inge Hackert, Marie-Luise Kopp und Luise Schlotterbeck.

    Aus dem Kreis der fördernden Mitglieder wurden Otti Sauter und Anita Gussmann geehrt. Die Ehrungen für den Gau übernahm Gabriele Bachmayer in ihrer Funktion als Gauvorsitzende. Geehrt mit der Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes in Silber wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft: Mary Bohn, Luise Schlotterbeck, Gerda Dieterich und Inge Meyer.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 24. März 1998

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    Semestereröffnung der Volkshochschule Langenbrettach mit buntem Programm

    Portraits von einer flinken Hand

    Von Karin Freudenberger

    […]

    Einen Ausflug in die Revuewelt der 30er-Jahre und ins Musical unternahm das Heilbronner „Chorteam 2000“. Entertainment pur war aber nicht nur dank grandioser Chormusik angesagt. Die Gruppe begeisterte auch durch tänzerische Einlagen und vor allem durch die virtuose Klavierbegleitung des Chorleiters Siegfried Liebl.

    Szenen aus „Phantom der Oper“ oder „A Chorus Line“ ließen durchaus Vergleiche mit Profiensembles zu. Daß in diesem Chor mit der vorher verabschiedeten VHS-Außenstellenleiterin Karin Brück auch eine echte Langenbrettacherin mitsang, sorgte für zusätzliche Identifikation zwischen Künstlern und Publikum.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 18. März 1998

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    Das Ahnen der Heiligen Nacht

    Wo immer das Chorteam 2000 des Liederkranzes Heilbronn auftritt, strömt das Publikum in Scharen herbei. Auch zum Benefizkonzert zugunsten osteuropäischer Schwesternschülerinnen des Benediktiner-Ordens ist die Heilbronner St. Augustinuskirche dicht besetzt.
    Siegfried Liebl leitet vom Keyboard aus die 45 Sängerinnen und Sänger, die ihren chorisch hohen Standard in jedem Lied bestätigen. Sei es in englischsprachigen Weihnachtssongs, in Liebls Komposition „Credo“, in Couperins mehrstimmigen „Jubilemus exultemus“, in Melodien der Popgruppe Bee Gees oder weiteren Chorsätzen.
    Ihr weicher, locker schwingender und textklare Gesang, in dem keine einzige Stimme unangenehm hervorsticht, ist ein Hörgenuß für sich und zeigt die Leistungsfähigkeit des Chorteams. Daß diese jungen Menschen keine Motetten oder Madrigale im Programm führen, sondern zeitgenössische Musik bevorzugen, ist verständlich.
    Da sind vor allem die Gospels. Der Frauenchor trägt sie rhythmisch federnd vor, ohne dabei jene Modulationen nachzuahmen, womit schwarze Sängerinnen zumeist beeindrucken. Nur Bassist Marco Lechler versucht im „Just a closer walk with thee“ jene Stimmung zu treffen. In „Oh happy day“ deckt sein kräftiger Mikrofongesang allerdings die Chorstimmen zu. Vorher, gleich nach dem geschmeidig gesungenen Chorsatz „Vergin tott' amor“ von Francesco Durante (1684-1755), erhält sein tenorisches Solo starken Applaus.
    Das Friedrichshaller Blechbläserquintett Heilix Blechle mit Jörg Laufer und Rolf Thoma (Trompeten), Peter Lechler (Bariton), Peter Wetter (Tuba) und Thomas Müller (Posaune) bietet in den Bach-Chorälen „Wacht auf, ruft uns die Stimme“ und „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ dynamisch gestalteten Wohlklang, wozu im zweiten Stück Hans-Jürg Ott, Leiter der Polizei-Big-Band Heilbronn, auf der Piccolo-Trompete kristallklar die Oberstimme bläst. Im feurigen „Feliz Navidad“ läßt das rhythmische Gleichgewicht das Heilix Blechle anfangs im Stich, pendelt sich jedoch schnell zu bläserischer Exaktheit ein.
    Zuletzt singt das Chorteam 2000 die erste Strophe aus „Stille Nacht“. Und zwar so behutsam und zart, daß das Mysterium der Heiligen Nacht in der Augustinuskirche erahnbar wird.

    Aus: „Heilbronner Stimme“ vom 12. Dezember 1997

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    Ein bunter Melodienreigen vom Jägerchor bis „Lollypop“:

    „Chorteam 2000“ gefiel dem Publikum der Winterveranstaltung gut

    Adelsheim. Der Höhepunkt der Winterveranstaltung des Gesangsvereins 1839 Adelsheim stellte das „Chorteam 2000“ des Liederkranzes Heilbronn dar. Mit seinen modernen Melodien aus Jazz, Pop, Spirituals und Gospelmelodien erfreuten sie am Samstagabend die Gäste in der Adelsheimer Eckenberghalle. […]
    Während das „Chorteam 2000“ singend und summend den Saal und die Bühne betrat, klatschten bereits einige Zuschauer. Als sie dann auch noch anfingen, „Hab' mein Wagen vollgeladen“ zu singen und das Ganze noch im Dialog zwischen Männern und Frauen, war das Publikum begeistert.
    Der Chorleiter Siegfried Liebl, der durch das Programm führte, kündigte „Route 66“ an. „Unser nächstes Lied ist ein kariesgefährdendes Lied, es handelt sich nämlich um den berühmten ‚Lollypop‘“, fuhr der Pianist und Chorleiter fort. Der tanzende Chor animierte das Publikum zum Mitklatschen. „Aus dem Film Sister Act kennen wohl alle das Gospel ‚I will follow him‘, das singen wir heute nicht, sondern wir singen ‚Hail holy queen‘“, so Liebel.
    Trotz so mancher Soloeinlagen habe der Chor keine professionellen Sänger, sondern alle haben einen „anständigen Beruf“, erklärte Liebel. Als Nachruf für das in Amsterdam ermordete Mädchen sang man „Glorious Kingdom“, um die Zuhörer an die Geburt Christi zu erinnern. Vom gemischten Chor wechselte man zum Frauenchor, die Damen sangen „Jordan“ und einen Song, den die Sklaven für die Freiheit im jungen Amerika sangen „Oh Freedom“.
    „Von Mozart Amerikas, George Gershwin, ohne den die musikalische Entwicklung dieses Landes nicht soweit gekommen wäre, spielen wir ein Medley seiner größten Erfolge“, erklärte Liebel. Mit weißen Bändern, die durch das Schwarzlicht in der abgedunkelten Halle violett leuchteten und durch die tänzerischen Bewegungen Leuchtstreifen vor dem fast schwarzen Hintergrund hinterließen.
    Der Applaus wollte kein Ende nehmen und so war das Chorteam 2000 beinahe gezwungen, eine Zugabe zu geben, ein französisches Kirchenlied von Gabriel Fourier. „Es ist nicht vornehm, solange zu singen“, meinte der Pianist, als man auch nachdiesem Stück die Gruppe nicht von der Bühne lassen wollte. Die letzte Zugabe bildete das Stück „I Can't give you anything but love“, bevor das Chorteam unter tosendem Applaus die Bühne verließ. […]

    Aus: „Fränkische Nachrichten“ vom 13. Januar 1997

    „Auf Ihr Freunde laßt uns singen“

    Strauß beliebter Melodien präsentiert – Chorteam aus Heilbronn mit halbstündiger Bühnenshow

    Adelsheim. Einen bunten Strauß von beliebten und bekannten Melodien präsentierte der Gesangverein 1839 Adelsheim bei seiner Winterveranstaltung am Samstag in der Eckenberghalle. […] Ein Höhepunkt des Abends waren die Darbietungen des „Chorteam 2000“ aus Heilbronn. Bei legendären Songs, Schlagern, Filmmelodien und A-cappella-Gesang sprang der Funke sofort aufs Publikum über. Eine völlig neue Art von Chormusik präsentierte sich hier dem Zuhörer, flott und modern, kurzum alles was singbar ist, wurde mit Schwung und Elan in Angriff genommen und eine ganz andere, neue Chormusik gefiel dem begeisterten Publikum bestens.

    […] Unter dem Motto „Altes, Neues und ganz Neues“ leitete das „Chorteam 2000“ aus Heilbronn zu einem weiteren Höhepunkt das Abends über. Alles was modern, flott und singbar ist, wird von den knapp 30 Sängerinnen und Sängern in Angriff genommen. Das Publikum konnte hier eine völlig neue Art der Chormusik erleben. Nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch allerlei fürs Auge, gab es bei diesem Auftritt unter der musikalischen Leitung von Siegfried Liebl, denn einige Teile wurden musikalisch und choreographisch dargeboten. Das Repertoire der jungen Chorgruppe reicht von Pop, Jazz, Swing, Gospel und Spiritual bis hin zu bekannten und beliebten Musicalmelodien und Filmhits.
    Mit noch nie gehörten und eigens für das Chorteam 2000 geschriebenen Kompositionen Deutscher Volkslieder in einem Arrangement von Horst Jankovsky eröffneten die Sängerinnen und Sänger ihre gut halbstündige Bühnenshow. In einem Arrangement von Manhattan Transfer besangen sie die legendäre „Route 66“ die von Chicago bis Los Angeles führt und bei der die Chortruppe auf ihrer Reise quer durch Amerika an den verschiedensten Stellen Station machte. Große Begeisterung löste der Schlager „Lolly-Pop“ beim Publikum aus, denn choreographische Tanzeinlagen boten hier eine Augenweide. Besonders bei den jüngeren Konzertbesuchern gefielen die Stücke aus dem Kinofilm „Sister Act“ die A-cappella vorgetragen wurden. Mit zwei Spirituals und einem Medley bekannter George-Gershwin-Kompositionen kam der Chor zum Höhepunkt seines Auftritts, der natürlich nicht ohne Zugabe enden durfte. Mit langanhaltendem Beifall entlockten die Zuhörer dem Chorteam schließlich noch „I can't give you anything but love“. Vor allem bei den jüngeren Besuchern dürfte dieser Auftritt bleibende Eindrücke hinterlassen haben und wohl die beste Werbung für den neuen Chorgesang gewesen sein. […]

    Aus: „Rhein-Neckar-Zeitung“ vom 13. Januar 1997

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    Neuere Presseberichte (2010 bis heute)

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    91.10.2011